Stressessen verstehen: Warum wir in belastenden Phasen anders essen

Stressessen verstehen: Warum wir in belastenden Phasen anders essen

5–8 Minuten

Wenn unser Leben von Stress bestimmt wird, passiert meist eine von zwei Sachen: Entweder wir haben ständig Appetit auf „Ungesundes“, oder der Stress schlägt uns so auf den Magen, dass wir nichts mehr herunterbekommen. Aber warum ist das so und was können wir tun, um uns selbst in solchen Phasen zu unterstützen?

Wer kennt es nicht: volle To-Do-Liste, plötzlich verschobene Deadlines, Dienstplanänderungen und Doppelschichten. Nicht selten führt der Arbeitsalltag also dazu, dass wir uns gestresst fühlen. Bei jedem wirkt sich das anders aus: Manche werden emotional, andere fast gleichgültig. Und auch unser Essverhalten wird beeinflusst.

Aber was passiert da eigentlich?

Vereinfacht gesagt wird in unserem Körper bei Stress eine Signalkette angeworfen, die uns in Alarmbereitschaft versetzt. Das heißt: Wir sind aufmerksamer, konzentrierter und der Körper stellt Energie bereit. Eine besondere Rolle spielt dabei das „Stresshormon“ Cortisol. Das sollte vielen mittlerweile ein Begriff sein. Den schlechten Ruf hat es aber eigentlich zu Unrecht, denn das Hormon vollzieht in unserem Körper wichtige Prozesse. So sorgt es dafür, dass wir morgens wach werden, hat einen entzündungshemmenden Effekt und ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Die Crux: Ist zu viel davon im Kreislauf, kann sich das negativ auswirken. Und genau das passiert, wenn wir langfristig im Stressmodus sind.

Dem Körper wird unter anderem signalisiert, dass wir Energie brauchen – und zwar schnell. Er muss schließlich gegen diese Situation gewappnet sein. Kurzfristig kann diese Energie aus den eigenen Speichern gezogen werden, die wir z. B. in der Leber oder den Muskeln haben. Gehen diese zuneige, muss Energie von außen her: Wir haben Hunger. Und meistens sind dann besonders zucker- und fettreiche Lebensmittel attraktiv. Haben Sie das schon mal bei sich beobachtet?

Energie, aber schnell!

Zucker- und fettreiche Lebensmittel liefern Energiepakete per Express, die unser Körper nicht noch lange verstoffwechseln, also quasi „auspacken“, muss. Praktisch, denn es muss ja schnell gehen!

Und ja, kurzzeitig fühlen wir uns nach Schokolade, Gummibärchen oder Kuchen auch energetisch, weil der Zucker darin schnell ins Blut übergeht und als Energie bereitsteht. Doch so schnell der Zucker ins Blut gelangt, so schnell ist er auch wieder „weg“ (also: in die Zellen aufgenommen und verbraucht). Ein rapider Blutzuckeranstieg resultiert dann nicht selten in einem genauso rasanten Abfall. Daher kommt auch der Begriff „Blutzuckerachterbahn“. Das starke Auf und Ab kann dazu führen, dass Heißhunger entsteht: Und zwar wieder genau nach solchen Lebensmitteln, die uns einen schnellen Energieboost geben. Quasi ein Teufelskreis.

Außerdem springt unser Belohnungssystem an. Der Konsum von fett- und zuckerreichen Lebensmitteln fördert die Ausschüttung von Dopamin, was oft auch als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Es sorgt dafür, dass wir uns gut fühlen, steigert unser Wohlbefinden und die Motivation. Studien deuten darauf hin, dass das Gehirn lernen kann, solche Lebensmittel zu bevorzugen, wenn sie regelmäßig konsumiert werden.

Willenskraft ist nicht das Problem

Sind wir langfristig in diesem Kreis gefangen, kann sich daraus eine Gewohnheit entwickeln. Der Griff zur Schokolade (oder jedem anderen beliebigen Lebensmittel) erscheint uns dann als der einzig logische Schritt. Denn es schafft Abhilfe, wenn auch nur für den Moment.

Auch andere Faktoren können Einfluss darauf nehmen und die Reaktion unseres Körpers auf Stress beeinflussen: unser Schlaf, Bewegungsverhalten, Regeneration und Entspannung zählen beispielsweise auch dazu. Wenn wir unser Verhalten also besser verstehen möchten, müssen wir ganzheitlich ansetzen und auch diese Dinge beachten.

Gleichzeitig gibt es auch Dinge, die wir weniger gut beeinflussen können: Workload bleibt Workload und lässt sich nicht immer umverteilen. Auch familiäre Verantwortlichkeiten lassen sich nicht immer abgeben, schon gar nicht kurzfristig. So wichtig es ist, langfristig eine Lösung dafür zu finden, so wichtig ist es aber auch, darauf zu schauen, was man tatsächlich in der Hand hat und beeinflussen kann.

Um also die wichtigste Frage zu klären: Was können wir tun, um mit solchen Phasen besser klarzukommen?

Was im Alltag tatsächlich helfen kann

Hier gibt es nicht die eine Antwort, denn es kommt immer auf die individuelle Situation und den Stressauslöser an. Aber es gibt Dinge, die man für sich ausprobieren kann.

Stressoren identifizieren
Haben Sie sich schon einmal damit auseinandergesetzt, was gerade der wirkliche Stressauslöser ist? Hat es mit der Arbeit zu tun, mit eigenen Ansprüchen, mit familiären Faktoren oder etwas ganz anderem? Sich dem erst einmal bewusst zu werden, ist entscheidend, um dahingehend Strategien entwickeln zu können, die die Situation verbessern können. Hören Sie also einmal ganz genau hin.

Essverhalten und Emotionen beobachten
Wie reagieren Sie auf Stress? Welche Lebensmittel finden Sie besonders appetitlich? Und steckt dahinter wirklich ein körperlicher Hunger oder eher eine Emotion oder Gewohnheit? Das zu beantworten ist nicht in 5 Minuten passiert. Aber es lohnt sich, diesen Schritt zu gehen und sich diese Fragen zu stellen, bevor man direkt zur Schokolade greift.

Regelmäßige Mahlzeiten, die satt machen
Lassen wir Mahlzeiten ausfallen, resultiert das zum einen darin, dass wir nicht genug Energie haben, um den stressigen Alltag zu bewältigen. Zum anderen provozieren wir damit möglicherweise Heißhunger, der uns in solchen Phasen sowieso schon öfter begegnet. Versorgen wir uns regelmäßig mit Energie und Nährstoffen, kann unser Körper darauf zurückgreifen. Wir stärken ihn quasi von innen.

Auf Schlaf und Erholung achten
Klingt banal, kommt aber bei vielen zu kurz. Doch im Schlaf laufen in unserem Körper zahlreiche Regenerations- und Reparatur-Prozesse ab. Wichtig, damit wir uns erholen können. Zudem kann sich Schlafmangel langfristig auch auf unsere Stimmung, unseren inneren Stresspuffer und den Appetit auswirken. Es gibt Hinweise darauf, dass bei Schlafmangel unser Belohnungssystem aktiviert wird und sich damit der Appetit auf energiereiche Lebensmittel erhöht. Ausreichend und erholsamer Schlaf sollte also gerade in Stressphasen Priorität haben.

Entspannung einbauen
Stress aktiviert uns. Deshalb ist es wichtig, auch einen Ausgleich zu finden. Versuchen Sie trotz Workload regelmäßig eine Pause zu machen. Schon 5 Minuten, in denen Sie einmal bewusst nichts tun, auf Ihre Atmung achten, frische Luft tanken und etwas trinken, können ein wertvoller Erholungsmoment sein. Und nach der Arbeit…

Bewegung, die Spaß macht
Körperliche Aktivität unterstützt uns auf vielen Ebenen. Sie hält uns fit, fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit, stärkt die Muskeln und kann auch beim Abbau von Stress helfen. Wichtig dabei: Finden Sie die Form der Bewegung, die Ihnen Spaß macht und die im Alltag machbar ist. Denn nur dann bleiben Sie langfristig dran und finden Freude daran.

Fazit

Stressessen ist kein persönliches Versagen, sondern ein Verhalten mit mehreren Einflussfaktoren. Zu verstehen, was im Körper dabei abläuft und wieso man vielleicht mit diesem Verhalten auf Stress reagiert, ist ein wichtiger Schritt, um sich selbst besser zu verstehen und seine Bedürfnisse wahrzunehmen. Stress hat Einfluss darauf, wie wir uns ernähren. Aber wir können beeinflussen, wie wir damit umgehen und unseren Körper in diesen Phasen besonders unterstützen.


Die enge Verbindung von Essverhalten und mentaler Gesundheit

Für uns gehört Ernährung zu einer ganzheitlichen Betrachtung von Mental Health dazu – neben Stress, Schlaf, Bewegung und den Bedingungen, die unseren Alltag prägen. 

In unserer Mental Health Kampagne greifen wir deshalb diese Zusammenhänge auf und geben mit kostenfreien Vorträgen, Podcasts und Impulsen Anregungen für einen gesünderen Umgang mit den Herausforderungen des Alltags. 

Mehr zu unserer Mental Health Kampagne lesen Sie hier.

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Quellen:
Helios Gesundheit, Cortisol (aufgerufen am 03.09.2025)
Thieme Natürlich Medizin!, Belohnungssystem (aufgerufen am 03.09.2025)
Gesundheitsinformation (IQWiG), Dopamin (aufgerufen am 03.09.2025)
ARD Alpha, Essen bei Stress (aufgerufen am 03.09.2025)
Ärztezeitung, Schlafmangel und Heißhunger (aufgerufen am 03.09.2025)

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Von Teilnahmequoten zu echter Relevanz: BGM für Auszubildende neu denken

Von Teilnahmequoten zu echter Relevanz: BGM für Auszubildende neu denken

Welche BGM-Maßnahme ist die erfolgreichste?
Richtig: Die, die ankommt, genutzt wird und als hilfreich empfunden wird.

Und genau hier wird es bei Auszubildenden spannend: Denn wer sie erreichen will, muss verstehen, was ihren Alltag, ihre Bedürfnisse und ihre Perspektive prägt. Was es dafür braucht, sind keine Standartmaßnahmen, die an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbeigedacht ist. Sondern solche, die an deren Lebenswelt anknüpfen.


Gesundheitsförderung beginnt mit einem Perspektivwechsel

Auszubildende und Berufseinsteiger:innen – eine Zielgruppe, die mit neuen Herausforderungen und ganz vielen Veränderungen konfrontiert ist. Und gleichzeitig ist es eine neue Generation der Arbeitnehmenden, die wir vielleicht nicht mit den typischen Angeboten erreichen können. Denn ein Angebot kann fachlich richtig und trotzdem unpassend sein. Ein Vortrag über Stressmanagement hilft wenig, wenn die eigentliche Belastung ein unklarer Dienstplan, fehlende Einarbeitung oder Angst vor Fehlern ist.

Es heißt also: Nachfragen. Zuhören. Bedürfnisse ernst nehmen. Und anbieten, was wirklich gebraucht wird.

Aber wieso sollen wir überhaupt bei dieser jungen Zielgruppe mit Betrieblicher Gesundheitsförderung anfangen? Sie sind ja schließlich noch jung und gesund! Aktuelle Erhebungen des DGB (2025) zeigen ein anderes Bild: mehr als die Hälfte der befragten Auszubildenden berichtete von psychischer Belastung. Finanzielle Sorgen, Leistungs- und Zeitdruck sowie regelmäßige Überstunden sind keine Seltenheit.

Beteiligung als Königsdisziplin

Auszubildenden also bereits zum Start ein gesundheitsförderliches Arbeiten und Wirken zu ermöglichen, ist durchaus sinnvoll. Gesunde Mitarbeitende sind das Rückgrat aller Unternehmen. Je früher wir ansetzen, desto desto besser können junge Menschen gesundheitsförderliche Routinen entwickeln, ihre Gesundheitskompetenz stärken und langfristig leistungsfähig bleiben.

Eine wirksame Gesundheitsförderung lebt von Beteiligung. Dabei können wir folgende Fragen stellen:

Wer gefragt wird, fühlt sich berücksichtig und wertgeschätzt. Das baut Vertrauen auf. Und das ist eine wichtige Herausforderung dafür, dass sich auch für sensible Themen wie die psychische Gesundheit geöffnet wird.



Gesundheitsförderung für Azubis beginnt nicht mit der Frage, wie wir sie verändern können. Sie beginnt mit der Bereitschaft,
unsere Arbeitswelt aus ihrer Perspektive zu betrachten – und gemeinsam mit ihnen besser zu gestalten.


Was in der Praxis funktioniert: Impulse für Ihr BGM

Was kann daraus konkret entstehen? Je nach Bedarf ganz unterschiedliche Formate: ob kurze Impulsen, interaktive Workshops oder gemeinsame Aktionen. Entscheidend ist vor allem die Frage, welche Herausforderung damit aufgegriffen wird.

Kurz, interaktiv und alltagsnah

Keine 60-Minuten-Vorträge, sondern kurze und knackige Impulse, die an den Alltag anknüpfen. Denn der Einstieg ins Berufsleben bringt viele neue Routinen mit sich. Praxisimpuls: „Fitter Start ins Berufsleben“ mit konkreten Tipps für Energie, Ernährung, Pausengestaltung und Bewegung.

Gesundheit erlebbar machen

Gerade zu Beginn geht es auch darum, Anknüpfungspunkte zu finden und ein Zugehörigkeitsgefühl aufzubauen. Gemeinsame Aktivitäten verbinden Gesundheitsförderung mit Teambuilding. Praxisimpuls: Kochworkshops, Meal-Prep-Sessions oder Snack-Challenges

Raum für Austausch schaffen

Wissen ist gut, darüber sprechen besser. Wenn Auszubildende ihre eigenen Erfahrungen mit einbringen können, fördert das Verständnis, Zugehörigkeitsgefühl und Bewusstsein – für sich, aber auch für andere. Gesunde Teams leben auch von einem gesunden Miteinander. Regelmäßig Möglichkeiten für den Austausch zu schaffen ist wertvoll für alle Beteiligten. Praxisimpuls: Workshops oder Gesprächsformate zu Stress, mentaler Gesundheit, Schlaf oder dem Umgang mit Druck

Digitale Formate mitdenken

Nicht, weil „die junge Generation“ nur noch digital lebt. Sondern weil das Formate sind, die in den Alltag dieser Menschen reinpassen. Zudem lassen sie sich gut mir persönlichen Angeboten verknüpfen und schaffen damit langfristige Gesundheitsförderung.
Praxisimpuls: Mini-Impulse, Challenges, Quiz-Formate, Podcasts

Finden Sie gemeinsam mit Ihren jungen Beschäftigten heraus, was am besten funktioniert. Nicht jedes Format muss passen. Wichtig ist es, mit jeder Maßnahme auch Feedback zu verknüpfen: Was war gut, wo könnte man eine andere Richtung einschlagen, welche Unterstützung wird als besonders wertvoll wahrgenommen? Bedarfe können sich mit der Zeit verändern und daher braucht es eine gewisse Anpassungsfähigkeit. Was nichts Negatives sein muss, im Gegenteil: Anpassungsfähigkeit ist ein klarer Vorteil, der es ermöglicht, frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren und Gesundheitsförderung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Von der Maßnahme zur Kultur

Der Einstieg ins Berufsleben prägt, wie Menschen Arbeit erleben und auch, welchen Stellenwert die eigene Gesundheit dabei bekommt. Deshalb lohnt es sich, Gesundheitsförderung nicht erst dann anzubieten, wenn erste Belastungen sichtbar werden. Wenn gesundes Arbeiten zur Unternehmenskultur dazugehört und für alle gleichwertig angeboten wird, kann damit ein Raum geschaffen werden, in dem Gesundheit selbstverständlich ist.

Am Ende sollte also keine einzelne Maßnahme stehen, sondern ein größeres Gesamtkonstrukt, dass von Weiterentwicklung und Beteiligung lebt. Wer junge Menschen gesund ins Berufsleben begleitet, investiert nicht nur in ihre Gesundheit, sondern in die Zukunft der eigenen Organisation.

Quellen: DGB-Ausbildungsreport 2025


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Das Detox-Märchen

Das Detox-Märchen

Detox Saft

grüner Detox Saft

Der Frühling klopft an der Tür! Und damit man sich frühlingshaft leicht fühlt, kann doch so eine Detox-Kur nicht schaden, oder?
Schließlich sind die Versprechen groß: Ballast loswerden, mehr Energie haben, sich „befreit“ fühlen, einen klaren Kopf bekommen…

Ja, es klingt in der Tat vielversprechend. Schauen wir einmal genauer hin.

Der Begriff Detox, also Entgiftung, wird gerne verwendet, ist rechtlich gesehen aber etwas kritisch. Denn: So, wie der Begriff verwendet
und interpretiert wird, handelt es sich dabei um eine gesundheitsbezogene Aussage und fällt damit unter die Health Claims Verordnung.
Diese Verordnung regelt ganz klar, welche Aussagen erlaubt sind und welche nicht. Zu Detox gibt es keinen zugelassenen Claim.

Warum? Weil es keine wissenschaftlichen Belege für „Detox“ oder „Entgiftung“ des Körpers durch damit beworbene Produkte und Co. gibt!
Womit sich viele der beworbenen Produkte in einer Grau- oder gar Verbotszone bewegen. Hier ist also Vorsicht angesagt.

Hinzu kommt: Eigentlich brauchen wir das gar nicht. Denn unser Körper hat quasi ein eigenes Entgiftungssystem: 

  • Nieren: filtern Schadstoffe aus dem Blut und geben die über den Urin ab
  • Leber: baut Stoffwechselprodukte und potentielle Schadstoffe ab, sodass wir sie ausscheiden können
  • Lunge: Abatmung von flüchtigen Stoffen wie z.B. Kohlendioxid (CO2)
  • Darm: transportiert Schad- und Abbaustoffe sowie unverdauliche Stoffe aus dem Körper

Vor allem die Leber und Nieren leisten hier eine unglaubliche Arbeit und zwar rund um die Uhr, jeden einzelnen Tag!

Anstatt also fragwürdigen Detox-Ratschlägen zu folgen und viel Geld für wenig wirksame (bis zu gefährliche) Produkte auszugeben, lohnt
es sich stattdessen, den eigenen Körper bei seiner Arbeit bestmöglich zu unterstützen. Und ja, das geht!

Das tut dem Körper gut:

  • regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten
  • ausreichend Proteine und Ballaststoffe, die satt machen und die Verdauung unterstützen
  • genug trinken (sehr wichtig für die Organfunktion!)
  • regelmäßige Bewegung, um den Stoffwechsel zu unterstützen
  • ausreichend Schlaf für die Regeneration
  • stark verarbeitete Produkte, Alkohol- und Nikotinkonsum bestmöglich reduzieren

Damit tun wir unserem Körper einen Wohlgefallen. Ganz ohne komische Tricks. 😉

Fazit: Detox-Kuren versprechen schnelle Ergebnisse, sind aber weder notwendig noch wissenschaftlich belegt. Unser Körper leistet hier
tagtäglich Außergewöhnliches. Unterstützen wir ihn dabei, tun wir langfristig etwas für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit!


Weitere Themen finden Sie auf unserem Blog. Und auf LinkedIn und Instagram teilen wir regelmäßig Faktenchecks, Ernährungswissen und Neuigkeiten von Kraaibeek.
Schauen Sie gerne vorbei!

Anti-Perfektions-Guide für die Adventszeit

Anti-Perfektions-Guide für die Adventszeit

Advent, Advent, die Bude brennt?

Im übertragenen Sinne vielleicht schon. Denn zum Ende des Jahres läuft es in vielen Unternehmen nochmal auf Hochtouren. Immer länger werdende Auftragslisten, ständiger Termindruck, vorgezogene Deadlines – mit 24 Stunden scheint ein Tag mehr als zu kurz. Der Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben wird immer wackeliger. Dabei sollte der Advent doch viel entspannter werden…?

Dazu kommen die Gedanken rund ums Weihnachtsfest, die Ansprüche sind hoch:

  • ein perfekt geschmückter Weihnachtsbaum
  • sorgfältig, faltenfrei eingepackte Geschenke
  • mindestens 15 verschiedene Plätzchensorten
  • ein wochenlang durchdachtes Weihnachtsmenü
  • und und und…

Aber mal ehrlich: Der ständige Druck, alles „perfekt“ machen zu wollen, löst mehr Stress als Zufriedenheit aus und kann uns langfristig ganz schön zu schaffen machen.

Denken Sie einmal darüber nach: Welche Momente sind die, die Ihnen wirklich im Gedächtnis bleiben, die Freude wecken und die Weihnachtszeit besonders schön machen? Ist es wirklich der perfekt gedeckte Tisch oder sind es die Gespräche, die an dem Tisch stattfinden?

Wie wäre es stattdessen mit diesen Impulsen:

  • „Mein bestes ist gut genug“ als Leitmotiv etablieren
  • Mikro-Priorisierung – was ist heute wichtig?
  • Kleine Momente im Alltag schaffen, die gut tun, auch wenn es nur 5 Minuten sind
  • Hinterfragen: Ist es das, was ich will, oder erfülle ich damit nur äußere Erwartungen?

Indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und kleine, bewusste Entscheidungen treffen, können wir die Feiertage und den Alltag achtsamer, entspannter und erfüllender gestalten.

In diesem Sinne: Wenn der Weihnachtsbaum krumm steht, ist das völlig okay – Hauptsache, er leuchtet.

Alles Gute, ein Quäntchen Glück und neue kostenlose Vorträge!

Alles Gute, ein Quäntchen Glück und neue kostenlose Vorträge!

Alles Gute, ein Quäntchen Glück und neue kostenlose Vorträge!

Wer braucht schon sowas…?

Nun, wir wollen das neue Jahr mit guten Vorsätzen beginnen. und unsere Routinen fest verankern. 😉

Sie sind offensichtlich auch schon aktiv und das auch ohne die guten Vorsätze und darüber freuen wir uns sehr. An den Teilnehmerzahlen zu unseren kostenfreien Angeboten haben wir das gemerkt.

Wir danken sehr für die aktive Teilnahme im Jahr, das nun zu Ende geht.

Wir laden Sie herzlich ein, unsere neuen Vortragsthemen auch im neuen Jahr wieder in Ihr ganz persönliches Gesundheitsprogramm einzubauen.

Natürlich geht es nach den Feiertagen schon auch um das Thema des gesunden und leichten Essens (Fit und munter – Kilos runter)  aber auch um eine Ernährung, die Ihnen Energie spendet – Energie erhält (Energy up!)

Ganz besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen unsere Vortragsreihe zu Ernährung und Sport, die wir mit 2 Vertiefungsvorträgen aufgelegt haten!

Aufgrund der besonders großen Nachfrage führen wir auch das Thema der Ernährungsaspekte in den Wechseljahren weiter. Das große Interesse zeigt, wie wichtig das Thema für eine nicht zu vernachlässigende Gruppe ist.

Welche Ernähungsthemen würden Sie interessieren? Bei Ihren Wünschen denken Sie bitte daran, dass wir uns im Bereich der Präventions bewegen und keine therapeutischen Themen aufgreifen können. Aber uns interessiert Ihr Feedback und Ihre Auseinandersetzung mit gesunder Ernährung im und alltäglichen (Arbeits)-Leben.

Ansonsten danken wir Ihnen für Ihr interessiertes Mitmachen, Ihre Treue und Ihre Neugier!

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen Gesundheit – ein harmonisches Umfeld und auch ein Quäntchen Glück!

Ein Spekulatiusrezept im August und ein Weihnachtsnewsletter

Ein Spekulatiusrezept im August und ein Weihnachtsnewsletter

Die Temperaturen sind hoch, die nächste Hitzewelle steht an und in den Geschäften werden schon bald Spekulatius und Lebkuchen angeboten!

Dennoch war es völlig ungeplant und unbeabsichtigt, dass in der vergangenen Woche der Weihnachtsnewsletter 2023 ausgegeben wurde. Da sind wir einfach Opfer der Technik geworden!

An den freudigen Rückmeldungen haben wir aber gemerkt, dass Sie diesen Newsletter durchaus gelesen haben und einordnen konnten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und die humorvollen Rückmeldungen!

Was wir bei der Hitze wirklich empfehlen? Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist auch die Ernährung nicht unwichtig: Essentielle Mineralstoffe müssen aufgefüllt werden, die durchs Schwitzen ausgeschieden worden sind! Auch mit leichten Gemüsemahlzeiten können Sie Mineralstoffverluste wieder ausgleichen:

 

  • Brokkoli, Hülsenfrüchte und Kartoffeln, Nüsse und Sonnenblumenkerne versorgen Sie mit Magnesium.
  • Trockenobst, Bananen, Himbeeren und Kiwi besitzen viel Kalium wie auch alle Kohlsorten, Karotten und Blattsalate.
  • Milchprodukte wie Joghurt und Quark liefern Calcium. Und auch hier ist wieder der Brokkoli zu nennen, oder Fenchel.

Die Faustregel sagt: 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag wären ideal – Im Sommer ist das Angebot regionaler und saisonaler Sorten wunderbar vielfältig und die Umsetzung damit ganz einfach.

In diesem Sinne: Genießen Sie den Sommer, bevor die Versuchung durch Spekulatius & Co wieder allgegenwärtig ist.

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