von Kraaibeek GmbH | März 11, 2026 | Alle, Allgemein, Food to know

grüner Detox Saft
Der Frühling klopft an der Tür! Und damit man sich frühlingshaft leicht fühlt, kann doch so eine Detox-Kur nicht schaden, oder?
Schließlich sind die Versprechen groß: Ballast loswerden, mehr Energie haben, sich „befreit“ fühlen, einen klaren Kopf bekommen…
Ja, es klingt in der Tat vielversprechend. Schauen wir einmal genauer hin.
Der Begriff Detox, also Entgiftung, wird gerne verwendet, ist rechtlich gesehen aber etwas kritisch. Denn: So, wie der Begriff verwendet
und interpretiert wird, handelt es sich dabei um eine gesundheitsbezogene Aussage und fällt damit unter die Health Claims Verordnung.
Diese Verordnung regelt ganz klar, welche Aussagen erlaubt sind und welche nicht. Zu Detox gibt es keinen zugelassenen Claim.
Warum? Weil es keine wissenschaftlichen Belege für „Detox“ oder „Entgiftung“ des Körpers durch damit beworbene Produkte und Co. gibt!
Womit sich viele der beworbenen Produkte in einer Grau- oder gar Verbotszone bewegen. Hier ist also Vorsicht angesagt.
Hinzu kommt: Eigentlich brauchen wir das gar nicht. Denn unser Körper hat quasi ein eigenes Entgiftungssystem:
- Nieren: filtern Schadstoffe aus dem Blut und geben die über den Urin ab
- Leber: baut Stoffwechselprodukte und potentielle Schadstoffe ab, sodass wir sie ausscheiden können
- Lunge: Abatmung von flüchtigen Stoffen wie z.B. Kohlendioxid (CO2)
- Darm: transportiert Schad- und Abbaustoffe sowie unverdauliche Stoffe aus dem Körper
Vor allem die Leber und Nieren leisten hier eine unglaubliche Arbeit und zwar rund um die Uhr, jeden einzelnen Tag!
Anstatt also fragwürdigen Detox-Ratschlägen zu folgen und viel Geld für wenig wirksame (bis zu gefährliche) Produkte auszugeben, lohnt
es sich stattdessen, den eigenen Körper bei seiner Arbeit bestmöglich zu unterstützen. Und ja, das geht!
Das tut dem Körper gut:
- regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten
- ausreichend Proteine und Ballaststoffe, die satt machen und die Verdauung unterstützen
- genug trinken (sehr wichtig für die Organfunktion!)
- regelmäßige Bewegung, um den Stoffwechsel zu unterstützen
- ausreichend Schlaf für die Regeneration
- stark verarbeitete Produkte, Alkohol- und Nikotinkonsum bestmöglich reduzieren
Damit tun wir unserem Körper einen Wohlgefallen. Ganz ohne komische Tricks. 😉
Fazit: Detox-Kuren versprechen schnelle Ergebnisse, sind aber weder notwendig noch wissenschaftlich belegt. Unser Körper leistet hier
tagtäglich Außergewöhnliches. Unterstützen wir ihn dabei, tun wir langfristig etwas für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit!
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von Kraaibeek GmbH | Feb. 12, 2026 | Allgemein, BGM meets BGF
Hand auf’s Herz: Wie sehen Ihre Pausen an einem typischen Arbeitstag aus?
Schnell einen Kaffee geschnappt, denn es ist nicht viel Zeit, vielleicht wird die Pause gar verkürzt, denn essen geht auch nebenbei.
Oder: Laptop zu, durchatmen, ein bisschen Bewegung, ein netter Plausch mit Kolleg:innen und ein Mittagessen für mehr Energie.
Was denken Sie, welche Variante öfter vorkommt? Wahrscheinlich (leider) die erste. Gerade bei hoher Arbeitsdichte, Schichtwechseln oder parallel
laufenden Anforderungen wird häufig „durchgezogen“. Noch schnell diese Aufgabe erledigen, noch kurz die E-Mails checken – und zack, ist die Pause vorbei.
Was, wenn Pausen fehlen?
Wenn das ab und an mal vorkommt, ist das in der Regel kein Problem. Kurzfristige Stressphasen können wir gut kompensieren. Langfristig jedoch entsteht
dadurch ein Problem, vor allem für unsere Gesundheit: fehlende Konzentration, weniger Energie und Motivation, Überforderung, Erschöpfung.
Wir brennen auf lange Sicht aus. Vor allem dann, wenn uns wertvolle Erholung, also Pausen, fehlt.
Gleichzeitig leidet unsere Arbeit darunter. Fehler häufen sich, man ist unzufrieden, denn man wird Anforderungen nicht mehr gerecht.
Wenn wir das Ganze weiterspinnen, kann ein Burnout die Folge sein.
Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft. – Ovid, römischer Epiker
Wenn Pause, dann richtig
Nun wollen wir aber nicht den Teufel an die Wand malen. Sondern uns anschauen, wie wir Pausen so gestalten können,
dass sie wirklich erholsam sind. Trotz und gerade weil „viel zu tun“ ist.
Wichtig ist allem voran ein Mindset-Shift: Pausen sind kein Zeitverlust. Sondern eine wichtige Investition in Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Mit klarem Kopf können wir unsere Aufgaben besser meistern, sind leistungsfähiger, haben mehr Energie – auch abseits der Arbeit.

Diese Dinge machen eine Pause zur ECHTEN Pause:
- Arbeitsplatz bewusst verlassen: Ein Perspektivwechsel hilft, abzuschalten und die Gedanken wandern zu lassen.
- Bewegung einbauen: Ein kurzer Spaziergang, ein paar Dehnübungen und frische Luft sind eine Wohltat für Körper und Geist.
- Bildschirm aus: Vor allem dann, wenn Sie viel an Laptop, PC, Smartphone und Co arbeiten.
Legen Sie bewusst für ein paar Minuten alles beiseite.
- Food is fuel: Eine ausgewogene Mahlzeit gibt Ihnen die nötige Energie, damit Sie konzentriert, leistungsfähig und ausgeglichen
durch den Arbeitsalltag gehen können Nehmen Sie sich Zeit dafür.
- Atmen: Und zwar bewusst und tief. Atmen Sie in den Bauch ein und durch den Mund aus. Achten Sie bewusst auf Ihre Atmung.
Das beruhigt und kann Stress reduzieren. Schon 3-5 Minuten reichen aus.
Warum Unternehmen von Pausen profitieren
Aber nicht nur unsere eigene Einstellung bestimmt, wie wir Pausen gestalten. Auch die Unternehmenskultur hat maßgeblichen Einfluss darauf.
Deshalb ist es umso wichtiger, eine gesunde Pausenkultur zentral zu verankern, sodass Pausen nicht als Zeichen fehlender Arbeitsmotivation erlebt werden.
Eine gesunde Pausenkultur bedeutet:
-
Pausen sind erlaubt und erwünscht
-
Führungskräfte leben Pausen vor
-
Rahmenbedingungen ermöglichen echte Erholung (Rückzugsorte, klare Pausenzeiten)
Unternehmen, die Pausen aktiv fördern, profitieren langfristig von:
✔ geringerer Erschöpfung
✔ höherer Konzentration
✔ weniger Fehlern
✔ mehr Motivation
Ein Win-Win für alle! Oder?
Fazit: Gesunde Pausen bedeuten nicht mehr Aufwand, sondern mehr Wirkung – wenn sie ernst genommen und gelebt werden.
von Kraaibeek GmbH | Dez. 22, 2025 | Alle, Allgemein
Advent, Advent, die Bude brennt?
Im übertragenen Sinne vielleicht schon. Denn zum Ende des Jahres läuft es in vielen Unternehmen nochmal auf Hochtouren. Immer länger werdende Auftragslisten, ständiger Termindruck, vorgezogene Deadlines – mit 24 Stunden scheint ein Tag mehr als zu kurz. Der Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben wird immer wackeliger. Dabei sollte der Advent doch viel entspannter werden…?
Dazu kommen die Gedanken rund ums Weihnachtsfest, die Ansprüche sind hoch:
- ein perfekt geschmückter Weihnachtsbaum
- sorgfältig, faltenfrei eingepackte Geschenke
- mindestens 15 verschiedene Plätzchensorten
- ein wochenlang durchdachtes Weihnachtsmenü
- und und und…
Aber mal ehrlich: Der ständige Druck, alles „perfekt“ machen zu wollen, löst mehr Stress als Zufriedenheit aus und kann uns langfristig ganz schön zu schaffen machen.
Denken Sie einmal darüber nach: Welche Momente sind die, die Ihnen wirklich im Gedächtnis bleiben, die Freude wecken und die Weihnachtszeit besonders schön machen? Ist es wirklich der perfekt gedeckte Tisch oder sind es die Gespräche, die an dem Tisch stattfinden?
Wie wäre es stattdessen mit diesen Impulsen:
- „Mein bestes ist gut genug“ als Leitmotiv etablieren
- Mikro-Priorisierung – was ist heute wichtig?
- Kleine Momente im Alltag schaffen, die gut tun, auch wenn es nur 5 Minuten sind
- Hinterfragen: Ist es das, was ich will, oder erfülle ich damit nur äußere Erwartungen?
Indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und kleine, bewusste Entscheidungen treffen, können wir die Feiertage und den Alltag achtsamer, entspannter und erfüllender gestalten.
In diesem Sinne: Wenn der Weihnachtsbaum krumm steht, ist das völlig okay – Hauptsache, er leuchtet.
von Kraaibeek GmbH | Dez. 18, 2024 | Alle
Alles Gute, ein Quäntchen Glück und neue kostenlose Vorträge!
Wer braucht schon sowas…?
Nun, wir wollen das neue Jahr mit guten Vorsätzen beginnen. und unsere Routinen fest verankern. 😉
Sie sind offensichtlich auch schon aktiv und das auch ohne die guten Vorsätze und darüber freuen wir uns sehr. An den Teilnehmerzahlen zu unseren kostenfreien Angeboten haben wir das gemerkt.
Wir danken sehr für die aktive Teilnahme im Jahr, das nun zu Ende geht.
Wir laden Sie herzlich ein, unsere neuen Vortragsthemen auch im neuen Jahr wieder in Ihr ganz persönliches Gesundheitsprogramm einzubauen.
Natürlich geht es nach den Feiertagen schon auch um das Thema des gesunden und leichten Essens (Fit und munter – Kilos runter) aber auch um eine Ernährung, die Ihnen Energie spendet – Energie erhält (Energy up!)
Ganz besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen unsere Vortragsreihe zu Ernährung und Sport, die wir mit 2 Vertiefungsvorträgen aufgelegt haten!
Aufgrund der besonders großen Nachfrage führen wir auch das Thema der Ernährungsaspekte in den Wechseljahren weiter. Das große Interesse zeigt, wie wichtig das Thema für eine nicht zu vernachlässigende Gruppe ist.
Welche Ernähungsthemen würden Sie interessieren? Bei Ihren Wünschen denken Sie bitte daran, dass wir uns im Bereich der Präventions bewegen und keine therapeutischen Themen aufgreifen können. Aber uns interessiert Ihr Feedback und Ihre Auseinandersetzung mit gesunder Ernährung im und alltäglichen (Arbeits)-Leben.
Ansonsten danken wir Ihnen für Ihr interessiertes Mitmachen, Ihre Treue und Ihre Neugier!
Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen Gesundheit – ein harmonisches Umfeld und auch ein Quäntchen Glück!
von Kraaibeek GmbH | Aug. 12, 2024 | Alle
Ein Spekulatiusrezept im August und ein Weihnachtsnewsletter
Die Temperaturen sind hoch, die nächste Hitzewelle steht an und in den Geschäften werden schon bald Spekulatius und Lebkuchen angeboten!
Dennoch war es völlig ungeplant und unbeabsichtigt, dass in der vergangenen Woche der Weihnachtsnewsletter 2023 ausgegeben wurde. Da sind wir einfach Opfer der Technik geworden!
An den freudigen Rückmeldungen haben wir aber gemerkt, dass Sie diesen Newsletter durchaus gelesen haben und einordnen konnten. Vielen Dank für Ihr Verständnis und die humorvollen Rückmeldungen!
Was wir bei der Hitze wirklich empfehlen? Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist auch die Ernährung nicht unwichtig: Essentielle Mineralstoffe müssen aufgefüllt werden, die durchs Schwitzen ausgeschieden worden sind! Auch mit leichten Gemüsemahlzeiten können Sie Mineralstoffverluste wieder ausgleichen:
- Brokkoli, Hülsenfrüchte und Kartoffeln, Nüsse und Sonnenblumenkerne versorgen Sie mit Magnesium.
- Trockenobst, Bananen, Himbeeren und Kiwi besitzen viel Kalium wie auch alle Kohlsorten, Karotten und Blattsalate.
- Milchprodukte wie Joghurt und Quark liefern Calcium. Und auch hier ist wieder der Brokkoli zu nennen, oder Fenchel.
Die Faustregel sagt: 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag wären ideal – Im Sommer ist das Angebot regionaler und saisonaler Sorten wunderbar vielfältig und die Umsetzung damit ganz einfach.
In diesem Sinne: Genießen Sie den Sommer, bevor die Versuchung durch Spekulatius & Co wieder allgegenwärtig ist.