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Apps – Eine dauerhafte, sichere und nachhaltige Versorgung?

Apps – Eine dauerhafte, sichere und nachhaltige Versorgung?

Apps – Eine dauerhafte, sichere und nachhaltige Versorgung?

Gesundheit ist das höchste Gut

Die Digitalisierung erfasst zunehmend das Gesundheitswesen. Egal ob Versicherte, Patient*innen, gesundheitsbewusste User*innen, immer mehr Menschen informieren sich im Internet, nutzen Wearables oder Applikationen (Apps), um ihre Gesundheitsdaten zu tracken, auszuwerten und damit einen Beitrag zu ihrer Gesundheit leisten zu können. Momentan wird der Markt der Gesundheits-Apps von Lifestyle- und Wellness-Apps beherrscht, wobei nur wenige Apps für eine dauerhafte, sichere und nachhaltige Versorgung ausgelegt sind. Dabei werten viele Apps die Gesundheitsdaten der User*innen aus, jedoch können gesunde Laien sowie medizinisches Fachpersonal derzeit nicht feststellen, ob eine App sowie deren Empfehlungen von „guter Qualität sind“ (Beerheide, 2016).

Das Potenzial von Apps
Wenn wir unser eigenes Verhalten reflektieren, stellen einige sicher fest, dass die Digitalisierung längst nicht mehr wegzudenken ist. Natürlich nicht, denn jede Person nutzt sie auf eine eigene Art und Weise. Die eine Person überprüft die täglichen Schritte, die andere schaut sich lustige Reels oder Fitnessvideos an, die nächste Person nutzt es für Rezeptinspirationen, Podcasts oder für die Kommunikation mit der eigenen Krankenkasse. Das bisherige Manko: häufig ist die Person danach auf sich allein gestellt. Eine App in der betrieblichen Gesundheitsförderung kann hier ergänzend wirken und viele Aspekte aufgreifen und miteinander vereinen:

  • User*innen können ihr Verhalten selbstständig und beliebig tracken.
  • Inhalte und Wissensvermittlungen können individuell stattfinden – die User*innen entscheiden selbst, wann und wo möchte ich „lernen“.
  • Inhalte können sich selbstständig ausgesucht werden. Für die eine Person ist es z.B. das Thema „Meal Prep“, für die andere Person das Essen mit der Familie.
  • Im besten Fall stehen qualifizierte (Ernährungs-)Fachkräfte hinter der App, die ihre Angebote im Bereich BGF adäquat und qualifiziert anpassen können.
  • Individuelle Ziele und Reminder können eingestellt werden, um so die Achtsamkeit im Alltag zu steigern – genau dort, wo die Veränderungen stattfinden.

 

Der Vorteil für Krankenkassen
Apps können Menschen erreichen, die bisher aus unterschiedlichsten Gründen noch keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen haben. Demnach bieten sie die Möglichkeit eine breite Bevölkerungsgruppe zu erreichen (BinDhim et al. 2014):

  • Die Barrierefreiheit kann und sollte berücksichtigt werden.
  • Im Vorfeld, vor Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, könnten bereits lebensstilbezogene Veränderungen initiiert werden.
  • Die Daten können potenziell dabei helfen, die Konsumgewohnheiten der Versicherten besser nachzuvollziehen, zu verstehen und mögliche Versorgungsdefizite zu identifizieren.
  • Die versicherte Person wird mit Ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt gestellt.
  • Erleichterter Zugang zu medizinischen Informationen für Laien und medizinisches Fachpersonal.

„Um Gesundheits-Apps in der Prävention sinnvoll einzusetzen, müssen die Nutzerpräferenzen genau evaluiert und den Anwenderinnen und Anwendern bei der Identifikation wirksamer Apps geholfen werden. Nutzer wie Experten sollten schon in der Entwicklung von Apps beteiligt werden, um die Evidenz zu überprüfen und Risiken früh zu erkennen“ (Bundesministerium für Gesundheit, 2016)

Und wie geht es weiter?
Durch unsere weitreichende Marktanalyse, diverse Gespräche mit unterschiedlichsten Akteuren des Gesundheitswesens sowie einen starken Partner an unserer Seite, der uns bezüglich der Technik unterstützt, ist es uns gelungen eine App zu entwickeln, die sich momentan noch in der Testphase befindet. Das Bundesministerium für Gesundheit hat in der CHARISMHA-Studie verschiedene Kriterien aufgestellt, wie eine App-Entwicklung umgesetzt werden kann. Angelehnt an diesen Empfehlungen lassen wir aktuell unsere Test-User*innen erste Entwürfe der App bewerten. Anschließend werden wir im letzten Quartal dieses Jahres die Ergebnisse auswerten und in die Optimierung der App einfließen lassen. Dabei wird die App nicht nur aus technischer Sicht, sondern auch aus der Sicht von Krankenkassen, User*innen, Ärzt*innen und Ernährungsfachkräften getestet. Für uns ein absolutes Muss und ein sehr spannendes Projekt.

Sie möchten mehr über dieses Projekt erfahren? Dann schreiben Sie uns gerne an unter Praevention@Kraaibeek.de oder folgen Sie uns auf Instagram @kraaibeek_gmbh.

Quellen:

Beerheide, R. (2016). Gesundheits-Apps: Viele Chancen, wenig Evidenz. Dtsch. Arztebk 2016; 113 (26): A-1242 / B -1040 / C- 1024

Abgerufen auf:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/180500/Gesundheits-Apps-Viele-Chancen-wenig-Evidenz
Bundesministerium für Gesundheit (2016). Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps. Charismha.

Abgerufen auf:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/A/App-Studie/CHARISMHA_gesamt_V.01.3-20160424.pdf
BinDhim, N.F., McGeechan, K. & Trevena, L. (2014). Who Uses Smoking Cessation Apps? A Feasibility Study Across Three Countries via Smartphones. JMIR mHealth and uHealth 2(1):e4.
Verfügbar unter http://mhealth.jmir.org/2014/1/e4/ [Zugriff 28.05.2021.]

 

Erkältungszeit – Mythen und Fakten

Erkältungszeit – Mythen und Fakten

Erkältungszeit – Mythen und Fakten

„Erkältungszeit – Mythen und Fakten“

Die Temperaturen sinken, es wird früher dunkel und später hell, die Bäume verlieren ihre Blätter – der Herbst ist in vollem Gange. Mit den kühleren Temperaturen und dem vermehrten Aufenthalt im Inneren fällt meist der Startschuss für die Erkältungs- und Grippesaison.

Doch handelt es sich bei Erkältung und grippaler Infekt eigentlich um die gleiche Erkrankung? Nein, Erkältung, grippaler Infekt und Grippe werden fälschlicherweise häufig synonym verwendet. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Krankheitsbilder, mit ganz unterschiedlichen Verläufen. So beginnt eine Erkältung (= grippaler Infekt) meist langsam, schleichend und nachdem der Körper über eine längere Zeit kälteren Temperaturen ausgesetzt wurde. Zudem wird eine Erkältung durch sogenannte „Schnupfenviren“ ausgelöst. Zu den typischen Symptomen gehören unter anderem Schnupfen, Husten – trocken oder schleimig –, Halsschmerzen und moderates Fieber. In den meisten Fällen reichen Bettruhe und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um eine Erkältung auszukurieren.

Eine Grippe hingegen beginnt schnell und wird durch Grippeviren (Influenzaviren Typ A, B oder C) ausgelöst. Hohes Fieber, deutliche Erschöpfung, starke Gliederschmerzen und Kopfschmerzen, Schnupfen und Husten sind typische Symptome einer echten Grippe. Bei einer Grippe können neben Bettruhe und ausreichender Flüssigkeitszufuhr, auch fiebersenkende Mittel, Schmerzmittel und weitere Medikamente eingesetzt werden. Wird mittels eines Schnelltest das Grippevirus nachgewiesen, kann auch der Einsatz von Neuraminidase-Hemmern erfolgen. Dabei handelt es sich um ein Medikament, das die Grippeviren hemmt und so zu einer Linderung der Symptome beitragen kann.

Die Grippe kann vor allem für ältere und immungeschwächte Menschen zu einem schweren Verlauf bis hin zu einer Lungenentzündung führen, weshalb die STIKO (Ständige Impfkommission) für alle Menschen über 60 Jahre, Risikogruppen, enge Kontaktpersonen von Risikogruppen, medizinisches Personal und Schwangere ab dem 2. Trimenon eine jährliche saisonale Grippeimpfung empfiehlt. Sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin und lassen Sie sich beraten.

Um nicht an einem grippalen Infekt oder einer echten Grippe zu erkranken, versuchen viele Menschen in dieser Zeit das eigene Immunsystem zu unterstützen und stärken. Dabei kommen präventiv nicht nur Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz, sondern insbesondere auch Lebensmittel wie Kurkuma, Cranberry und Ingwer, denen eine antientzündliche und immunstärkende Wirkung nachgesagt wird.

Wenn es um grippale Infekte und die echte Grippe geht, kursieren eine Menge Mythen und Weisheiten. Doch welche Mythen sind in Wirklichkeit Fakten und welche Mythen sind und bleiben Mythen.

MYTHOS: BEI ERKÄLTUNGSANZEICHEN HILFT ES, SOFORT VITAMIN C UND ZINK ZU NEHMEN.

FALSCH – Studien zeigten, dass die präventive Einnahme – vor allem von Vitamin C bei den ersten Erkältungsanzeichen – die Dauer der Erkältung nicht verkürzte. Hinzukommt, dass es sich bei Vitamin C um ein wasserlösliches Vitamin handelt. Bei zu hoher Zufuhr wird dies einfach über den Urin ausgeschieden und nicht verwertet. Bei Zink müsste die Einnahmemenge deutlich überschritten werden, um eine Linderung zu erwirken, was wiederum negative Folgen mit sich bringen könnte. Das bedeutet, dass zuhause keine Experimente mit Zink durchgeführt werden sollten. Grundsätzlich kann eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, die auch eine adäquate Zufuhr an Vitamin C und Zink beinhaltet, das Immunsystem stärken und somit die Erkältungsdauer ein wenig verkürzen kann.

MYTHOS: STRESS SCHWÄCHT DAS IMMUNSYSTEM.

RICHTIG – Körper, Geist, Nervensystem und Immunabwehr sind eng miteinander verbunden. Bei akutem Stress wird die Immunabwehr zunächst hochgefahren, da evolutionsbedingt die Gefahr steigt, dass Erreger in den Organismus eindringen. Die spezifische körpereigene Abwehr, sprich Immunzellen, die dazu „trainiert“ werden, bestimmte Substanzen abzuwehren, wird jedoch unterdrückt.

Bei Dauerstress fährt auch das zunächst aktivierte Immunsystem durch das Stresshormon Cortisol und die ständige Anspannung des Nervensystems herunter. Die Folge ist, dass die Immunzellen im Blut zurückgehen und die Aktivität der Zellen ebenfalls sinkt. So haben Erreger freie Bahn in den Organismus einzudringen und ihn zu schwächen.

Stress zu reduzieren ist meist leichter gesagt als getan. Versuchen Sie sich Freiräume zu schaffen, holen Sie sich bei Bedarf Hilfe oder Unterstützung und kümmern Sie sich um sich selbst. Das kann das Lesen eines guten Buches, ein ausgiebiger Spaziergang, ein Telefonat mit einer vertrauten Person oder ein entspannter Filmabend sein. Jeder Mensch ist individuell. Schaffen Sie sich Ihre persönliche Ruhe-Oase, um abzuschalten und zu entspannen und Stress und Krankheitserregern keine Chance zu geben.

MYTHOS: DAS STÄNDIGE MASKE-TRAGEN UND DESINFIZIEREN SCHWÄCHT UNSER IMMUNSYSTEM.

FALSCH – Unser Immunsystem ist permanent aktiv, da wir ständig Keimen und Viren ausgesetzt sind. Es funktioniert nicht wie ein Muskel, der schwächer wird, wenn er nicht eingesetzt wird. Auch verliert das Immunsystem nicht die Fähigkeit Viren, Bakterien und andere Keime bei Bedarf zu bekämpfen oder verlernt, dies zu tun. Durch die Vielzahl an Corona-Maßnahmen (Abstand halten, Maske tragen, Hände regelmäßig waschen und desinfizieren) in den letzten Jahren war es tatsächlich so, dass wir besser gegen Tröpfcheninfektionen geschützt waren und seltener an Erkältungen, Grippe oder anderen Krankheiten erkrankt sind, aber dennoch haben wir nicht in einer sterilen Umgebung gelebt. Kommt es nun zu gehäuften Erkältungen, kann dies an einer Art Stau von Infektionen liegen, die ohnehin alle paar Jahre fällig wären.

MYTHOS: NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL ERSETZEN EINE GESUNDE ERNÄHRUNG UND BEUGEN ERKÄLTUNGEN VOR

FALSCH – Bei Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) handelt es sich Präparate, in Pulver – oder Tabletten – / Kapselform, die Nährstoffe in dosierter Form beinhalten und meist von Gesunden zum Ausgleich von Nährstoffmängeln oder Unterstützung / Aufrechterhaltung bestimmter Funktionen eingenommen werden. Wichtig ist, dass es sich bei NEM um Lebensmittel und nicht um Arzneimittel handelt. Daher fallen NEM auch nicht unter das Arzneimittelgesetz, sondern unter das Lebensmittelrecht. Das hat zur Folge, dass NEM keinen Vorabnachweis bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit erbringen müssen und keine Höchstmengen für die enthaltenen Inhaltsstoffe vorgeben werden. NEM müssen lediglich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit angezeigt werden.

NEM sind nicht für therapeutische oder präventive Zwecke vorgesehen und ersetzen keine gesunde Ernährung. Sie bedürfen bei einem gesunden Menschen keiner Einnahme, da eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung dem Körper alle benötigten Makro- und Mikronährstoffe, inklusive Ballaststoffe, liefert. NEM können zwar ergänzende Nährstoffe liefern, aber nicht den gesamten Tagesbedarf eines Menschen decken. Bei unkontrollierter Einnahme besteht sogar die Gefahr einer Überdosierung. Aus diesem Grund sollte die Einnahme nur bei einem nachgewiesenen Mangel erfolgen. Vor einer beabsichtigten Einnahme sollte zudem immer mit dem behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin Rücksprache gehalten werden.

MYTHOS: NICHT MIT NASSEN HAAREN AUS DEM HAUS GEHEN!

FALSCH – Nicht die nassen Haare, sondern Erreger wie Viren oder Bakterien lösen Erkrankungen aus. Meist tritt in Kombination mit nassen Haaren aber eine zu intensive Kälteexposition auf, was die Entstehung einer Erkältung begünstigen kann. Wissenschaftlich bewiesen ist die Erhöhung des Erkältungsrisikos aufgrund von nassen Haaren jedoch nicht.

MYTHOS: SPORT STÄRKT DIE ABWEHRKRÄFTE.

RICHTIG – Schon eine leichte Trainingsintensität hilft dabei, die Infektanfälligkeit zu verringern, denn akute Belastungen lösen eine Mobilisierung und Erhöhung der Abwehrzellen aus. Hinzukommt, dass moderater Sport die Anzahl der positiven Darmbakterien erhöht. Interessanterweise befinden sich 80 % unserer Immunzellen im Darm. Pflegen wir unseren Darm mittels ballaststoffreicher Lebensmittel, Pro- und Präbiotika und einer ausreichenden Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren, so pflegen wir auch unser Immunsystem. Erwähnenswert ist jedoch, dass Leistungssport und vielstündige Ausdauerbelastungen hingegen als immunschwächend gelten. Denn dies verlängert die benötigte Regenerationszeit.

MYTHOS: BEI GRIPPE SOLLTE MAN AUF ANTIBIOTIKA ZURÜCKGREIFEN.

FALSCH – In einer Beobachtungsstudie wurden 64 % aller an einer Nasennebenhöhlenentzündung erkrankten Personen ein Antibiotikum verschrieben – obwohl diese in den meisten Fällen durch Viren und nicht Bakterien ausgelöst werden. Dabei wirken Antibiotika nur gegen Bakterien und nicht gegen Viren. Hinzukommt, dass bei Antibiotikaeinnahme nicht nur krankmachende Bakterien bekämpft werden, sondern auch die guten Bakterien, die wir beispielsweise für ein gesundes Darmmikrobiom benötigen. Darum kommt es nach einer Antibiotikaeinnahme häufig zu Darmproblemen und Pilzinfektionen. Zudem besteht bei zu häufiger Antibiotikaeinnahmen das Risiko zur Resistenzbildung. Daher sollte Antibiotikum nicht leichtfertig verschrieben und eingenommen werden.

MYTHOS: ONE APPLE A DAY, KEEPS THE DOCTOR AWAY.

JEIN – Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag 2 Portionen Obst. Mit einem Apfel schaffen Sie also schon einmal eine gute Basis. Außerdem enthalten Äpfel verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe (wie u.a. Polyphenole), die antioxidative und weitere Schutzeffekte mitbringen. Variieren sollten Sie trotzdem, damit Ihr Körper und auch Ihr Darm Abwechslung bekommen und seine Nährstoffe aus verschiedenen Lebensmitteln beziehen kann.

Good to know: Äpfel haben eine chemopräventive Wirkung und sollen das Darmkrebsrisiko reduzieren!

MYTHOS: JE STÄRKER DIE ABWEHRKRÄFTE, DESTO BESSER BIN ICH VOR EINER COVID-19-INFEKTION GESCHÜTZT.

FALSCH – Eine Infektion hängt nicht von einem guten oder geschwächten Immunsystem ab. Auch eine Weitergabe des Virus wird davon nicht beeinflusst. Die Schwere der Erkrankung wird hauptsächlich von Faktoren beeinflusst, die wir nicht unmittelbar in der Hand haben: Immundefekte, Geschlecht, Alter und Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Adipositas. Bei Adipositas Grad 2 ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf 3,6 mal so hoch und selbst bei jüngeren adipösen Patienten verdoppelt sich das Risiko für einen schweren Verlauf (Deutsche Adipositas Gesellschaft, 2021).

Abwehrkräfte gegen eine bestimmte Krankheit zu haben bedeutet, dass der Körper bzw. das Immunsystem aus einer vorherigen Krankheit des gleichen Typs lernen konnte. Das ist bei Covid-19 nicht der Fall, da es sich hierbei um eine neuartige Erkrankung handelt, die der Körper (in der Regel) noch nicht durchgemacht hat. Darüber hinaus können Menschen mehrfach an Covid-19 erkranken, wenn das Virus mutiert. Wie sich an den Antworten auf die Mythen erkennen lässt, ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung unabdingbar, um das körpereigene Immunsystem zu stärken und Krankheiten bestmöglich vorzubeugen. Der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln ist an dieser Stelle nicht notwendig, da eine ausreichende Zufuhr an Obst, Gemüse und anderen nährstoffreiche Lebensmittel ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, etc. beinhalten, um den Organismus zu versorgen.

In diesem Zusammenhang laden wir Sie herzlich ein zu unserem kostenlosen Online-Vortrag*: „Herbsthelden“.
*ermöglicht von der DAK-Gesundheit

Wissenshappen – Netzwerken!

Wissenshappen – Netzwerken!

Wissenshappen – Netzwerken!

Aus dem Netzwerk für das Netzwerk. Wir möchten einen Mehrwert für unsere Fachkräfte schaffen. Kollegialer Austausch ist einfach super wichtig.

In unserer letzten Präventionslounge hatten wir unsere Kollegin Denise Schiebel von Schiebel-Consulting zu Besuch. Der Titel der Veranstaltung lautete LinkedIn für Dummies – Warum LinkdeIn das Vitamin-B für Deine Vernetzung ist.  Und heute stellen wir Euch Denises schriftliche Gedanken zum Thema Netzwerken vor!

 

Warum ist es wichtig sich zu Netzwerken zusammenzuschließen?

Ein Netzwerk bietet Vorteile und Chancen

Netzwerken ist nicht nur im privaten Umfeld wichtig, sondern hat auch im beruflichen Kontext viele Vorteile. Dennoch nutzen die Wenigsten das Netzwerken bewusst und verschenken dabei sehr viel Potenzial – nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihr Unternehmen.

Gerade in der Ernährungsbranche ist es weniger üblich sich zusammenzutun, viele KollegInnen arbeiten allein (als Praxis Inhaber/in mit oder ohne Angestellte). Sie gehen ebenfalls seltener auf Business-Lunches oder ähnliche Netzwerktreffen. Dabei bietet der Zusammenschluss unter Freiberuflern oder branchenübergreifend großartige Chancen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind schon jahrelang selbstständig und unerwartet sagt Ihnen ein großer Auftraggeber ab. Wer dann ein gutes Netzwerk hat, kann diese „Lücke“ schneller wieder schließen.

Für eine einzelne Fachkraft oder eine kleine Ernährungspraxis sind Angebote, wie Einzelberatungen vielleicht etwas einfacher zu akquirieren, weil Sie Ansprechpartner, wie Arztpraxen, Apotheken oder Sportvereine / Fitnessstudios haben und diese sind es gewohnt ihre Patienten bzw. Klienten vereinzelnd zu empfehlen. Oder Sie sind in der Zentralen Prüfstelle Prävention registriert und erhalten darüber Anfragen. Anders sieht es aus, wenn Sie Kunden im Businessbereich haben.

Ein kleines Beispiel: Sie sind freiberufliche Ernährungsfachkraft und haben einen Pitch in einem Unternehmen vor Ort. Das Unternehmen hat eine Mitarbeitergröße von 670 Angestellten. Das Unternehmen lädt nicht nur Sie ein, sondern hat auch ein Gespräch mit einer großen Krankenkasse. Diese hat einen Pool an freiberuflichen Honorarkräften. Nun wechseln Sie bitte die Sichtweise. Sie entscheiden, welcher Dienstleister das Ernährungs-Projekt umsetzt. Einzelunternehmer/in oder Team? Wenn das Projekt nicht in der geplanten Zeit umgesetzt wird, dann verantworten sie den Nicht-Erfolg – das Ziel wird nicht erreicht. Entscheiden Sie sich nun für den/die freiberufliche Einzelunternehmer/in, oder für das Team, bei dem das Ausfallrisiko bei fast null liegt?

Im Netzwerk liegen Ressourcen und Risiken minimieren sich
Unsere Gesellschaft ist aktuell stärker im Einzelkämpfer-Modus. Beispielsweise müssen Aufgaben und Prüfungen in der Schule, im Studium und in der Arbeit allein gelöst werden. Gruppenarbeiten machen hier nur einen geringen Anteil der Bewertung aus. Die Einzelkämpfer-Mentalität ist über viele Jahre „entwickelt“ worden. Obwohl es nicht ganz der Natur des Menschen entspricht – der Mensch als „soziales Wesen“.

Um als Freiberufler erfolgreicher zu werden, sollte öfter diese Einzelkämpfer-Mentalität abgelegt werden. Klar, vereinzelt und in manchen Kontexten ist Sie natürlich sehr sinnvoll. Wir neigen nur allzu oft dazu alles zu 100 % kontrollieren zu wollen und alle Entscheidungen selbst zu treffen oder haben den Glauben, dass wir das allein schaffen müssen.

In einem Netzwerk können wir Ressourcen teilen, Risiken minimieren, Kompetenzen ausweiten, Fachgebiete erweitern, Stärken bündeln, Krisen besser überwinden und in der Summe mit einem deutlich besseren Angebot und Service beim Kunden unterstützen und motivieren.

Das eigene Netzwerk bringt ein enormes Unterstützungspotenzial
High-Performer, sogenannte „Stars im Unternehmen“, können meist deshalb so gut performen, weil sie in ein Netzwerk aus hochkompetenten Kollegen / Kolleginnen eingebunden sind, die die außergewöhnliche Performance der „Stars“ erst ermöglichen (Aguinis und Kollegen).

Übertragen auf die Situation als Ernährungsfachkraft könnte das die gegenseitige Unterstützung in einem guten Netzwerk sein, in dem Sie sich an kompetenten Menschen orientieren können. Der Austausch mit Menschen, die Sie inspirieren, die Ihre tägliche Arbeit gut verstehen, Sinn darin finden und aufgehen im Tun, bringt zum einen fachliches Wissen und / oder dient als Rollenvorbild und / oder ist eine optimale Ergänzung zum eigenen Fachgebiet.

Image-Gewinn und erweitertes Angebot für Kunden /-innen
Ein weiterer Aspekt ist, dass ich zum Beispiel Anfragen von Kunden /-innen zum Thema Allergie oder Essstörungen immer an KollegInnen empfehle, die sich auf diese Thematik spezialisiert haben. Ich möchte gerne, dass sich die kompetente Ernährungsbranche sehr gut zeigt (Image) – wir handeln im Sinne unsere KlientInnen. So können wir unsere KlientInnen optimal beraten. Ein Kompetenzteam, dass breiter aufgestellt ist, kann auch mehr erreichen. Wir schaffen durch einen Zusammenschluss ein umfangreicheres Angebot.

„Was macht ein Netzwerk wertvoll?“
Als Ernährungsfachkraft können Sie nicht an allen Informations-, Unternehmens-, Wissenschafts- und Auftragsfronten gleichzeitig präsent sein. Wir agieren zunehmend in einer Arbeitswelt und Gesellschaft, die von großer Komplexität und Dynamik geprägt sind. Nachhaltige und fundierte Entscheidungen, innovative Projekte und Produkte, werden nicht allein, sondern gemeinsam getroffen. Die Digitalisierung mit der ständig wachsenden Dichte und Geschwindigkeit von Datenströmen und Produktentwicklung erhöht den Leistungs- und Konkurrenzdruck zusätzlich. Deshalb ist es so wertvoll, Synergien, Kompetenzen, Kooperationen und Informationen aus Netzwerken zu nutzen und nicht alles allein bewältigen zu müssen. Dieses Beziehungs-Netzwerk hilft, Komplexität aufzulösen und besonders herausfordernde und unübersichtliche Projekte effektiv zu bewältigen.

Gerade für diese vielen Themen ist die Unterschiedlichkeit, aus meiner Sicht, so nützlich. Unterschiedlichkeit in Bezug auf die Persönlichkeit, die verschiedenen Fachgebiete und auch in fachfremden Themen (über den Tellerrand hinweg). Zudem verbindet oft eine gemeinsame Haltung zum Thema Ernährung bzw. Gesundheit bzw. Prävention, etc. sehr. Je vielfältiger die Gruppe, umso vielfältiger auch die Stärken, Erfahrungen, Kompetenzen und die Impulse zur Orientierung und Weiterentwicklung. Diese Anstöße und Feedbacks aus dem Netzwerk können enorm anregen, die eigenen Schwächen und Stärken, die eigenen Werte und Prioritäten zu erkennen und einzuordnen. Ein Netzwerk, das in diesem Sinne gemeinsam lernt, baut immer mehr Stärken für alle Beteiligten auf und erzielt eine größere Wirkung als in der reinen Summe der Einzelnen. Ein gelungenes Beispiel sind die sogenannten WOL-Zirkel von John Stepper.

Netzwerke können auch eine große Vision schaffen.
Finden Sie für sich die passenden und unterstützenden Netzwerke, an denen Sie wachsen können. Kern eines unterstützenden Netzwerkes sollte ein Beziehungsaufbau mit Empathie und Aufgeschlossenheit sein. Das impliziert einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Die Fähigkeit auf das Gegenüber einzugehen, die Bereitschaft Wissen auszutauschen und das ehrliche Interesse bauen Vertrauen auf. Vertrauen wiederum ist die Basis für nachhaltige Beziehungen. Wenn Sie sich am Miteinander beteiligen, gibt Ihnen das viel zurück.

Gerade für Solo-Selbstständige oder kleine Unternehmen ist ein gutes Netzwerk wichtig. Es kann beispielsweise folgendes entstehen:

  • Neukunden durch Empfehlungen
  • Gegenseitige Unterstützung für ein spannendes Projekt
  • Kooperationen mit Dienstleistern oder Geschäftspartnern

Das Mindset: Von und miteinander Lernen

Jedes erfolgreiche Vernetzen startet mit einem „growth“-Mindset: Offenheit für Neues, für ungewohnte Umgebungen, neue Themen und unbekannte Menschen mit der Bereitschaft zum Lernen und Sich-Zeigen. Gleich, ob sich die Themen ähnlich sind, oder ob es eine Ergänzung ist (branchenübergreifende Netzwerke) – wir lernen immer davon und wachsen daran. Kombiniert mit einer unternehmerischen Denkweise bringt dies Erfolge. Das bedeutet, u.a. Herausforderungen zu meistern, eigene Ziele zu kennen, proaktiv sein und Verantwortung für Ergebnisse zu übernehmen und den Fokus zu halten. Es ist ein ständiges Bedürfnis, Fähigkeiten zu verbessern, aus Fehlern zu lernen und kontinuierlich an Ideen zu arbeiten und diese umzusetzen.

Ein gutes Gleichgewicht von Geben und Nehmen ist effektiv und motivierend und schafft das Vertrauen für ein nachhaltiges Netzwerk. Der Ausgangspunkt darf der eigene sein. Wenn ich dann mal Unterstützung benötige, wird dann auch sehr gerne gegeben.

Netzwerke sind Beziehungen und Beziehungen haben auch Einfluss auf unsere Gesundheit. Durch verschiedene Studien ist bewiesen, soziale Beziehungen, die uns guttun und in denen wir andere guttun, sind gesundheitsförderlich. Zwei Aspekte sollen näher beleuchtet werden:

  • Resonanzbeziehungen: Inspiration durch Begegnungen. Für ein gelingendes (Arbeits-)Leben sind lebendige Verbindungen zu anderen Menschen, zur Natur, zu Ihrer Arbeit wichtig. Das Leben gelingt nicht allein. Wenn wir von einer Person oder einer Sache bewegt, inspiriert oder berührt werden, von ihr angesprochen werden, gehen wir in Resonanz.
  • Ein gutes Netzwerk in dem kollegiale, wertschätzende und positive Beziehungen gepflegt werden, hat auch physiologische Effekte. Ein offener, inniglicher zwischenmenschlicher Kontakt wird belohnt und im Körper glückbringend und selbstversichernd, beruhigend sowie angstlösend „übersetzt“. Die Fähigkeit zur inneren Einstimmung und sicheren Einlassung auf andere Menschen ist grundsätzlich in uns Menschen angelegt. Im Netzwerk erfahren wir, dass wir soziale Unterstützung geben können und bei Bedarf auch einfordern können. Das erhöht nebenbei u.a. das Sinnerleben und die Sicherheit, demzufolge das Vertrauen.

Etwas Neues kann entstehen:

  • Eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung ist mit einem tollen Netzwerk möglich und sorgt für stabile Umsätze und Betreuung der Klient/innen über das gesamte Jahr.
  • Durch das Kennenlernen von neuen Kontakten können spannende Dinge entstehen, z.B. Masterminds, Communitys, Coworking oder auch Freundschaften.
  • Für angestellte KollegInnen ergibt sich eine neue Anstellung.
  • Gerade in der Zeit des Lockdowns war es vielleicht für den ein oder andere/n Kollegen/in wichtiger denn je, z.B. Überwindung des Homeoffice-Blues, zeigen von digitaler Technik, neuen Aufgabengebieten, etc.​

 

„Warum ist Austausch untereinander so wichtig?“

Allerdings geht es nicht primär darum Aufträge zu generieren, vielmehr geht es darum sichtbar zu sein und sich in seinem Umfeld zu positionieren gemeinsam auf Augenhöhe. Erste Eindrücke zu vermitteln und Kontakte aufzubauen. Ein Netzwerk baut sich Schritt für Schritt auf und manchmal ist es auch hart investierte Zeit. Selbst wenn es digital ist.

Allerdings mithilfe der Digitalisierung erreichen Netzwerkaktivitäten weit mehr Potenzial. Sie erweitern unsere Möglichkeiten Verbindungen zu pflegen und erleichtern die Vernetzung, vor allem in der global agierenden Welt. Das Angebot kann leichter verbreitet und sichtbar werden. Hinzu kommt die Vielfalt an Kanälen und Werkzeugen, die die Kommunikationsmöglichkeiten unterstützen und multiplizieren. Das gilt für Ihren Content, Ihre Angebote und für Ihre Persönlichkeit.

Ein solches Netzwerk ist das Business-Netzwerk LinkedIn. Es ist weltweit das größte Business-Netzwerk. In der DACH-Region sind über 18 Millionen Profile angemeldet. Nicht nur die Einzelpersonen sind zu finden, sondern auch die Unternehmen präsentieren sich mit einem entsprechenden Unternehmensprofil, aktuell sind 55 Millionen Unternehmensprofile angelegt. Hier liegt großes, noch unausgeschöpftes Potenzial für Ernährungsfachkräfte.

In LinkedIn ist es besonders wichtig, dass Sie sich ein professionelles Expertenprofil anlegen, das auch „business-like“ ist. Denn, potenzielle Auftraggeber recherchieren, suchen und finden Sie über digitale Netzwerke. Soziale Plattformen sind sehr gute Möglichkeiten sich zu präsentieren. LinkedIn bietet viele Wege eine hohe Reichweite zu generieren. Wenn die Basis gelegt ist, können Sie mit dem Netzwerkaufbau und der Kontaktpflege bzw. Ihrer Vermarktung beginnen!

Viele bedenken nur die direkten Kontakte. Doch, durch die Kontakte 2.ten und 3.ten Grades potenziert sich die Reichweite extrem. So viele Menschen könnten Sie über analoge Wege nicht erreichen. Ein neues Projekt wird von Anfang an viel bekannter. Wertvolles Feedback entsteht durch Austausch in den sozialen Medien und man selbst wird als Experte in einem oder in mehreren Bereichen wahrgenommen und zu Konferenzen oder Vorträgen eingeladen.

 

Denise und Egon Schiebel von Schiebel-Consulting
(Arbeit erfolgreich gestalten – Mensch & Organisation
Glückliche Menschen für ein gesundes Unternehmen)

Teamtreffen = Teambuilding

Teamtreffen = Teambuilding

Teamtreffen = Teambuilding

Teambuilding

Im August hat unser lang erwartetes und heiß ersehntes großes Team-Treffen stattgefunden. Alle Mitarbeiterinnen, die sonst bundesweit verteilt sind, sind für einige Tage nach Pinneberg gekommen. Pandemiebedingt musste das Treffen einige Male verschoben werden und so standen wichtige Themen und Aspekte auf der Agenda.

Ein großes und wichtiges Thema war die Jahresplanung für das Jahr 2023, die unter dem Motto „Sicherheit und Stabilität für 2023“ stand. Denn obwohl jedes Unternehmen, so auch das unsere, ökonomische Ziele verfolgt, geht es auch darum, nachhaltig, sozial und ökologisch zu agieren. Gerade die Coronapandemie hat gezeigt, wie vulnerabel und schnelllebig die Arbeitswelt ist. Es kam zu Entwicklungen, die zu Unsicherheiten, (psychischen) Belastungen und Leistungsdruck bei Mitarbeitenden führen können. Um diesem vorzubeugen, haben wir uns im Rahmen der Jahresplanung neben ökonomischen Zielgrößen, unternehmerischen Weiterentwicklungen und Externalitäten vor allem auf das Team und interne Prozesse fokussiert.

 

Ein Aspekt, der allen Mitarbeiterinnen sehr wichtig war, ist es ein stabiles und sicheres Arbeitsumfeld zu haben, in dem vertrauensvoll, ressourcenschonend und zuverlässig zusammengearbeitet wird. Doch wie kann das gelingen? Gerade in einem Team, in dem überwiegend virtuell zusammengearbeitet wird, kommt es darauf an funktionierende Technik, klare, strukturierte und einheitliche Prozesse und eine gute Kommunikations- und Feedbackstruktur zu haben. Gelingen kann das durch den gezielten Einsatz von digitalen Tools wie Collaboard, Asana und Microsoft Teams. Feste und regelmäßige Termine, in denen sich projektbezogen, aber auch projektübergreifend ausgetauscht wird, sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil und notwendig, um die digitale Distanz zu überbrücken. Und abseits der Arbeit? Da können virtuelle Kaffeepausen und gemeinsame virtuelle Mittagessen helfen, um sich auch einmal privat zu unterhalten. Auch Weihnachtsfeiern oder Feste anderer Art können digital durchgeführt werden. Dabei ist es wichtig, dass Rahmen und Ablauf rechtzeitig bekannt gegeben werden, damit eventuelle Vorbereitungen getroffen werden können.

Die genannten Punkte machen deutlich, dass ein funktionierendes Team und Teambuilding ein wichtiger Part für uns als Kraaibeek GmbH sind, um den Teamflow zu fördern. Teambuilding bedeutet für uns nicht nur ein Team aufzubauen, sondern auch die Zusammenarbeit untereinander zu fördern. Im Rahmen des Treffens sind wir der Wichtigkeit und Bedeutung genauer auf den Grund gegangen und haben alle Team-Mitglieder gefragt, warum ihnen Teambuilding wichtig ist. Die Antworten waren so vielfältig wie unser Team:

Die genannten Aspekte, die für uns als Team der Kraaibeek GmbH wichtig sind und unser „WIR“-Gefühl stärken, mögen auf andere Teams, die in einem anderen Umfeld und in anderen Strukturen arbeiten, nicht zutreffen. Teambuilding ist individuell und muss zu den Beteiligten und dem Umfeld passen. Dabei ist es bei der Planung und Umsetzung von Teambuilding-Maßnahmen wichtig, dass auf eine gute und positive Atmosphäre geachtet wird und alle Beteiligten problemlos mitmachen können. Dabei können vorab durchgeführte Umfragen oder Brainstormings helfen, um alle Mitarbeitenden in den Prozess einzubeziehen. Idealerweise liegt die Teambuilding-Maßnahme in der Arbeitszeit oder wird als Arbeitszeit gezählt. Damit kann bereits ein positiver Grundgedanke und eine gute Ausgangsbasis für die Mitarbeitenden gelegt werden. Outdoor-Aktivitäten, kommunikative Rollenspiele, gemeinsame (Koch-)Workshops, sportliche Challenges und kleine Wettkämpfe untereinander sind Möglichkeiten, um das WIR-Gefühl und das Vertrauen eines Teams zu stärken, die Kommunikation zu optimieren und sich besser kennenzulernen. Das gestärkte Miteinander, die neu gewonnene Motivation und ein gutes Arbeitsklima fördern nicht nur die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden, sondern können auch die Produktivität steigern und somit effektiv zum Erfolg eines Unternehmens beitragen.

Dieses Wirken als Team könnt Ihr gerne unter Facebook und Instagram verfolgen!
https://www.facebook.com/kraaibeek.de
https://www.instagram.com/kraaibeek_gmbh/

Teamtreffen = Teambuilding

Aussicht

Aussicht

… und ansonsten war da doch noch ein Termin!

Es gibt so viel Neues, dass wir uns unbedingt wieder in Pinneberg vor Ort treffen wollen, um die Möglichkeit von Präsenztreffen für eine intensive Nachlese der beendeten Projekte zu nutzen, und die anstehenden Projekte zu planen, zu strukturieren und vor allen Dingen auch gemeinsam in die Tat umzusetzen!

Natürlich wollen wir uns auch alle wieder einmal direkt in die Augen sehen, nicht nur über den Bildschirm, egal wie gut unser Team über den Bildschirm funktioniert. Auch wenn sich kleine Gruppen von uns im Verlauf des letzten Jahres zu kleineren Projektbesprechungen getroffen haben.

Es ist an der Zeit für ein großes Teamtreffen! Und so sehen wir uns vom 15. bis 18. August, werden viel arbeiten, aber auch entspannt teamen!

Wir uns freuen darauf, über die Ergebnisse und Aussichten in unserem kommenden Newsletter zu berichten!

Don’t miss our upcoming news & information!

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