von Kraaibeek GmbH | Juni 11, 2026 | BGM meets BGF
Im Arbeitsalltag ist Essen oft eine Mischung aus nebenbei, in großer Eile oder nicht existent. Eine ansprechende Verpflegung gibt es oft nicht. Ernährung wird zum Kompromiss. Gerade in Arbeitsumgebungen mit hohem Zeitdruck kollidieren körperliche mit psychischen Belastungen, die sich langfristig negativ auf die Gesundheit der Mitarbeitenden auswirken.
Viele Verpflegungsangebote bleiben aus Zeitgründen ungenutzt und weil das Angebot nicht ansprechend oder ausgewogen genug ist. Das zeigte sich in unseren Projektkliniken, mit denen wir das Verpflegungsangebot optimieren, wiederholt. Auch Geschmack, Zugänglichkeit (Stichwort Öffnungszeiten) und Atmosphäre spielen eine Rolle.
Aber was passiert, wenn wir die Verpflegung am Arbeitsplatz so gestalten, dass sie Gesundheit und Wohlbefinden fördert und gleichzeitig gut schmeckt? Wir haben in unserer Arbeit bemerkt: Viel! Denn das Potential ist groß: Eine ausgewogene Betriebsverpflegung stärkt die Mitarbeitenden und das Unternehmen auf mehreren Ebenen.
- weniger Fehlzeiten
- mehr Wohlbefinden
- bessere Konzentration
- stabile Leistungsfähigkeit
Und auch zur Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen kann eine solche Verpflegung beitragen. Ein kraftvolles Tool, das noch viel mehr genutzt werden kann. Doch wie kann das gehen?
>> Impulsfrage: Was würde die Verpflegung in Ihrem Unternehmen verbessern? <<
Bevor man sich direkt in Veränderungsversuche stürzt, sollten zunächst die in den Fokus gerückt werden, die davon am meisten betroffen sind: Die Mitarbeitenden. Und zwar nicht nur die, die zum Essen in Kantine und Co kommen, sondern auch die, die diese Verpflegung erst möglich machen. Das Küchenpersonal spielt eine Schlüsselrolle in dem ganzen Konstrukt.
Erst wenn klar ist, wo der Bedarf ist, wo es hakt und welche Wünsche bestehen, können konkrete Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. Nicht zu vergessen die stetige Auswertung dessen, um weitere Verbesserungspotentiale identifizieren zu können. Es ist ein gemeinsames Vorhaben, kein einseitiges “so machen wir es”-Prinzip.
Diese Aspekte sind dabei von besonderer Bedeutung:
- Beteiligung ermöglichen – von Anfang an
- Feedback ernst nehmen und einbeziehen
- transparente, begleitende Kommunikation
- Kontinuität statt Einzelaktionen
- ganzheitlichen Ansatz wählen
Wichtig ist auch, dass die Umsetzung stets individuell ist. Denn jedes Unternehmen hat andere Möglichkeiten, Voraussetzungen, Wünsche und Bedürfnisse. Deshalb ist die gemeinsame Erarbeitung und Weiterentwicklung solcher Strukturen ungemein wertvoll.
Wir haben solche Konzepte bereits in mehreren Betrieben umsetzen können und arbeiten aktuell mit diversen Kliniken in Deutschland zusammen, wo wir das Verpflegungsangebot analysieren, Mitarbeitende befragen und passende Maßnahmen ableiten. Lesen Sie hier, wie wir dabei vorgehen.
Unsere Befragungen und auch allgemeine Untersuchungen zeigen außerdem, dass das Interesse an gesunder Ernährung groß ist. Daher ist auch die Kommunikation über das Verpflegungsangebot und darüber hinaus relevant.
Informationsangebote zur gesunden Ernährung fördern das Verständnis für eine ausgewogene Ernährungsweise, erhöhen die Transparenz und unterstützen Gäste bei der Entscheidungsfindung. Durch klare Nährwert- und Allergeninformationen, anschauliche Symbole und leicht zugängliche Erläuterungen werden Gäste dabei unterstützt, gesundheitsbewusste Entscheidungen zu treffen. Ergänzend tragen solche Angebote dazu bei, gesunde Optionen sichtbarer zu machen, Vertrauen zu schaffen und langfristig gesunde Essgewohnheiten zu fördern.
Fazit: Eine ausgewogene, gesundheitsförderliche Verpflegung am Arbeitsplatz ist kein Nice-to-have, sondern ein wirksames Tool, um Wohlbefinden und Leistung zu fördern, gesunde Ernährungsgewohnheiten zu ermöglichen und Wertschätzung zu zeigen. Gerade im stressigen Arbeitsalltag ist das kein Selbstläufer. Aber mit den richtigen Angeboten wird es zur gelebten Normalität.
von Kraaibeek GmbH | Feb. 12, 2026 | Allgemein, BGM meets BGF
Hand auf’s Herz: Wie sehen Ihre Pausen an einem typischen Arbeitstag aus?
Schnell einen Kaffee geschnappt, denn es ist nicht viel Zeit, vielleicht wird die Pause gar verkürzt, denn essen geht auch nebenbei.
Oder: Laptop zu, durchatmen, ein bisschen Bewegung, ein netter Plausch mit Kolleg:innen und ein Mittagessen für mehr Energie.
Was denken Sie, welche Variante öfter vorkommt? Wahrscheinlich (leider) die erste. Gerade bei hoher Arbeitsdichte, Schichtwechseln oder parallel
laufenden Anforderungen wird häufig „durchgezogen“. Noch schnell diese Aufgabe erledigen, noch kurz die E-Mails checken – und zack, ist die Pause vorbei.
Was, wenn Pausen fehlen?
Wenn das ab und an mal vorkommt, ist das in der Regel kein Problem. Kurzfristige Stressphasen können wir gut kompensieren. Langfristig jedoch entsteht
dadurch ein Problem, vor allem für unsere Gesundheit: fehlende Konzentration, weniger Energie und Motivation, Überforderung, Erschöpfung.
Wir brennen auf lange Sicht aus. Vor allem dann, wenn uns wertvolle Erholung, also Pausen, fehlt.
Gleichzeitig leidet unsere Arbeit darunter. Fehler häufen sich, man ist unzufrieden, denn man wird Anforderungen nicht mehr gerecht.
Wenn wir das Ganze weiterspinnen, kann ein Burnout die Folge sein.
Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft. – Ovid, römischer Epiker
Wenn Pause, dann richtig
Nun wollen wir aber nicht den Teufel an die Wand malen. Sondern uns anschauen, wie wir Pausen so gestalten können,
dass sie wirklich erholsam sind. Trotz und gerade weil „viel zu tun“ ist.
Wichtig ist allem voran ein Mindset-Shift: Pausen sind kein Zeitverlust. Sondern eine wichtige Investition in Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Mit klarem Kopf können wir unsere Aufgaben besser meistern, sind leistungsfähiger, haben mehr Energie – auch abseits der Arbeit.

Diese Dinge machen eine Pause zur ECHTEN Pause:
- Arbeitsplatz bewusst verlassen: Ein Perspektivwechsel hilft, abzuschalten und die Gedanken wandern zu lassen.
- Bewegung einbauen: Ein kurzer Spaziergang, ein paar Dehnübungen und frische Luft sind eine Wohltat für Körper und Geist.
- Bildschirm aus: Vor allem dann, wenn Sie viel an Laptop, PC, Smartphone und Co arbeiten.
Legen Sie bewusst für ein paar Minuten alles beiseite.
- Food is fuel: Eine ausgewogene Mahlzeit gibt Ihnen die nötige Energie, damit Sie konzentriert, leistungsfähig und ausgeglichen
durch den Arbeitsalltag gehen können Nehmen Sie sich Zeit dafür.
- Atmen: Und zwar bewusst und tief. Atmen Sie in den Bauch ein und durch den Mund aus. Achten Sie bewusst auf Ihre Atmung.
Das beruhigt und kann Stress reduzieren. Schon 3-5 Minuten reichen aus.
Warum Unternehmen von Pausen profitieren
Aber nicht nur unsere eigene Einstellung bestimmt, wie wir Pausen gestalten. Auch die Unternehmenskultur hat maßgeblichen Einfluss darauf.
Deshalb ist es umso wichtiger, eine gesunde Pausenkultur zentral zu verankern, sodass Pausen nicht als Zeichen fehlender Arbeitsmotivation erlebt werden.
Eine gesunde Pausenkultur bedeutet:
-
Pausen sind erlaubt und erwünscht
-
Führungskräfte leben Pausen vor
-
Rahmenbedingungen ermöglichen echte Erholung (Rückzugsorte, klare Pausenzeiten)
Unternehmen, die Pausen aktiv fördern, profitieren langfristig von:
✔ geringerer Erschöpfung
✔ höherer Konzentration
✔ weniger Fehlern
✔ mehr Motivation
Ein Win-Win für alle! Oder?
Fazit: Gesunde Pausen bedeuten nicht mehr Aufwand, sondern mehr Wirkung – wenn sie ernst genommen und gelebt werden.
von Kraaibeek GmbH | Mai 22, 2024 | BGM meets BGF
Nubali – die App für das Handlungsfeld Ernährung in der betrieblichen Gesundheitsförderung
Nutzen eines App-Einsatzes im BGM
Eine App im BGM? Bringt sie tatsächlich einen Mehrwehrt?
Das Angebot an klassisch analogen Gesundheitsmaßnahmen ist groß, digitale Angebote hat es seit der Pandemie ebenfalls in großem Umfang gegeben. Aber, all diese Maßnahmen hatten immer die Gruppe der Arbeitnehmenden im Fokus! Der Einsatz einer App ermöglicht es jedoch, die klassischen Gesundheitsmaßnahmen mit individuellen, digitalen Methoden und Instrumenten im Unternehmen zu unterstützen bzw. sie zu erweitern.
Die Nubali App
Nubali steht für Nutrition, Lifestyle & Balance und ist die App der Kraaibeek GmbH. Nubali wird als digitale BGF-Maßnahme im Rahmen eines BGM als eine moderne und effiziente Erweiterung im Unternehmen eingesetzt.
Die App bietet den Anwender*innen einen zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu vielfältigen Ernährungsinformationen zur Vorbeugung der typischen Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, welche durch Stress oder ungesunde Lebensweise begünstigt werden.
Nutzen in strukturschwachen Regionen
Durch den Einsatz einer App im Rahmen des BGM können Unternehmen und Mitarbeitende in strukturschwachen Regionen profitieren! Dadurch wird eine größere Erreichbarkeit der Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung möglich!
Im überarbeiteten Leitfaden Prävention wird der Einsatz individualisierter Interventionen gefordert. Bekannte analoge Maßnahmen wie Vorträge oder Workshops sollen verstärkt durch individuelle und digitale Maßnahmen ergänzt werden.
User mit Features abholen, die sie kennen
Der Einsatz einer App in der BGF kann Mitarbeitende im neuen Medienkonsum und -verhalten abholen und bietet über gemeinsame digitale Interventionen hinaus in einer App die gezielte individuelle Ansprache der einzelnen Mitarbeitenden.
Neben der zielgerechten Führung (Nutzerführung) der Nutzenden ist die App durch eine sehr interaktive Nutzermotivation mittels Reflexionsfragen, der (digitalen) Formulierung eigener Ziele, mittels (digital) beschreibbarer Workbooks sowie eines Gewohnheitsmanagers charakterisiert. Serious gamification, Ernährungstagebücher (mit Reflexions- und Übungsaufgaben) und eine Rezeptdatenbank (nachhaltige, saisonale Rezepte) kommen ergänzend hinzu. Regelmäßige Blogartikel informieren über aktuelle Themen und regen die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung an.
Nubali ist modular aufgebaut und führt die Anwender*innen zu Beginn über eine Nutzerführung zu gesundheitlich relevanten Modulen. Im weiteren Verlauf der Nutzung können auch alle anderen Module gemäß Eigeninteresse mitgenutzt werden.
Die App motiviert durch eine positive Sprache. Auf Vorschriften oder Verbote wird verzichtet. Durch individuelle, eigenständig formulierte Zielsetzung des Anwenders, wird die Zielerreichung durch intrinsische Motivation realistisch und erfahrbar.
Wir laden Sie herzlich zu unserem Event am 03.07. um 11.00 Uhr ein, lernen Sie die Nubali-App 📲 kennen.
Unser Team freut uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam das nächste Level zur Mitarbeitergesundheit zu erreichen.
von Kraaibeek GmbH | Okt. 17, 2023 | BGM meets BGF
Wie buchstabiert man eigentlich Nachhalt-ICH-keit?
Hin zu „eco“ und dennoch „ego“?
Eine Werbekampagne im Netz zerlegt dieses inzwischen vielbesprochene Thema in die Worte nachhalten, (innehalten?) und ich.
Viel wird über Aspekte und Herangehensweisen und vor allen Dingen die Auswirkungen von nachhaltiger Lebensweise nachgedacht.
- Welchen Einfluss haben Urlaubsflüge und Autofahrten auf die Klimaveränderungen?
- Wie kann ein reduzierter Fleischkonsum und/oder Milchkonsum den CO² Ausstoß vermindern?
- Sollte man lieber nachhaltig hergestellte Kleidungsstücke aus Naturfasern tragen, die weniger Mikrofasern in unser Wasser abgeben?
Aber allen Gedanken ist gemein: es geht um mich, es geht um meine Bewusstwerdung und die Konsequenzen, die ICH daraus ziehe. Ich habe die Chance, mir zu überlegen, wo ich in meinem Alltag kleine Änderungen an meinen Gewohnheiten vornehmen kann, ob ich bestimmte Nahrungsmittel oder Herstellungsweisen einfach nur ersetze, um den nachfolgenden Generationen eine Welt bieten zu können, die für jede‘n ’Einzelne‘n lebenswürdig ist.
Hier macht der Verein für Nachhaltigkeit Mut zur Veränderung, zur MUTation!
Diese Wortspiele haben uns begeistert und inspiriert!
Wir stellen hier einmal für den Bereich der Ernährung die Chancen und Möglichkeiten auf, die jede’r Einzelne hat, sein Leben nachhalt-ich zu gestalten:
- Brauchen wir wirklich kleine Prinzessböhnchen oder anderes exotisches Gemüse aus nordafrikanischen oder südamerikanischen Ländern, wo sie unter viel Wasserverbrauch zu kleinsten grünen Stängeln heranwachsen?
Nutzen wir doch lieber das frische und zarte Gemüse der Saison, das uns unsere Bauern aus der Region liefern können
- Wir haben die Wahl zwischen Superfoods aus China oder der Mongolei und den Brom- oder Blaubeeren aus heimischer Ernte.
- Eine Reduktion des tierischen CO²-Ausstoßes ist leicht durch den vermehrten Einsatz von Hülsenfrüchten, anstelle von Fleisch zu erreichen und hat in Deutschland sogar schon zu einer Verringerung des Fleischverzehrs geführt.
- Mut braucht es auch zur bewussten Planung unserer Mahlzeiten, die zu weniger Foodwaste führen!
Bei Nachhaltigkeit geht es nicht um Verzicht, es geht um die Bewusstwerdung und ein Umdenken, das für alle Beteiligten ein Mehr an Qualität bietet und die weniger nachhaltigen und belastenden Lebensmittel reduziert.
Haben wir Mut zur MUTation, zur Nachhalt-ICH-keit, die nicht nur den Lebensraum für künftige Generationen sichert, sondern auch mich im hier und heute gesund erhält und nachweislich Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugt.
Im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung bieten wir daher für die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden Vorträge, Workshops und Gesundheitstage zu folgenden Themen:
Essen für den Planeten ( Planetary health diet), Foodwaste, Nachhaltigkeit (Workshop), Superfoods um nur einige zu nennen.
Wir laden im November insbesondere junge Menschen zu einem Workshop ein, der das Thema in seinen unterschiedlichen Facetten beleuchtet. Die vier online-Module beinhalten:
- Den allgemeinen und den ökologischen Fußabdruck
- Wie gut sind Fleischersatzprodukte für uns
- Leistungssteigerung durch Ernährung, wie lassen sich Ernährung und Sport verbinden
- Was Stress mit dem Körper macht und welche Power-Foods dabei unterstützen können
Durch die Kooperation mit der DAK-Gesundheit können Schüler*innen und Student*innen und Auszubildendediesen Kurs als DAK-Mitglied kostenfrei besuchen. Voraussetzung: man muss an 3 von 4 Modulen teilgenommen haben.
von Kraaibeek GmbH | Juni 15, 2023 | BGM meets BGF
Unsere neue Fortbildungsreihe
Prävention neu gedacht – Mit der BIA Erfolg in der BGF messbar machen!
Für viele Menschen zählt noch immer der Body Mass Index (BMI) als alleiniger Wert zur Einschätzung und Bewertung von Übergewicht und Adipositas. Dabei gilt es dies individueller und genauer zu betrachten. Eine Bioimpedanz-Analyse (kurz BIA-Messung) kann dabei hilfreiche Aufschlüsse über die tatsächliche Zusammensetzung der Körpermasse geben und als Basis für das Ableiten von Handlungsempfehlungen dienen.
Die Pluspunkte einer BIA-Messung:
- Mithilfe einer BIA-Messung lassen sich u.a. die Parameter Fettmasse, fettfreie Masse, intra- und extrazelluläres Wasser sowie der Phasenwinkel bestimmen.
- Zudem ist mit einer BIA-Messung ersichtlich, wo die Fettdepots sitzen. Ein wichtiger Indikator in Bezug auf die Beurteilung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Gewichtsreduktionen lassen sich besser begleiten und es können Aussagen darüber getätigt werden, welche Masse reduziert worden ist – Fett oder Muskeln.
- Die optisch ansprechende Auswertung macht Zahlen und Ergebnisse greifbarer und verdeutlicht, wo die Probleme liegen. Mithilfe einer qualifizierten Ernährungsfachkraft lassen sich davon ausgehend gezielte Handlungsempfehlungen entwickeln, um Ziele zu erreichen und die Gesundheit zu fördern.
Die Schwachstellen des BMIs:
- Häufig wird nur der BMI als Messwert genutzt. Dieser ist jedoch nicht ausreichend, wenn es um die Beurteilung der Körperzusammensetzung geht, kann aber für einen ersten Eindruck hinzugezogen werden.
- Ein Beispiel: Es gibt auch sehr schlanke Menschen, die jedoch zu wenig Muskelmasse, dafür aber mehr Fettmasse besitzen. Auch diese Menschen benötigen Ernährungsempfehlungen.
- Zudem lässt sich mit dem BMI nicht beurteilen, ob sich zu viel oder zu wenig Wasser im Körper befindet. Mithilfe einer BIA-Messung kann dies jedoch bestimmt werden.
- Bei Gewichtsabnahmen ist ohne BIA-Messung nicht ersichtlich, welche Masse abgenommen wurde – Wasser? Fett? Muskeln?
Wie setzen wir die BIA-Messung in der betrieblichen Gesundheitsförderung ein?
Warum also die BIA-Messung in der betrieblichen Gesundheitsförderung einsetzen?
- Es werden aussagekräftige Messwerte erhoben, die viel spezifischere und individuellere Zielsetzungen und Handlungsempfehlungen zulassen.
- Die erhobenen Messwerte schwarz auf weiß zu sehen, kann dabei helfen, die Motivation zu steigern, gleichzeitig aber auch das Gesundheitsbewusstsein zu sensibilisieren, denn dadurch werden Zielsetzungen ernst genommen.
- Das vorhandene Depotfett am Bauch kann erkannt werden. Da dies zu schwerwiegenden Erkrankungen führen kann, ist eine frühzeitige Erkennung essenziell.
- Durch mind. zwei Messungen im Abstand von 3-6 Monaten können Ziele greif- und messbar gemacht werden.
Du bist Ernährungsfachkraft und möchtest mit deinen modernen und zielgruppengerechten Interventionen hervorstechen?
Dann haben wir etwas für dich: Unsere neue Fortbildungsreihe „Prävention neu gedacht – Mit der BIA Erfolg in der BGF messbar machen!“
- Im Februar 2024 bieten wir dir zwei Module á 180 Minuten mit unseren Fachexpert*innen aus diesem Bereich.
- Wissenswertes rund um das große Zukunftsfeld der Prävention, vereint mit der Planung von Modulen, Maßnahmen im Betrieb, BIA-Messungen sowie Finanzierungsmodelle und Bewerbungsmöglichkeiten sind nur einige der Themen, die wir besprechen.
Bei Rückfragen melde dich gerne unter info@kraaibeek.de. Schaue dir auch gerne unser ganzes Angebot an unter: https://kraaibeek.de/kraaibeek-kompetenzhaus/fortbildungen/praevention-neu-gedacht/
Am 05.07.2023 von 18:30-19:30 Uhr findet wieder unser heißbegehrtes Wissenshäppchen statt. Ganz unter dem Motto „Es sind die inneren Werte, die zählen.“ erfahrt ihr Spannendes aus der Praxis – wie immer mit großartigen Special Guests!
von Kraaibeek GmbH | Juni 6, 2023 | BGM meets BGF
Betriebliche Gesundheitsförderung – Die Bedeutung für KMU’s
…offene Geheimnisse, alte Zöpfe und neue Wege
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Gesunderhaltung und Fürsorge der Mitarbeitenden eines jeden Unternehmens für beide Seiten einen hohen positiven Effekt haben. Den Grundstein für die Betriebliche Gesundheitsförderung haben Unternehmende schon zur Zeit der industriellen Revolution gelegt: Wohnungen für die Mitarbeitenden, 8 Stunden-Tage und Urlaub.
Die aktuelle Ausgestaltung der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist demnach eine Weiterentwicklung eines schon frühen Gedankens: Die Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern, um so ihre Arbeit wertzuschätzen und sie lange zum Wohle des Unternehmens zu erhalten.
Kurzgefasst sind die Vorteile einer betrieblichen Gesundheitsförderung
- Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen wächst
- Die Loyalität der Mitarbeitenden zum Unternehmen wird gesteigert
- Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit wird gesteigert
- Und nicht zuletzt ist damit auch die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden konstanter
- Konkurrenzfähigkeit wird gesteigert
- Die Krankheits- und Ausfalltage der Mitarbeitenden fallen geringer aus und
- der Benefit für das Unternehmen steigt (Return on Invest = ROI)
All diese Argumente kennen wir aus den klassischen BGM & BGF-Argumentationen und wissen, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung (#bgm & #bgf) und #prävention wesentliche Faktoren sind, die einen Unternehmenserfolg u.a. beeinflussen. Dennoch fällt gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen ( #kmu)die Umsetzung oft schwer:
- Ohne feste Aufgabenzuweisung an eine Person laufen die Maßnahmen wenig koordiniert oder verlaufen sogar im Sande.
- Ohne entsprechende zeitlichen Ressourcen – sowohl bei der zuständigen Person als auch bei den Mitarbeitenden – erhalten Maßnahmen zur Gesunderhaltung nicht den notwendigen Raum bzw. die notwendige Aufmerksamkeit.
- Ohne weitere „Interessensvertreter“ im Unternehmen lassen sich die Maßnahmen auf Dauer nicht erfolgversprechend umsetzen.
- Ohne Evaluation und aufeinander aufbauende Veranstaltungen wird der Erfolg nicht messbar und ist damit auch für die Zukunft nicht oder nur schwer erfolgreich planbar.
Dienstleistende für BGF-Maßnahmen bieten an dieser Stelle eine unterstützende Funktion, denn ihre Angebote sind aufeinander abgestimmt und individuell – angepasst an die Zielgruppe und arbeitsbezogene Rahmenbedingungen – einsetzbar.
Je nach Arbeitsmodell und Anteil an Mitarbeitenden in Präsenz bzw. im Homeoffice können wechselweise analoge und digitale Maßnahmen mit unterschiedlichem zeitlichem Umfang miteinander verbunden werden und ggf. sogar aufeinander aufbauen. Damit sind unterschiedliche Gruppenstärken erreichbar und die verschiedene Lernkanäle werden durch abwechselnde Methoden aktiviert.
Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in Form eines Kennenlernens mit Impulsvortrag kann von einer digitalen Maßnahme, wie zum Beispiel einem Online-Workshop oder einem Podcast ergänzt werden. Ein interaktives Workbook, das individuelle Fortschritte dokumentiert und nachhaltig speicherbar und fortführbar ist, könnten die Reihe nach einer gemeinsamen Praxiseinheit komplettieren.
Der Einsatz einer
Bioimpedanzanalyse (BIA-Messung), zur Darlegung des aktuellen Gesundheitsstatus stellt eine sehr plastische Maßnahme dar. Der Erfolg einer längeren (analogen / digitalen oder hybriden) Workshop-Reihe kann im Anschluss zu einer
nachhaltigen Verhaltensänderung und Sensibilisierung anregen, in der
Erfolg messbar gemacht wird? Eine zweite BIA-Messung weist deutlich die Veränderungen auf und wirkt direkt motivierend, weitere Maßnahmen können abgeleitet werden und zu einer langfristigen Verhaltensänderung führen.
Unser Resumée:
Die Teilnehmenden und das Unternehmen profitieren von der Vielfalt und die Erweiterung, die durch die Digitalisierung möglich wurde. Zeitliche, örtliche und individuelle Flexibilität steigern die innere Beteiligung der Teilnehmenden und somit die Nachhaltigkeit der Maßnahme. Diese Erfolge sind durch eine abschließende Evaluation deutlich messbar.