Advent, Advent, die Bude brennt?

Im übertragenen Sinne vielleicht schon. Denn zum Ende des Jahres läuft es in vielen Unternehmen nochmal auf Hochtouren. Immer länger werdende Auftragslisten, ständiger Termindruck, vorgezogene Deadlines – mit 24 Stunden scheint ein Tag mehr als zu kurz. Der Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben wird immer wackeliger. Dabei sollte der Advent doch viel entspannter werden…?

Dazu kommen die Gedanken rund ums Weihnachtsfest, die Ansprüche sind hoch:

  • ein perfekt geschmückter Weihnachtsbaum
  • sorgfältig, faltenfrei eingepackte Geschenke
  • mindestens 15 verschiedene Plätzchensorten
  • ein wochenlang durchdachtes Weihnachtsmenü
  • und und und…

Aber mal ehrlich: Der ständige Druck, alles „perfekt“ machen zu wollen, löst mehr Stress als Zufriedenheit aus und kann uns langfristig ganz schön zu schaffen machen.

Denken Sie einmal darüber nach: Welche Momente sind die, die Ihnen wirklich im Gedächtnis bleiben, die Freude wecken und die Weihnachtszeit besonders schön machen? Ist es wirklich der perfekt gedeckte Tisch oder sind es die Gespräche, die an dem Tisch stattfinden?

Wie wäre es stattdessen mit diesen Impulsen:

  • „Mein bestes ist gut genug“ als Leitmotiv etablieren
  • Mikro-Priorisierung – was ist heute wichtig?
  • Kleine Momente im Alltag schaffen, die gut tun, auch wenn es nur 5 Minuten sind
  • Hinterfragen: Ist es das, was ich will, oder erfülle ich damit nur äußere Erwartungen?

Indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und kleine, bewusste Entscheidungen treffen, können wir die Feiertage und den Alltag achtsamer, entspannter und erfüllender gestalten.

In diesem Sinne: Wenn der Weihnachtsbaum krumm steht, ist das völlig okay – Hauptsache, er leuchtet.

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