von Kraaibeek GmbH | Feb. 12, 2026 | Allgemein, BGM meets BGF
Hand auf’s Herz: Wie sehen Ihre Pausen an einem typischen Arbeitstag aus?
Schnell einen Kaffee geschnappt, denn es ist nicht viel Zeit, vielleicht wird die Pause gar verkürzt, denn essen geht auch nebenbei.
Oder: Laptop zu, durchatmen, ein bisschen Bewegung, ein netter Plausch mit Kolleg:innen und ein Mittagessen für mehr Energie.
Was denken Sie, welche Variante öfter vorkommt? Wahrscheinlich (leider) die erste. Gerade bei hoher Arbeitsdichte, Schichtwechseln oder parallel
laufenden Anforderungen wird häufig „durchgezogen“. Noch schnell diese Aufgabe erledigen, noch kurz die E-Mails checken – und zack, ist die Pause vorbei.
Was, wenn Pausen fehlen?
Wenn das ab und an mal vorkommt, ist das in der Regel kein Problem. Kurzfristige Stressphasen können wir gut kompensieren. Langfristig jedoch entsteht
dadurch ein Problem, vor allem für unsere Gesundheit: fehlende Konzentration, weniger Energie und Motivation, Überforderung, Erschöpfung.
Wir brennen auf lange Sicht aus. Vor allem dann, wenn uns wertvolle Erholung, also Pausen, fehlt.
Gleichzeitig leidet unsere Arbeit darunter. Fehler häufen sich, man ist unzufrieden, denn man wird Anforderungen nicht mehr gerecht.
Wenn wir das Ganze weiterspinnen, kann ein Burnout die Folge sein.
Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft. – Ovid, römischer Epiker
Wenn Pause, dann richtig
Nun wollen wir aber nicht den Teufel an die Wand malen. Sondern uns anschauen, wie wir Pausen so gestalten können,
dass sie wirklich erholsam sind. Trotz und gerade weil „viel zu tun“ ist.
Wichtig ist allem voran ein Mindset-Shift: Pausen sind kein Zeitverlust. Sondern eine wichtige Investition in Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Mit klarem Kopf können wir unsere Aufgaben besser meistern, sind leistungsfähiger, haben mehr Energie – auch abseits der Arbeit.

Diese Dinge machen eine Pause zur ECHTEN Pause:
- Arbeitsplatz bewusst verlassen: Ein Perspektivwechsel hilft, abzuschalten und die Gedanken wandern zu lassen.
- Bewegung einbauen: Ein kurzer Spaziergang, ein paar Dehnübungen und frische Luft sind eine Wohltat für Körper und Geist.
- Bildschirm aus: Vor allem dann, wenn Sie viel an Laptop, PC, Smartphone und Co arbeiten.
Legen Sie bewusst für ein paar Minuten alles beiseite.
- Food is fuel: Eine ausgewogene Mahlzeit gibt Ihnen die nötige Energie, damit Sie konzentriert, leistungsfähig und ausgeglichen
durch den Arbeitsalltag gehen können Nehmen Sie sich Zeit dafür.
- Atmen: Und zwar bewusst und tief. Atmen Sie in den Bauch ein und durch den Mund aus. Achten Sie bewusst auf Ihre Atmung.
Das beruhigt und kann Stress reduzieren. Schon 3-5 Minuten reichen aus.
Warum Unternehmen von Pausen profitieren
Aber nicht nur unsere eigene Einstellung bestimmt, wie wir Pausen gestalten. Auch die Unternehmenskultur hat maßgeblichen Einfluss darauf.
Deshalb ist es umso wichtiger, eine gesunde Pausenkultur zentral zu verankern, sodass Pausen nicht als Zeichen fehlender Arbeitsmotivation erlebt werden.
Eine gesunde Pausenkultur bedeutet:
-
Pausen sind erlaubt und erwünscht
-
Führungskräfte leben Pausen vor
-
Rahmenbedingungen ermöglichen echte Erholung (Rückzugsorte, klare Pausenzeiten)
Unternehmen, die Pausen aktiv fördern, profitieren langfristig von:
✔ geringerer Erschöpfung
✔ höherer Konzentration
✔ weniger Fehlern
✔ mehr Motivation
Ein Win-Win für alle! Oder?
Fazit: Gesunde Pausen bedeuten nicht mehr Aufwand, sondern mehr Wirkung – wenn sie ernst genommen und gelebt werden.
von Kraaibeek GmbH | Dez. 22, 2025 | Alle, Allgemein
Advent, Advent, die Bude brennt?
Im übertragenen Sinne vielleicht schon. Denn zum Ende des Jahres läuft es in vielen Unternehmen nochmal auf Hochtouren. Immer länger werdende Auftragslisten, ständiger Termindruck, vorgezogene Deadlines – mit 24 Stunden scheint ein Tag mehr als zu kurz. Der Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben wird immer wackeliger. Dabei sollte der Advent doch viel entspannter werden…?
Dazu kommen die Gedanken rund ums Weihnachtsfest, die Ansprüche sind hoch:
- ein perfekt geschmückter Weihnachtsbaum
- sorgfältig, faltenfrei eingepackte Geschenke
- mindestens 15 verschiedene Plätzchensorten
- ein wochenlang durchdachtes Weihnachtsmenü
- und und und…
Aber mal ehrlich: Der ständige Druck, alles „perfekt“ machen zu wollen, löst mehr Stress als Zufriedenheit aus und kann uns langfristig ganz schön zu schaffen machen.
Denken Sie einmal darüber nach: Welche Momente sind die, die Ihnen wirklich im Gedächtnis bleiben, die Freude wecken und die Weihnachtszeit besonders schön machen? Ist es wirklich der perfekt gedeckte Tisch oder sind es die Gespräche, die an dem Tisch stattfinden?
Wie wäre es stattdessen mit diesen Impulsen:
- „Mein bestes ist gut genug“ als Leitmotiv etablieren
- Mikro-Priorisierung – was ist heute wichtig?
- Kleine Momente im Alltag schaffen, die gut tun, auch wenn es nur 5 Minuten sind
- Hinterfragen: Ist es das, was ich will, oder erfülle ich damit nur äußere Erwartungen?
Indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und kleine, bewusste Entscheidungen treffen, können wir die Feiertage und den Alltag achtsamer, entspannter und erfüllender gestalten.
In diesem Sinne: Wenn der Weihnachtsbaum krumm steht, ist das völlig okay – Hauptsache, er leuchtet.
von Kraaibeek GmbH | Dez. 20, 2023 | Allgemein
„Was essen Deutsche zu Weihnachten?“
…so fragt eine Fachzeitschrift (GVpraxis) heute. Ja, was essen „Deutsche“ denn?
Und so viele verschiedene Deutsche es gibt, so vielfältig sind die Traditionen!
Als Dienstleister für Betriebliche Gesundheitsförderung im Bereich Ernährung haben wir es tagein-tagaus mit Ernährungsverhalten, Lebensmitteln und auch Rezepten zu tun. Und dabei fällt auf, dass der Speisenplan sehr viel abwechslungsreicher und internationaler geworden ist.
Wir vom Kraaibeek-Team hypen keine Superfoods aus der Ferne, denn die regionale Landschaft hat Vieles an powervollen Inhaltsstoffen zu liefern. Und dennoch findet inzwischen die ein- oder andere exotische Frucht ihren Eingang in unsere Rezepte:
Was wäre so manches winterliche Dessert ohne Granatapfel? Und auch die Süßkartoffel hat Einzug in das ein oder andere unserer Rezepte gefunden.
Aber wie sieht es nun an Weihnachten bei uns im Team aus – DEM Familienfest schlechthin, das für viele von uns mit wichtigen und liebgewonnenen Traditionen und Ritualen verbunden ist.
Und es stellt sich heraus:
- Die Vegetarier/Veganer unter uns wählen fleischlose Gerichte, die von gefüllten Champignons und Patatas Bravas bis zu gebackenem Schafskäse reichen.
- Die Flexitarier schließen gerne an alte Traditionen ihrer Familie an und servieren schlesische, sächsische oder bayrische Gerichte wie Schlesische Weißwürste mit Sauerkraut und Kartoffelsalat bis zum typisch „deutschem“ Raclette, zwinker!
Dieses Ergebnis deckt sich mit den Erfahrungen, die wir im Rahmen unseres Beratungsprogramms für betriebsgastronomische Einrichtungen machen:
Die Zahl der Mitarbeitenden, die auch in der Betriebsgastronomie vor Weihnachten und zu den betrieblichen Weihnachtsfeiern auf traditionelle Gerichte zurückgreifen, ist groß!
Anerkennenswerterweise finden aber auch Angebote Einzug in die Speisenauswahl, die Menschen berücksichtigen, die aufgrund ihrer Religion kein Weihnachten feiern oder die aus ethischen Gründen keine traditionellen, meist fleisch-lastigen Weihnachtsgerichte essen mögen. Hier sind Angebote in Kantinen in den letzten Jahren ganz bewusst internationaler geworden. Und das wiederum zur Freude aller Tischgäste, die nicht nur in den Ferien ins Ausland reisen, sondern sich auch vor Ort gerne einmal kulinarisch inspirieren lassen.
Und daher feiern wir die Vielfalt und sind wir offen für alle traditionellen aber auch international bereichernden Inspirationen!
In allem gilt es, bewusst zu genießen und wahrzunehmen.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein – unter anderem kulinarisch – bereicherndes, frohes Fest und ein gesundes Wiedersehen im neuen Jahr!
von Kraaibeek GmbH | Okt. 17, 2023 | Allgemein
Ein Blick auf die Menopause und die Bedeutung für die Frauengesundheit
Jedes Jahr am 18. Oktober wird der Tag der Menopause begangen. Dieser Tag wurde erstmals 1984 von der International Menopause Society (IMS) in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Bedeutung der Wechseljahre für die Frau und ihr Umfeld hervorzuheben.
Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase, die meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr stattfindet. In der Medizin werden die Wechseljahre in drei Phasen unterteilt: die Perimenopause, die Menopause und die Postmenopause. Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten Monatsblutung, auf die mindestens 12 Monate keine Blutung erfolgt. In diesen drei Phasen kommt es zu hormonellen Veränderungen, die sich auf das seelische und körperliche Befinden auswirken können. Der „weibliche Gesundheitsfaktor“ nimmt durch den sinkenden Östrogenspiegel ab, wodurch das Risiko vor allem für Knochenbrüche und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Symptome und der Verlauf der Wechseljahre von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sind. Zwei Drittel der Frauen haben keine oder nur sehr leichte Beschwerden. Das letzte Drittel empfindet die Beschwerden als belastend, sodass eine ärztliche Behandlung sinnvoll ist. Mit einem angepassten Lebensstil können wir dazu beitragen, die Wechseljahre angenehmer zu gestalten und die Beschwerden sowie das Risiko von Folgeerkrankungen zu verringern.
Vollwerternährung als Basis
Mit zunehmendem Alter verändern sich die Bedürfnisse des Körpers. Die Muskelmasse nimmt ab und die Fettspeicher vergrößern sich. Der Körper verbraucht weniger Energie, benötigt aber mehr Nährstoffe. Daher sollten vermehrt Lebensmittel mit geringem Energie- und hohem Nährstoffgehalt verzehrt werden. Die Basis bilden Obst und Gemüse, wobei mehr Gemüse als Obst verzehrt werden sollte. Salate, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Kartoffeln und fettarme Milchprodukte runden den Speiseplan ab. Gelegentlich kann auch mageres Fleisch auf den Tisch kommen. Stark verarbeitete Lebensmittel wie Süßigkeiten, Gebäck, Fast Food oder Fertiggerichte sollten reduziert werden. Denn sie liefern oft viele Kalorien und wenig Nährstoffe.
Calcium für stabile Knochen
In den Wechseljahren kommt es mit der Reduktion der Östrogene zu einem Substanzverlust der Knochen. Viel Bewegung und eine calciumreiche Ernährung können die Abbauprozesse verlangsamen. Es wird daher empfohlen, täglich mindestens drei Portionen Milch und Milchprodukte zu verzehren. Wer auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen möchte, sollte darauf achten, dass diese mit Calcium angereichert sind. Vegetarier*innen und Veganer*innen können zudem mit Nüssen und viel Gemüse sowie calciumreichem Mineralwasser (mind. 150 mg Calcium pro Liter) ihren Calciumbedarf gut decken. Damit das Calcium vom Körper aufgenommen werden kann, ist es vorteilhaft, kleinere Portionen calciumreicher Lebensmittel über den Tag verteilt zu verzehren. Um das Calcium aus der Nahrung aufnehmen und in die Knochen einbauen zu können, benötigt der Körper zusätzlich Vitamin D. Fettreicher Fisch wie Hering, Makrele und Lachs sowie Leber, Eier und Pilze sind gute Vitamin-D-Lieferanten. Für Veganer*innen sowie für alle Menschen in den Wintermonaten kann im Einzelfall auch eine zusätzliche Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Zudem ist für die Knochengesundheit viel Bewegung wichtig. Durch Ausdauer- oder Krafttraining werden Muskel und Knochen gefordert.
Ballaststoffe für eine gute Verdauung
Der sinkende Östrogenspiegel kann sich auch auf die Verdauung auswirken. Eine erhöhte Zufuhr von Ballaststoffen kann helfen, den Darm in Schwung zu halten. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Auch Chia- oder Leinsamen sowie Flohsamenschalen sind ballaststoffreich und können eine gute Ergänzung zum morgendlichen Müsli sein. Wenn Sie Ihre Ballaststoffzufuhr erhöhen, ist es wichtig, dass Sie auch mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, damit die Ballaststoffe ihre Wirkung im Körper entfalten können.
Hochwertige Öle für ein gesundes Herz
Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt vorzubeugen, können wir auf die Verwendung von Speisefetten achten. Vor allem pflanzliche Öle wie Raps- oder Olivenöl eignen sich für die warme Küche und liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Für kalte Speisen und Salate können Leinöl, Walnussöl oder Weizenkeimöl eine gute Ergänzung sein. Auch Fisch kann regelmäßig verzehrt werden. Bevorzugen Sie dabei die fettreichen Sorten.
Die Empfehlungen für die Wechseljahre sind den allgemeinen Ernährungsempfehlungen sehr ähnlich. Wichtig ist, dass Sie Veränderungen immer nur in kleinen Schritten vornehmen, um sie dauerhaft zu etablieren. Eine gesunde Ernährung kann die Symptome der Wechseljahre lindern. Wichtig ist auch, auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Entspannungstechniken, Sport, Yoga oder Wellness sind nur einige Beispiele, um Stress abzubauen. Hier kommt es auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse an. Haben Sie keine Angst vor dem Alterungsprozess, denn älter werden wir jeden Tag. Nutzen Sie die Chancen des neuen Lebensabschnitts und entdecken Sie Ihre Persönlichkeit neu! Der Weltmenopausentag ist eine gute Gelegenheit, Veränderungen jetzt in unser Leben zu integrieren!
In diesem Zusammenhang möchten wir Sie gerne zu einigen kostenfreien Vorträgen einladen, die für Sie interessant sein könnten:
Ernährung und Stress, Ernährung und Schlaf, Power für das Immunsystem oder Work-life-Balance, um hier nur die Relevantesten zu nennen:
von Kraaibeek GmbH | Sep. 13, 2023 | Allgemein
Gesunde Ergänzungen für Ihr Fast-Food:
Das Tellermodell in Aktion
In unserem letzten Beitrag haben wir Ihnen gezeigt, welche Herausforderungen für Mitarbeitende im Außendienst in Bezug auf eine ausgewogene und bewusste Ernährung bestehen. Außerdem haben Sie erfahren, warum es dennoch wichtig interessant sein kann, sich mit den eigenen Essgewohnheiten auseinanderzusetzen. Dazu haben wir erste allgemeine Tipps zur Umstellung vorgestellt. Im vorliegenden Beitrag geht es um 5 weitere konkrete Tipps, die Sie anhand der Verteilung der Lebensmittelgruppen auf einem Teller ganz einfach umsetzen können, insbesondere wenn Sie viel unterwegs sind.
Das sogenannte Tellermodell gliedert die Mahlzeiten in ihre Hauptbestandteile. So lassen sich Ernährungsempfehlungen bildlich darstellen und gut in die Praxis umsetzen. Stellen Sie sich dazu einen Teller vor.
Die eine Hälfte des Tellers wird nach den Empfehlungen der DGE mit Gemüse gefüllt. Hier schlagen wir vor, möglichst „bunt“ zu essen. Außerdem sollte zwischen gekochtem und rohem Gemüse gewechselt werden. Besonders zum Frühstück kann ein Teil des Gemüses durch Obst ersetzt werden.
Ein Viertel des Tellers besteht aus einer stärkehaltigen Beilage wie Brot, Getreideflocken, Reis, Nudeln, Couscous oder Hirse. Hier sind vor allem Vollkornvarianten zu empfehlen. Vollkornprodukte enthalten wertvolle Ballaststoffe, die zu einer längerfristigen Sättigung beitragen, den Blutzuckerspiegel langsamer steigen lassen, wodurch Heißhungerattacken reduziert werden. Außerdem stellen Ballaststoffe Futter für unsere guten Darmbakterien dar und fördern die Verdauung.
Das letzte Viertel besteht aus einer eiweißreichen Komponente. Dazu gehören – gegebenenfalls neben Wurst und Fleisch – besonders Fisch, Linsen, Bohnen und Erbsen sowie Tofu und Seitan. Pflanzliche Eiweißquellen sind zu bevorzugen. Außerdem empfehlen wir, das Essen mit hochwertigen pflanzlichen Ölen wie Raps- oder Olivenöl zuzubereiten.
Zu empfehlenswerten Getränken zählen Wasser und ungesüßter Tee sowie selbst zubereitete Fruchtsaftschorlen (bestehend aus drei Teilen Wasser und einem Teil Fruchtsaft).
Mithilfe der folgenden Tipps lässt sich das Tellermodell gut anwenden, um verlockend schnelle Fast-Food-Mahlzeiten im Außendienst-Alltag aufzuwerten.
Ergänzen
Ergänzen:
Fangen Sie klein an und ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten mit ein paar zusätzlichen „Nährstoffbomben“. Zum Beispiel können Sie ein Salamibrötchen vom Bäcker mit ein paar Tomatenscheiben oder Paprikastreifen aufpeppen.
Ein Frischkäsebrot mit Kresse oder Sprossen schmeckt besonders frisch und ein Müsli wird mit einer Handvoll gehackter Nüsse besonders knackig.
In der folgenden Tabelle finden Sie weitere Anregungen und Ideen, wie Sie Ihr Fast Food aufwerten können. Diese Zutaten lassen sich in kleinen Portionen auch gut für unterwegs mitnehmen.
Geschmack-Extras!
| |
Geschmacks-Extra |
Vitalstoffextra |
Belegtes Brot |
Rote Zwiebeln (gebraten), Senf, getrocknete Tomaten oder Chutney |
Gurken, Tomaten, Rucola, Radicchio, Paprika, Kresse Sprossen, getrocknete Pflaumen |
| Müsli |
Zimt, Tonkabohne, Nuss-Mus, Kakaopulver, Vanille, Dattel-Mus, Honig, Nüsse, Kürbiskerne, Kokosraspeln, Trockenobst, Kakaonibs |
Frisches Obst, Beeren, Trockenobst |
| Salate |
Nüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Croutons, getrocknete Zwiebeln |
Kresse, Sprossen, Rucola, Radicchio, Feldsalat, Gurke, Tomate, Paprika, Oliven, Stangensellerie, Zucchini, frische Kräuter |
Erhöhen
Erhöhen:
Beim Blick auf den eigenen Teller und beim Vergleich mit dem Musterteller fällt oft schnell auf, dass zu wenig Gemüse auf dem eigenen Teller ist. Die Herausforderung besteht nun darin, den Gemüseanteil nach und nach zu erhöhen. Lassen Sie sich zum Beispiel eine Extraportion Gemüse geben oder bestellen Sie einen knackigen Salat dazu.
Verringern
Verringern:
Probieren Sie gerne auch einmal aus, wie Ihnen das Brötchen schmeckt, wenn Sie zum Beispiel nur eine Sorte Aufschnitt oder eine Scheibe Wurst weniger auf das Brötchen legen. Oder fragen Sie doch einmal die nette Verkäuferin, ob sie den Leberkäse etwas dünner schneiden kann. Vielleicht mögen Sie dazu lieber eine extra Portion Krautsalat?
Austauschen
Austauschen:
In fast jedem Fast Food-Restaurant und an jedem Rastplatz haben Sie die Möglichkeit, Lebensmittelkomponenten auszutauschen. Nehmen Sie statt den Pommes als Beilage mal die Salzkartoffeln. Oder tauschen Sie eine fleischhaltige Mahlzeit in der Woche gegen eine vegetarische Variante aus. Hier haben Sie viele Möglichkeiten, neue Kombinationen zu testen und neue Geschmacksexplosionen zu erleben.
Vermeiden
Vermeiden:
Dies ist wahrscheinlich der am schwierigsten umzusetzende Ratschlag. Wichtig ist uns daher das Vermeiden von starren Verboten. Besser ist es, dass Sie versuchen, sich über die Woche hinweg unterm Strich ausgewogen zu ernähren. Mit sehr fett-, zucker- und salzreichen Lebensmitteln empfehlen wir Ihnen einen bewussten Umgang.
Das Tellermodell bietet eine gute und praktische Orientierung, um die eigenen Essgewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern. Wie immer gilt: Probieren Sie die verschiedenen Tipps mit unterschiedlichen Lebensmitteln aus und beobachten Sie sich dabei. Hilfreich kann es auch sein, wenn Sie Ihre gewohnten Essmuster mindestens einen Tag lang dokumentieren, bevor Sie Ihr Verhalten ändern. Das kann mithilfe von Fotos oder handschriftlich auf einem Zettel geschehen. Wichtig ist, dass Sie die Portionsgrößen der einzelnen Nahrungsbestandteile berücksichtigen. Schauen Sie sich dann die optimierte Verteilung auf dem Tellermodell noch einmal an und beginnen Sie mit einem Gericht, das Sie verändern möchten. Probieren Sie anhand dieses Gerichts die verschiedenen Tipps aus. Sie werden feststellen, dass Sie dadurch viele neue Kombinationen und Möglichkeiten entdecken.
Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!
von Kraaibeek GmbH | Sep. 13, 2023 | Allgemein
Bewusste Ernährung im Aussendienst
Der Alltag im Außendienst, ob als Vertriebsmitarbeiter oder Berufskraftfahrer, ist oft geprägt von Zeitmangel, Stress und Hektik. Sich zwischen Kundenterminen und langen Autofahrten für eine bewusste Ernährung zu entscheiden, stellt für alle Mitarbeitenden im Außendienst eine große Herausforderung dar. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen daher ein paar Tipps für eine bewusste Ernährung bei einem vollgepackten Arbeitstag geben.
Die To-do-Liste nimmt kein Ende, ein Termin jagt den nächsten und dann verpassen wir auch noch den Zug … Für ein ausgewogenes Mittagessen war keine Zeit. Den Hunger am Nachmittag kompensieren wir mit vielen Müsli-Schokoriegeln und gesalzenen Nüssen. Abends fallen wir erschöpft ins Bett und haben schlechte Träume, bevor es am nächsten Morgen wieder von vorne losgeht. Kennen Sie das auch? Die Arbeit im Außendienst macht es durch wechselnde Schichten und Tagesabläufe schwer, feste Essens- und Trinkzeiten einzuhalten. Hinzu kommt, dass die Auswahl unterwegs oft begrenzt ist und die Zeit für ruhige und bewusste Mahlzeiten fehlt.
Auf Dauer kann unsere Gesundheit darunter leiden. Denn je mehr Stress wir erleben und je weniger Zeit wir zur Regeneration haben, desto mehr gerät unser Körper aus dem Gleichgewicht. Stress führt dazu, dass unser Körper nach schnell verfügbarer Energie verlangt. Deshalb greifen wir oft zu Süßigkeiten und Fast Food. Nach einem starken Blutzuckeranstieg und einer kurzfristigen Leistungssteigerung fallen wir dann aber in ein „Loch“. Der Grund: Der Blutzuckerspiegel sinkt wieder. Dadurch fühlen wir uns nach kurzer Zeit erschöpft und ausgelaugt. Unser Körper verlangt nach dem nächsten Energieschub und der Kreislauf beginnt von vorne. Langfristig können Gewicht und Blutdruck steigen und das Risiko für Krankheiten ist erhöht. Eine ausgewogene und bewusste Ernährung kann hingegen zu mehr Produktivität und Energie im Arbeitsalltag führen. Sie liefert die nötige Energie, um Stresssituationen oder lange Autofahrten zu meistern, ohne am Ende des Tages völlig erschöpft zu sein. Außerdem stärken Sie Ihr Immunsystem und beugen so Krankheiten vor.
Unsere Tipps:
Planen Sie Ihr Essen genauso gut wie Ihren Arbeitstag! Fragen Sie sich, wie viel Zeit Sie tatsächlich zwischen zwei Terminen haben. Prüfen Sie, welche Verpflegungsmöglichkeiten sich in der Nähe befinden. Gibt es einen Bäcker, einen Supermarkt oder einen Imbiss mit einer großen Auswahl an Gemüse? Wenn Sie mehrere Tage unterwegs sind, erkundigen Sie sich vorher, wo Sie gut einkehren können. Vielleicht können Ihnen Ihre Kolleg*innen wertvolle Tipps geben. Versuchen Sie, sich in den Pausen bewusst und so viel wie möglich zu bewegen und zu strecken. Wenn Sie Ihren Tagesablauf kennen, überlegen Sie, wann und was Sie essen möchten. Nehmen Sie sich ein Lunchpaket mit. Was müssen Sie dazu vorher einkaufen, denn leider bleibt die Planung das A und O Ihres Ess-Erfolgs. Wenn Sie morgens noch keinen großen Hunger haben, können Sie z. B. einen Naturjoghurt, Kefir oder ein Stück Obst zu sich nehmen. Wichtig ist, dass darauf nach 2 bis 3 Stunden noch eine ausgewogene Mahlzeit, zum Beispiel ein Vollkornbrot mit gekochtem Schinken und Gurkenscheiben, folgt.
Die kleinen Helferchen:
Für Menschen, die viel unterwegs sind, ist es insgesamt besser, mehrere kleine Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen zu sich zu nehmen, als eine große Mahlzeit am Tag. So bleibt der Blutzuckerspiegel stabil und man fällt nicht ins „Suppenkoma“. Wer auf Zwischenmahlzeiten nicht verzichten kann, sollte auf Vollkornknäckebrot, geschnittenes Gemüse oder eine Handvoll ungesalzene Nüsse pro Tag zurückgreifen.
Meal-Prep ist das moderne Zauberwort
Wenn Sie abends keine Lust mehr zum Kochen haben, ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Mahlzeiten bereits zubereitet haben. Vor allem Suppen und Eintöpfe lassen sich gut und einfach vorkochen und einfrieren. Für Mitarbeitende, die über einen längeren Zeitraum unterwegs sind, empfiehlt es sich außerdem, eine Kühlbox, ein Schneidebrett und –messer, eine Brotdose. Und insbesondere für Fernfahrer gilt: Nehmen Sie neben einem kleinen Gaskocher auch Lebensmittel mit, die ohne Kühlung lange haltbar sind. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen sind hochwertige Eiweißlieferanten und lassen sich mit wenigen Zutaten zu einem schmackhaften Salat zubereiten.
Damit Sie noch klar denken können
Achten Sie auch darauf, wie viel Sie trinken und bedenken Sie, dass auch Kaffee oder Tee mit Milch und / oder Zucker den Blutzuckerspiegel kontinuierlich ansteigen lassen. Trinken Sie lieber Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Das Wichtigste ist, dass Sie auf sich und Ihre Bedürfnisse hören. Haben Sie wirklich Hunger oder verwechseln Sie ihn mit Durst?
Mit ein wenig Vorüberlegung und Motivation ist eine bewusste Verpflegung im Außendienst durchaus möglich. Weitere Tipps für lange Reisen finden Sie in unserem Artikel „Mit dem Auto an die Nordsee, mit dem Zug nach Paris“. Der Artikel „Gesunde Ergänzungen für Ihr Fast-Food: Das Tellermodell in Aktion“ gibt Ihnen ganz praktische Hinweise, wie Sie Fast-Food aufwerten können.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps helfen, Ihre Ernährung im Außendienst zu optimieren und Ihre Ziele für einen gesünderen Lebensstil zu erreichen.
Bleiben Sie gesund und leistungsfähig!