Bewusste Ernährung im Aussendienst

Bewusste Ernährung im Aussendienst

Bewusste Ernährung im Aussendienst

Der Alltag im Außendienst, ob als Vertriebsmitarbeiter oder Berufskraftfahrer, ist oft geprägt von Zeitmangel, Stress und Hektik. Sich zwischen Kundenterminen und langen Autofahrten für eine bewusste Ernährung zu entscheiden, stellt für alle Mitarbeitenden im Außendienst eine große Herausforderung dar. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen daher ein paar Tipps für eine bewusste Ernährung bei einem vollgepackten Arbeitstag geben.

Die To-do-Liste nimmt kein Ende, ein Termin jagt den nächsten und dann verpassen wir auch noch den Zug … Für ein ausgewogenes Mittagessen war keine Zeit. Den Hunger am Nachmittag kompensieren wir mit vielen Müsli-Schokoriegeln und gesalzenen Nüssen. Abends fallen wir erschöpft ins Bett und haben schlechte Träume, bevor es am nächsten Morgen wieder von vorne losgeht. Kennen Sie das auch? Die Arbeit im Außendienst macht es durch wechselnde Schichten und Tagesabläufe schwer, feste Essens- und Trinkzeiten einzuhalten. Hinzu kommt, dass die Auswahl unterwegs oft begrenzt ist und die Zeit für ruhige und bewusste Mahlzeiten fehlt.

Auf Dauer kann unsere Gesundheit darunter leiden. Denn je mehr Stress wir erleben und je weniger Zeit wir zur Regeneration haben, desto mehr gerät unser Körper aus dem Gleichgewicht. Stress führt dazu, dass unser Körper nach schnell verfügbarer Energie verlangt. Deshalb greifen wir oft zu Süßigkeiten und Fast Food. Nach einem starken Blutzuckeranstieg und einer kurzfristigen Leistungssteigerung fallen wir dann aber in ein „Loch“. Der Grund: Der Blutzuckerspiegel sinkt wieder. Dadurch fühlen wir uns nach kurzer Zeit erschöpft und ausgelaugt. Unser Körper verlangt nach dem nächsten Energieschub und der Kreislauf beginnt von vorne. Langfristig können Gewicht und Blutdruck steigen und das Risiko für Krankheiten ist erhöht. Eine ausgewogene und bewusste Ernährung kann hingegen zu mehr Produktivität und Energie im Arbeitsalltag führen. Sie liefert die nötige Energie, um Stresssituationen oder lange Autofahrten zu meistern, ohne am Ende des Tages völlig erschöpft zu sein. Außerdem stärken Sie Ihr Immunsystem und beugen so Krankheiten vor.

 

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Unsere Tipps:

Planen Sie Ihr Essen genauso gut wie Ihren Arbeitstag! Fragen Sie sich, wie viel Zeit Sie tatsächlich zwischen zwei Terminen haben. Prüfen Sie, welche Verpflegungsmöglichkeiten sich in der Nähe befinden. Gibt es einen Bäcker, einen Supermarkt oder einen Imbiss mit einer großen Auswahl an Gemüse? Wenn Sie mehrere Tage unterwegs sind, erkundigen Sie sich vorher, wo Sie gut einkehren können. Vielleicht können Ihnen Ihre Kolleg*innen wertvolle Tipps geben. Versuchen Sie, sich in den Pausen bewusst und so viel wie möglich zu bewegen und zu strecken. Wenn Sie Ihren Tagesablauf kennen, überlegen Sie, wann und was Sie essen möchten. Nehmen Sie sich ein Lunchpaket mit. Was müssen Sie dazu vorher einkaufen, denn leider bleibt die Planung das A und O Ihres Ess-Erfolgs. Wenn Sie morgens noch keinen großen Hunger haben, können Sie z. B. einen Naturjoghurt, Kefir oder ein Stück Obst zu sich nehmen. Wichtig ist, dass darauf nach 2 bis 3 Stunden noch eine ausgewogene Mahlzeit, zum Beispiel ein Vollkornbrot mit gekochtem Schinken und Gurkenscheiben, folgt.

 

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Die kleinen Helferchen:

Für Menschen, die viel unterwegs sind, ist es insgesamt besser, mehrere kleine Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen zu sich zu nehmen, als eine große Mahlzeit am Tag. So bleibt der Blutzuckerspiegel stabil und man fällt nicht ins „Suppenkoma“. Wer auf Zwischenmahlzeiten nicht verzichten kann, sollte auf Vollkornknäckebrot, geschnittenes Gemüse oder eine Handvoll ungesalzene Nüsse pro Tag zurückgreifen. 

Meal-Prep ist das moderne Zauberwort

Wenn Sie abends keine Lust mehr zum Kochen haben, ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Mahlzeiten bereits zubereitet haben. Vor allem Suppen und Eintöpfe lassen sich gut und einfach vorkochen und einfrieren. Für Mitarbeitende, die über einen längeren Zeitraum unterwegs sind, empfiehlt es sich außerdem, eine Kühlbox, ein Schneidebrett und –messer, eine Brotdose. Und insbesondere für Fernfahrer gilt: Nehmen Sie neben einem kleinen Gaskocher auch Lebensmittel mit, die ohne Kühlung lange haltbar sind. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen sind hochwertige Eiweißlieferanten und lassen sich mit wenigen Zutaten zu einem schmackhaften Salat zubereiten.

Damit Sie noch klar denken können

Achten Sie auch darauf, wie viel Sie trinken und bedenken Sie, dass auch Kaffee oder Tee mit Milch und / oder Zucker den Blutzuckerspiegel kontinuierlich ansteigen lassen. Trinken Sie lieber Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Das Wichtigste ist, dass Sie auf sich und Ihre Bedürfnisse hören. Haben Sie wirklich Hunger oder verwechseln Sie ihn mit Durst?

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Mit ein wenig Vorüberlegung und Motivation ist eine bewusste Verpflegung im Außendienst durchaus möglich. Weitere Tipps für lange Reisen finden Sie in unserem Artikel „Mit dem Auto an die Nordsee, mit dem Zug nach Paris“. Der Artikel „Gesunde Ergänzungen für Ihr Fast-Food: Das Tellermodell in Aktion“ gibt Ihnen ganz praktische Hinweise, wie Sie Fast-Food aufwerten können.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps helfen, Ihre Ernährung im Außendienst zu optimieren und Ihre Ziele für einen gesünderen Lebensstil zu erreichen.

Bleiben Sie gesund und leistungsfähig!

Slow Food vs. Fast Food

Slow Food vs. Fast Food

Slow Food vs. Fast Food

Slow Food vs. Fast Food

Vor einigen Wochen war der Tag des Junk Foods. Das haben wir zum Anlass genommen, um auf Social Media die Unterschiede zwischen Fast Food und Junk Food sowie eine Woche später die Slow Food-Bewegung vorzustellen.

Wie der Name es schon vermuten lässt, zeichnet sich Fast Food durch eine schnelle Zubereitung bzw. durch die Verwendung schneller Zubereitungsmethoden aus. Zwischen Bestellung und Verzehrbeginn liegen in der Regel unter 10 Minuten. Dabei kann Fast Food auch qualitativ hochwertige Zutaten beinhalten und gesund sein. Bei schlechter Qualität und „ungesunden“ Zutaten spricht man hingegen von Junk Food. Die Dauer der Zubereitung spielt bei Junk Food keine Rolle. Das bedeutet, dass Junk Food auch eine lange Zubereitungsdauer aufweisen kann. Klassische Beispiele für Junkfood sind fettige Pizza, Pommes, Burger, Soft- und Energydrinks sowie Eiscreme. Die Begriffe können sich aber durchaus überschneiden und so kann Junk Food auch Fast Food sein und umgekehrt, aber es muss nicht!

Aber warum verzehren wir Junk Food, wenn dies doch qualitativ minderwertig und ungesund ist? Junk Food kann aufgrund der hohen Mengen an Zucker und Fett Glücksgefühle in uns auslösen. Auf der anderen Seite kann der regelmäßige Verzehr jedoch zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, die kognitiven Funktionen beeinträchtigen sowie zu Gedächtnisproblemen und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Zudem begünstigt Junk Food aufgrund des hohen Zuckergehalts eine schlechte Mundgesundheit und kann Karies verursachen.

Als Gegenbewegung des Junk Foods etablierte sich 1986 die Slow Food-Bewegung. Diese wurde nach einer Demonstration gegen ein McDonalds Restaurant an der Spanischen Treppe in Rom gegründet. Doch dabei blieb es nicht, denn die Slow Food-Bewegung entwickelte sich über die Jahre hinweg in vielen unterschiedlichen Ländern weiter und setzt seitdem eine Vielzahl von Projekten um, so auch seit 1992 in Deutschland. Mittlerweile gibt es über 2000 lokale Gruppen, die sich für regionale Lebensmittel einsetzen.

Slow Food setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die das eigene Wohlergehen, sowie das der Tiere und der Umwelt erhalten. Die Lebensmittelqualität steht im Fokus: Gut, sauber und fair soll es sein. Dabei werden nicht nur die Nachhaltigkeit und die Lebensmittel in den Mittelpunkt gestellt, sondern auch die Esskultur der Konsumenten. Zudem soll durch Slow Food der Erhalt der traditionellen landwirtschaftlichen Praktiken, die handwerkliche Fischerei sowie die Sortenvielfalt gefördert werden.

Schreiben Sie uns, von Ihren Erfahrungen mit Slowfood: info@kraaibeek.de

In unserem Vortrag: „Convenience-Food in der gesunden Küche“ beleuchten wir das Thema von der Seite des Arbeitenden, der den Spagat zwischen einer gesunden und doch schnellen Küche sucht! Was geht und wo überlegen wir uns zweimal, ob wir es einsetzen!

Ob mit dem Auto an die Nordsee, mit dem Zug nach Paris

Ob mit dem Auto an die Nordsee, mit dem Zug nach Paris

Ob mit dem Auto an die Nordsee, mit dem Zug nach Paris
…, mit dem Flugzeug in die Tropen oder im Urlaub am Badesee: Früher oder später meldet sich der kleine Hunger und kann fernab der gewohnten Umgebung zum einen oder anderen Disput führen. Dabei ist die Urlaubszeit eine wunderbare Gelegenheit, dem Alltagsstress für eine Weile zu entfliehen, neue Orte zu erkunden und neue Energie zu tanken. Damit Sie erholt und gesund durch den Urlaub kommen, haben wir in diesem Artikel fünf praktische Tipps zum Thema „Essen außer Haus“ zusammengestellt.

Eine gute Planung ist die halbe Miete:

Bevor Sie Ihre Koffer packen, sollten Sie sich darüber informieren, wie lange Sie unterwegs sein werden. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, können Sie im Voraus planen, wann und wo Sie eine Pause einlegen. Liegt vielleicht auf dem Weg eine Stadt, die Sie schon immer einmal besuchen wollten? Dann können Sie gezielt nach Restaurants recherchieren, die zu Ihren Wünschen passen. Natürlich kann man sich auch selbst ein Lunchpaket zusammenstellen. Für lange Reisen empfehlen sich dafür vollwertige, fettarme und kleine Portionen mit viel Gemüse und Obst. Bei langen Flugreisen ist eine gute Planung ebenso wichtig. Informieren Sie sich bei Ihrer Airline über die verschiedenen Gerichte. Und auch hier helfen mitgebrachte Sandwiches oder geschnittenes Obst und Gemüse. Auch lecker: Nährstoffreiche Riegel für Zwischendurch. Egal, ob selbstgemacht oder gekauft, aber achten Sie auf die Zutatenliste.

 

Haben Sie immer eine Notfallreserve dabei:

Wir alle kennen das: Hunger und Durst kommen manchmal ganz plötzlich und gerade dann ist keine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe. Nehmen Sie deshalb bei jedem Ausflug – und sei er noch so kurz – immer eine Flasche Wasser und einen kleinen Snack mit. Das kann zum Beispiel ein Müsliriegel oder ein Stück Obst sein.

Nehmen Sie sich Ihre eigenen kleinen Helfer mit:

Brotdosen und Reisebesteck sind vor allem für Ausflüge außerhalb der Ferienwohnung oder Hotelanlage ein Muss! Lassen Sie sich die Reste vom Restaurantbesuch einpacken oder bringen Sie sich Ihre Brotzeit selbst mit. Auch ein kleiner Salz- und Pfefferstreuer kann in vielen Situationen ein echtes Highlight sein. Für lange Autofahrten eignen sich wunderbar große Kühlboxen.

Lassen Sie sich inspirieren:

Eine Reise eignet sich hervorragend, um sich von neuen Gerüchen und Geschmäckern inspirieren zu lassen! Betrachten Sie die bunten Farben exotischer Früchte oder die glänzende Haut frischer Fische! Schlendern Sie an Marktständen vorbei oder besuchen Sie lokale Supermärkte. Die erstandenen Zutaten können in einer vorhandenen Küche frisch zubereitet werden. Wenn Sie keine Zubereitungsmöglichkeit haben, finden Sie sicher auch Snacks, die Sie ohne großen Aufwand direkt verzehren können. Gegebenenfalls kann auch hier ein Reisebesteck verwendet werden. Ein letzter Tipp: Achten Sie in tropischen Ländern darauf, wie die Lebensmittel zubereitet werden. Früchte schälen Sie am besten selbst. Oft werden auf den Märkten bereits geschnittene Früchte angeboten, die schon stundenlang ungekühlt in der prallen Sonne gelegen haben.

Genießen Sie Ihre Zeit:

Zeit zu genießen und in andere Welten einzutauchen bedeutet manchmal auch, die eigenen Erwartungen zurückzuschrauben. Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, wenn Sie Ihre gewohnten Essgewohnheiten durchbrechen, und genießen Sie stattdessen die kulinarische Reise. Das Gewicht, das Sie vielleicht während eines längeren Urlaubs zunehmen, werden Sie schnell wieder verlieren, wenn Sie zu Ihren alten Gewohnheiten zurückkehren. Oft fühlen Sie sich nach dem Urlaub sogar fitter als vorher, weil Sie vielleicht viel im Meer geschwommen sind, lange Radtouren gemacht haben oder steile Berge erklommen haben. Behalten Sie Ihre neugewonnene Aktivität nach dem Urlaub bei!

Sie sehen, mit ein paar Tipps können Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen genießen. Mit ein bisschen Planung, Gelassenheit und Neugier können Sie sich vor zu großem Hunger schützen und die kulinarische Vielfalt genießen!

Wir wünschen Ihnen einen schönen und gesunden Urlaub!

So nebenbei, für uns und in eigener Sache

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  • Gutes computertechnisches Allgemeinwissen
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Ist eine „Digitale Gesundheitsanwendung“ nicht auch einfach nur eine App?

Ist eine „Digitale Gesundheitsanwendung“ nicht auch einfach nur eine App?

Ist eine „Digitale Gesundheitsanwendung“ nicht auch einfach nur eine App?

APP – eine der meistgebrauchten, aktuellen Bezeichnungen!

Und es weiß auch inzwischen jede*r, wozu sie dienen. Im Bereich der Ernährung ist ihre Anzahl (zum Glück) auch sehr hoch: sei es nur zum Kalorien-Zählen, zum Schritte-Zählen, oder um die Resilienz zu steigern und zu entspannen. Immer wieder hört man aber auch, dass viele Unternehmen an der Entwicklung einer Digitalen Gesundheits-App, kurz DiGA, beteiligt sind. In diesem Newsletter-Artikel möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Informationen rund um das Thema DiGA geben.

Eine digitale Gesundheits-App ist eine Anwendung oder Software, die medizinischen oder therapeutischen Zwecken dient. Seit dem 19. Dezember 2019 und dem Inkrafttreten des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) haben damit etwa 73 Millionen Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung die Möglichkeit, eine DiGA zu nutzen. In der Medizin ist dies ein großer Fortschritt in Richtung Digitalisierung und Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung.

Früherkennung von Krankheiten

Dabei kann eine DiGA bereits zur Früherkennung von Krankheiten sowie zur Überwachung, Behandlung und Linderung der jeweiligen Erkrankung eingesetzt werden. Über Apps oder browserbasierte Anwendungen können Patient*innen die DiGAs entweder eigenständig oder gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten anwenden. Sie haben dadurch einen entscheidenden Vorteil:

  • Die Alltagsversorgung wird erleichtert, da die Behandlung orts- und zeitunabhängig ist und im eigenen Tempo durchgeführt werden kann.
  • Auch die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Patient*innen kann verbessert werden. Denn durch die DiGA ist es möglich, den eigenen Krankheitsverlauf besser zu erkennen und zu verstehen.
  • Eine Erinnerung an die Einnahme von Medikamenten sowie das Messen und Eintragen von Gesundheitswerten ist durch die DiGA und ggf. ein zusätzliches Messgerät möglich.

DiGAs werden oft auch als „App auf Rezept“ bezeichnet, denn – ähnlich wie für ein Medikament – können sich Patient*innen in ihrer Arztpraxis oder ihrer psychotherapeutischen Praxis ein Rezept für die DiGA ausstellen lassen. Dadurch entstehen für die Patient*innen keine Kosten. Auch Krankenkassen können den Zugang für die Patient*innen freischalten. Dabei ist zu beachten: Häufig müssen die Patient*innen spezifische Kriterien für die Nutzung einer DiGA erfüllen. Oft sind die Apps auch ausschließlich auf ein bestimmtes Krankheitsbild ausgerichtet und daher nur für die Nutzung in einem ganz bestimmten Zeitraum geeignet. Im Bereich der Primärprävention sind DiGAs noch nicht vorgesehen.

Versorgungseffekt

Damit eine App als digitale Gesundheitsanwendung gilt und in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen wird, muss ein Antrag beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gestellt werden. In einem strengen Prüfverfahren werden neben der Einhaltung der Datenschutzrichtlinien auch die Herstellerangaben sowie die Benutzeroberfläche überprüft. Um dauerhaft in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen zu werden, muss der Hersteller durch eine geeignete Studie nachweisen, dass die App einen sogenannten positiven Versorgungseffekt hat. Das heißt, dass sich der Gesundheitszustand der Patient*innen durch die Anwendung der DiGA wesentlich verbessern muss.

Wir hoffen, dass Sie einen ersten Überblick über das Thema gewinnen konnten und wünschen Ihnen eine gesunde Woche!

In unserem nächsten Artikel wollen wir daher beleuchten, woran man eine gute “allgemeine“, also keine medizinische App erkennt und was wir als Kraaibeek von einer guten Ernährungs-App erwarten.

Urlaub? … Urlaub!

Urlaub? … Urlaub!

Urlaub? … Urlaub!

Wie sieht Ihr Urlaubs-Credo aus: Seele baumeln oder die Nummer Bürgerbüro?

Urlaub, das ist so ein Zustand zwischen „Die Seele baumeln lassen“ – oder „Die Seele zieht im Bürgerbüro eine Nummer, darf 2 Stunden warten und danach endlich ihre Behördengänge erledigen. Und morgen geht’s dann zu einem wichtigen Arzttermin.“

Entweder fahren wir in die Ferne und versuchen abzuschalten, oder das Motto „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe auf jeden Fall in deine Urlaubswoche“ – holt uns ein. Sprich, Urlaub ist nicht immer gleich Urlaub. Manche brauchen mehr davon, andere brauchen ihn kürzer, dafür öfter. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass nicht zwangsläufig einzig die Länge des Urlaubs zur Erholung führt, sondern viel mehr die Qualität. So kann man sich auch bereits durch einen Kurzurlaub frisch und erholt fühlen.

Wie könnte der Urlaub also gestaltet werden?

  • Versuchen Sie nicht jeden Tag durchzuplanen, sondern planen Sie bewusst 1-2 Tage ein, an denen Sie sich nichts vornehmen.
  • Planen Sie Routinen ein, die Ihnen guttun, z.B. „jeden Morgen im Bett zwei Seiten lesen“.
  • Setzen Sie sich 3 Prioritäten, die Ihnen guttun und die Sie unbedingt machen möchten, aber auch hier gilt, dass Sie sich so wenig feste Termine wie nur möglich einplanen sollten.
  • Lassen Sie den Gedanken „ich könnte etwas verpassen“ oder „ich kann nicht nur unproduktiv sein“ los, denn genau das braucht unser Körper. Wir können es meist nur nicht aushalten.
  • Lösen Sie sich von dem Erwartungsdruck, dass der Urlaub perfekt, einzigartig oder besonders erholsam sein muss.
  • Legen Sie sich ein Handylimit fest, z.B. 1 Stunde am Tag, oder gehen Sie nur zu einer bestimmten Uhrzeit ans Handy.

Unser Problem ist zwangsläufig nicht nur, dass wir Urlaub als zu kurz empfinden, sondern dass wir teilweise einfach zu viele Termine in diesen Urlaub legen.

  • Wenn Sie können, planen Sie Ihren Urlaub so, dass Sie mitten in der Woche wieder anfangen zu arbeiten.
  • Planen Sie sich am ersten Tag maximal 2 Meetings ein.
  • Wenn es sich vereinbaren lässt, lassen Sie Ihren Abwesenheitsassistenten noch einen Tag länger aktiviert. Dadurch sinkt der Druck allen sofort antworten zu müssen.
  • Planen Sie sich in Ihrer ersten Arbeitswoche für den Feierabend etwas Schönes ein. Aber auch hier sollte wieder beachtet werden, dass die Woche nicht zu voll gestaltet werden sollte.

Wenn Sie sich gerade vor, nach oder eben während Ihres Urlaubs gestresst fühlen, versuchen Sie einige Strategien umzusetzen. Tipp: Schreiben Sie sich diese als Ziele für sich auf!

Auch bei uns im Team gibt es unterschiedliche Strategien, um im Urlaub zu entschleunigen und dabei das Gesundheitsbewusstsein zu bewahren. Diese Strategien möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

 

Evelyn: „Ich versuche darauf zu achten, mich nicht schon zu Beginn des Urlaubs mit Terminen zu verplanen, sondern vielmehr den Moment zu genießen, mir Zeit für das Essen zu nehmen und ausgedehnt zu frühstücken. Spontane Verabredungen – vor allem zum Essen bevorzuge ich an dieser Stelle. Wenn ich Urlaub in anderen oder auch neuen Regionen mache, probiere ich gerne regionale Spezialitäten und Lebensmittel, besuche Märkte und lasse mich inspirieren. Außerdem nutze ich meinen Urlaub gerne, um interessante Aktivitäten zu planen, für die sonst im Alltag keine Zeit bleibt, z.B. eine ausgedehnte Wandertour mit kulinarisch interessanten Zwischenstopps oder einem Lunch-Paket, das Lust auf den Zwischensnack macht.“

Tessa: „Ich finde es immer toll, in anderen Ländern durch den Supermarkt zu schlendern und nach neuen Lebensmitteln zu schauen bzw. auf Märkten frisches, saisonales Obst und Gemüse zu kaufen. Außerdem habe ich im Urlaub mehr Muße in Ruhe zu kochen und neue, gesunde Rezepte auszuprobieren. Zudem nutze ich den Urlaub bzw. die Auszeiten auch gerne für Meal Prep und dafür meine Vorräte mit gesunden Lebensmitteln aufzustocken.“

Caro: „Immer, ja wirklich immer, habe ich eine wiederauffüllbare Wasserflasche dabei (1 L) und die wird morgens aufgefüllt, bevor ich auf Tour gehe. Das hilft mir darauf zu achten ausreichend Wasser zu trinken. Manchmal kaufe ich mir eine Zitrone / Limette und gebe diese in mein Wasser – Ja, mein Taschenmesser ist meistens auch dabei. 😃 Gerade im Urlaub probiere ich mich gerne durch die vielfältigen regionalen Leckereien, die meistens eher fett- und zuckerreich sind, aber verzichten möchte ich an dieser Stelle nicht. Ich achte dann darauf, dass ich mir bei den Hauptmahlzeiten bevorzugt gemüsereiche Mahlzeiten bestelle und meistens ist ein Vorspeisensalat dabei. Wenn ich im Urlaub eine Unterkunft mit Küche habe, dann versuche ich möglichst häufig mein gewohntes Frühstück beizubehalten (Getreideflocken / Haferflocken, Leinsamen und Co., kombiniert mit Naturjoghurt / Sojajoghurt und frischem Obst) – damit starte ich dann gesund in den Tag.“

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen angenehmen Urlaub, egal zu welcher Zeit! 😊

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