Das Detox-Märchen

Das Detox-Märchen

Detox Saft

grüner Detox Saft

Der Frühling klopft an der Tür! Und damit man sich frühlingshaft leicht fühlt, kann doch so eine Detox-Kur nicht schaden, oder?
Schließlich sind die Versprechen groß: Ballast loswerden, mehr Energie haben, sich „befreit“ fühlen, einen klaren Kopf bekommen…

Ja, es klingt in der Tat vielversprechend. Schauen wir einmal genauer hin.

Der Begriff Detox, also Entgiftung, wird gerne verwendet, ist rechtlich gesehen aber etwas kritisch. Denn: So, wie der Begriff verwendet
und interpretiert wird, handelt es sich dabei um eine gesundheitsbezogene Aussage und fällt damit unter die Health Claims Verordnung.
Diese Verordnung regelt ganz klar, welche Aussagen erlaubt sind und welche nicht. Zu Detox gibt es keinen zugelassenen Claim.

Warum? Weil es keine wissenschaftlichen Belege für „Detox“ oder „Entgiftung“ des Körpers durch damit beworbene Produkte und Co. gibt!
Womit sich viele der beworbenen Produkte in einer Grau- oder gar Verbotszone bewegen. Hier ist also Vorsicht angesagt.

Hinzu kommt: Eigentlich brauchen wir das gar nicht. Denn unser Körper hat quasi ein eigenes Entgiftungssystem: 

  • Nieren: filtern Schadstoffe aus dem Blut und geben die über den Urin ab
  • Leber: baut Stoffwechselprodukte und potentielle Schadstoffe ab, sodass wir sie ausscheiden können
  • Lunge: Abatmung von flüchtigen Stoffen wie z.B. Kohlendioxid (CO2)
  • Darm: transportiert Schad- und Abbaustoffe sowie unverdauliche Stoffe aus dem Körper

Vor allem die Leber und Nieren leisten hier eine unglaubliche Arbeit und zwar rund um die Uhr, jeden einzelnen Tag!

Anstatt also fragwürdigen Detox-Ratschlägen zu folgen und viel Geld für wenig wirksame (bis zu gefährliche) Produkte auszugeben, lohnt
es sich stattdessen, den eigenen Körper bei seiner Arbeit bestmöglich zu unterstützen. Und ja, das geht!

Das tut dem Körper gut:

  • regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten
  • ausreichend Proteine und Ballaststoffe, die satt machen und die Verdauung unterstützen
  • genug trinken (sehr wichtig für die Organfunktion!)
  • regelmäßige Bewegung, um den Stoffwechsel zu unterstützen
  • ausreichend Schlaf für die Regeneration
  • stark verarbeitete Produkte, Alkohol- und Nikotinkonsum bestmöglich reduzieren

Damit tun wir unserem Körper einen Wohlgefallen. Ganz ohne komische Tricks. 😉

Fazit: Detox-Kuren versprechen schnelle Ergebnisse, sind aber weder notwendig noch wissenschaftlich belegt. Unser Körper leistet hier
tagtäglich Außergewöhnliches. Unterstützen wir ihn dabei, tun wir langfristig etwas für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit!


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Grün-Bunt! Und ein bisschen unscheinbar

Grün-Bunt! Und ein bisschen unscheinbar

Grün-Bunt! Und ein bisschen unscheinbar

Bunt um die Welt mit Kräutern und Gewürzen

Wenn der Herbst beginnt und die ersten Blätter fallen, sitzen wir nach der Arbeit oft gemütlich mit dicken Socken und einer Tasse Tee auf dem Sofa. Bei vielen Menschen führen die etwas kühleren Temperaturen jedoch schnell zu Husten und Schnupfen. Eine Abhilfe bieten Kräuter und Gewürze, denen oft eine heilende Wirkung zugeschrieben wird. Damit Sie gut gerüstet in die kalte Jahreszeit starten, klären wir in diesem Artikel zunächst die Unterschiede zwischen Kräutern und Gewürzen und geben Ihnen Tipps, für welche Gerichte sie sich besonders eignen. Zum Schluss stellen wir Ihnen die zugeschriebenen Wirkungen vor und klären, was dran ist.

Ob frisches Basilikum im knackigen Sommersalat oder Zimt in der Weihnachtsbäckerei – Kräuter und Gewürze entfalten das ganze Jahr über in verschiedenen Speisen und Gerichten ihr einzigartiges Aroma. Sie kommen aus aller Welt und erfreuen sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit. Kräuter sind frische oder getrocknete Blätter, Blüten und Sprossen. Häufig wird zwischen Küchenkräutern – also Kräutern, die beim Kochen zum Würzen und Dekorieren verwendet werden – und Heilkräutern unterschieden. Letzteren wird eine heilende Wirkung zugeschrieben, weshalb sie in der Naturheilkunde in Form von Salben, Tees oder Tinkturen eingesetzt werden. Sind die Pflanzenteile (Blüten, Früchte, Knospen, Samen, Rinden, Wurzeln oder Zwiebeln) getrocknet, handelt es sich um Gewürze. Im Handel werden auch Gewürzmischungen angeboten. Curry ist beispielsweise eine beliebte Gewürzmischung, die es in vielen Variationen gibt. Gewürzzubereitungen müssen laut Gesetz zu mindestens 60 Prozent aus Gewürzen bestehen und dürfen bis zu 5 Prozent Speisesalz enthalten. Gewürzsalze müssen mindestens 15 Prozent Gewürze enthalten. Ihr Kochsalzgehalt liegt oft bei mehr als 40 Prozent.

 

Polizei

Unscheinbar? Aber nicht auf der Zunge!

Mit Kräutern und Gewürzen lassen sich – in der richtigen Menge und durch ein paar geschickte Kombinationen – tolle Geschmackserlebnisse zaubern. Gleichzeitig kann beim Kochen viel Salz eingespart werden. Das ist sehr sinnvoll, denn ein hoher Salzkonsum kann den Blutdruck und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Viele Lebensmittel wie Fleisch, Käse und Wurst enthalten bereits sehr viel Salz, so dass wir unserem Körper mit Kräutern und Gewürzen etwas Gutes tun. Die Verwendung in der Küche ist dabei sehr vielfältig: Frische Kräuter, schmecken besonders gut auf belegten Broten, in der Kräuterbutter (Link zum Rezept), als Kräuterquark zu Kartoffeln oder auch im Pesto. Welche Kräuter haben Sie schon einmal selbst auf dem Balkon gezogen? Frische Kräuter sollten vor der Verwendung immer unter fließendem kaltem Wasser gewaschen und trocken geschüttelt oder vorsichtig abgetupft werden.

Am besten mit einem scharfen Küchen- oder Wiegemesser zerkleinern und erst kurz vor der Verwendung hacken – das schützt ihr wertvolles Aroma.

Viele warme Gerichte wie Currys, Suppen oder Eintöpfe erhalten erst durch die Zugabe von Kräutern und Gewürzen ihren charakteristischen Geschmack. Dabei ist auf die richtige Kombination zu achten. Petersilie verträgt sich zum Beispiel gut mit Schnittlauch, Zitronenmelisse und Sauerampfer. Oregano und Basilikum sowie Rosmarin und Thymian passen gut zusammen. Majoran und Oregano sollten dagegen nicht zusammen verwendet werden, da sie sich geschmacklich zu sehr ähneln. Probieren Sie neue Kombinationen aus und testen Sie, welche Kräuter und Gewürze in welchen Gerichten gut harmonieren. Achten Sie darauf, dass „zarte“ Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Dill oder Basilikum erst nach dem Erhitzen zugegeben werden. Lavendel, Lorbeer, Rosmarin oder Thymian haben eher feste Blätter und können daher länger mitgaren.

Kräuter und Gewürze enthalten vor allem ätherische Öle und viele andere sekundäre Pflanzenstoffe, weshalb sie gegen Krankheiten oder bei schwer verdaulichen Speisen unterstützend wirken.

Polizei

Haben Sie das gewusst?

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Wirkungen, die Kräutern und Gewürzen zugeschrieben werden:

  • Bei Husten: Salbei, Thymian, Andorn und Eisenkraut (auch Ysop genannt; sollte nur in sehr geringen Mengen – max. 3 Gramm täglich – aufgenommen werden und bei einer Schwangerschaft wird ein Verzicht geraten)
  • Verdauungsfördernd: Salbei, Eisenkraut, Rosmarin, Pfefferminze, Andorn, Brennnessel und Beifuß (nicht länger als eine Woche einnehmen)
  • Magendarm-beruhigend: Bohnenkraut, Fenchel, Dill, Wacholder, Kamille, Schafgarbe
  • Appetitanregend: Basilikum, Oregano, Thymian, Rosmarin, Salbei, Lorbeer
  • Stresslindernd: Johanniskraut, Lavendel, Kamille

Für alle Kräuter, die auch als Heilkräuter in der eigenen Hausapotheke verwendet werden, gilt jedoch, dass sie nicht dauerhaft, in zu hohen Dosen oder bei sehr starken Beschwerden angewendet werden sollten. Am besten fragen Sie vorher Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin. Inwieweit Heilkräuter tatsächlich vor Krankheiten schützen können und welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind, ist sehr unterschiedlich und wird weltweit von vielen Wissenschaftlern erforscht.

Was wir sicher wissen: Kräuter und Gewürze bereichern unseren Speiseplan. Viel deutet auch auf eine heilende Wirkung hin und ist daher Gegenstand der Forschung. Im Rahmen einer bewussten Ernährung und eines ausgewogenen Lebensstils sind Kräuter und Gewürze eine wunderbare Ergänzung.

Rezept: Feigen-Smoothie

Rezept: Feigen-Smoothie

Rezept: Feigen-Smoothie

Warum nicht mal etwas Neues ausprobieren??

Dieses Rezept ist die perfekte Abrundung zum Sommerende!

Zutaten: 

  • 4 Feigen
  • eine halbe Grapefruit
  • Bitter Lemon oder Mineralwasser
  • Bei Bedarf: Eiswürfel

Zubereitung:

  • Feigen kleinschneiden.
  • Die Grapefruit auspressen und den Saft dazugeben.
  • Das Ganze pürieren und je nach Geschmack etwas Bitter Lemon oder Mineralwasser dazugeben.
  • Ebenfalls können bei Bedarf ein paar Eiswürfel mit hinzugegeben werden.
  • Mit Bitter Lemon wird der Smoothie „süßer“. Wird Mineralwasser verwendet,
    muss man den Smoothie öfters umrühren.

 

Rezept: Frozen Jogurt

Rezept: Frozen Jogurt

Rezept: Frozen Jogurt

Wenn nicht jetzt, wann dann..??

Es ist nicht nur sommerlich warm, sondern HEIß und da hat man oft keinen Appetit! Aber was ist mit einem eiskalten Yogi vom Blech?

Zutaten: 

  • 250 g Jogurt
  • 100 g (tiefgekühlte) Früchte
  • Süße nach Wahl
  • Toppings nach Fantasie

Zubereitung:

  • Joghurt auf ein Blech geben.
  • Das kleingeschnittene Obst auf dem Jogurt verteilen.
  • Nach Belieben mit gehackten Nüssen oder (gerösteten) Mandeln bestreuen
  • Ca. 4 Stunden in den Gefrierschrank    (geteilte Portionen passen auch in Gefrierfach)
  • Mit dem Pizzaroller in Rauten schneiden oder in Stücke brechen
Rezept: herzhafte Müsli-Cracker

Rezept: herzhafte Müsli-Cracker

Rezept: herzhafte Müsli-Cracker

Manchmal muss es einfach herzhaft zugehen!

Und mit einer selbstgewählten Nussmischung sind in Windeseile die besten Cracker der Welt gezaubert!

Zutaten: 

  • 1 Ei (Größe M)
  • 70 g Nüsse
  • 70 g Kerne
  • 10 g gepuffter Quinoa
  • Chiliflocken nach Belieben
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/3 TL Salz

Zubereitung:

  1. Backofen auf 150 Grad vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. 1 Ei mit einer Gabel verquirlen.
  3. Die Nüsse und Kerne nach Bedarf zerhacken, mit den Kernen vermischen
  4. Ei und Gewürze dazugeben. Chiliflocken nach Bedarf verwenden!
  5. Auf das mit Backpapier ausgelegt Blech streichen und zu einem Rechteck formen
  6. Im vorgeheizten Backofen 30 – 40 min bei Ober-/Unterhitze backen auf einem Gitter auskühlen lassen
  7. In mundgerechte Stücke brechen oder mit dem Pizzaroller in Streifen zerteilen. (luftdicht verpacken)

Tipp: Um den Backofen gut auszunutzen, gleich die doppelte Menge herstellen

Rezept: kalter Earl-Grey Tee

Rezept: kalter Earl-Grey Tee

Rezept: kalter Earl-Grey Tee

Heiß gefragt – kalt erfrischt!

Goldschimmernder Earl-Grey mit einer Scheibe Orange oder Zitrone serviert, ein Hingucker und eine coole Alternative zum „schnöden“ Wasser!

Zutaten: 

  • 4 Beutel Earl-Grey-Tee
  • ½ unbehandelte Orange
  • 1 Zitrone
  • 600 ml Wasser
  • 3 EL Honig
  • Eiswürfel

Zubereitung:

  1. Orange unter kaltem Wasser abspülen, abtrocknen und schälen.
  2. Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Orangenschale sowie die Teebeutel hineingeben und für ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  3. Währenddessen die Zitrone halbieren und den Saft auspressen.
  4. Die Orangenschale und die Teebeutel aus dem Topf nehmen und den Tee etwas abkühlen lassen.
  5. Dann Zitronensaft und Honig hinzugeben. Alles gut miteinander vermischen und mit Eiswürfeln servieren.
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