Urlaub? … Urlaub!

Urlaub? … Urlaub!

Urlaub? … Urlaub!

Wie sieht Ihr Urlaubs-Credo aus: Seele baumeln oder die Nummer Bürgerbüro?

Urlaub, das ist so ein Zustand zwischen „Die Seele baumeln lassen“ – oder „Die Seele zieht im Bürgerbüro eine Nummer, darf 2 Stunden warten und danach endlich ihre Behördengänge erledigen. Und morgen geht’s dann zu einem wichtigen Arzttermin.“

Entweder fahren wir in die Ferne und versuchen abzuschalten, oder das Motto „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe auf jeden Fall in deine Urlaubswoche“ – holt uns ein. Sprich, Urlaub ist nicht immer gleich Urlaub. Manche brauchen mehr davon, andere brauchen ihn kürzer, dafür öfter. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass nicht zwangsläufig einzig die Länge des Urlaubs zur Erholung führt, sondern viel mehr die Qualität. So kann man sich auch bereits durch einen Kurzurlaub frisch und erholt fühlen.

Wie könnte der Urlaub also gestaltet werden?

  • Versuchen Sie nicht jeden Tag durchzuplanen, sondern planen Sie bewusst 1-2 Tage ein, an denen Sie sich nichts vornehmen.
  • Planen Sie Routinen ein, die Ihnen guttun, z.B. „jeden Morgen im Bett zwei Seiten lesen“.
  • Setzen Sie sich 3 Prioritäten, die Ihnen guttun und die Sie unbedingt machen möchten, aber auch hier gilt, dass Sie sich so wenig feste Termine wie nur möglich einplanen sollten.
  • Lassen Sie den Gedanken „ich könnte etwas verpassen“ oder „ich kann nicht nur unproduktiv sein“ los, denn genau das braucht unser Körper. Wir können es meist nur nicht aushalten.
  • Lösen Sie sich von dem Erwartungsdruck, dass der Urlaub perfekt, einzigartig oder besonders erholsam sein muss.
  • Legen Sie sich ein Handylimit fest, z.B. 1 Stunde am Tag, oder gehen Sie nur zu einer bestimmten Uhrzeit ans Handy.

Unser Problem ist zwangsläufig nicht nur, dass wir Urlaub als zu kurz empfinden, sondern dass wir teilweise einfach zu viele Termine in diesen Urlaub legen.

  • Wenn Sie können, planen Sie Ihren Urlaub so, dass Sie mitten in der Woche wieder anfangen zu arbeiten.
  • Planen Sie sich am ersten Tag maximal 2 Meetings ein.
  • Wenn es sich vereinbaren lässt, lassen Sie Ihren Abwesenheitsassistenten noch einen Tag länger aktiviert. Dadurch sinkt der Druck allen sofort antworten zu müssen.
  • Planen Sie sich in Ihrer ersten Arbeitswoche für den Feierabend etwas Schönes ein. Aber auch hier sollte wieder beachtet werden, dass die Woche nicht zu voll gestaltet werden sollte.

Wenn Sie sich gerade vor, nach oder eben während Ihres Urlaubs gestresst fühlen, versuchen Sie einige Strategien umzusetzen. Tipp: Schreiben Sie sich diese als Ziele für sich auf!

Auch bei uns im Team gibt es unterschiedliche Strategien, um im Urlaub zu entschleunigen und dabei das Gesundheitsbewusstsein zu bewahren. Diese Strategien möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

 

Evelyn: „Ich versuche darauf zu achten, mich nicht schon zu Beginn des Urlaubs mit Terminen zu verplanen, sondern vielmehr den Moment zu genießen, mir Zeit für das Essen zu nehmen und ausgedehnt zu frühstücken. Spontane Verabredungen – vor allem zum Essen bevorzuge ich an dieser Stelle. Wenn ich Urlaub in anderen oder auch neuen Regionen mache, probiere ich gerne regionale Spezialitäten und Lebensmittel, besuche Märkte und lasse mich inspirieren. Außerdem nutze ich meinen Urlaub gerne, um interessante Aktivitäten zu planen, für die sonst im Alltag keine Zeit bleibt, z.B. eine ausgedehnte Wandertour mit kulinarisch interessanten Zwischenstopps oder einem Lunch-Paket, das Lust auf den Zwischensnack macht.“

Tessa: „Ich finde es immer toll, in anderen Ländern durch den Supermarkt zu schlendern und nach neuen Lebensmitteln zu schauen bzw. auf Märkten frisches, saisonales Obst und Gemüse zu kaufen. Außerdem habe ich im Urlaub mehr Muße in Ruhe zu kochen und neue, gesunde Rezepte auszuprobieren. Zudem nutze ich den Urlaub bzw. die Auszeiten auch gerne für Meal Prep und dafür meine Vorräte mit gesunden Lebensmitteln aufzustocken.“

Caro: „Immer, ja wirklich immer, habe ich eine wiederauffüllbare Wasserflasche dabei (1 L) und die wird morgens aufgefüllt, bevor ich auf Tour gehe. Das hilft mir darauf zu achten ausreichend Wasser zu trinken. Manchmal kaufe ich mir eine Zitrone / Limette und gebe diese in mein Wasser – Ja, mein Taschenmesser ist meistens auch dabei. 😃 Gerade im Urlaub probiere ich mich gerne durch die vielfältigen regionalen Leckereien, die meistens eher fett- und zuckerreich sind, aber verzichten möchte ich an dieser Stelle nicht. Ich achte dann darauf, dass ich mir bei den Hauptmahlzeiten bevorzugt gemüsereiche Mahlzeiten bestelle und meistens ist ein Vorspeisensalat dabei. Wenn ich im Urlaub eine Unterkunft mit Küche habe, dann versuche ich möglichst häufig mein gewohntes Frühstück beizubehalten (Getreideflocken / Haferflocken, Leinsamen und Co., kombiniert mit Naturjoghurt / Sojajoghurt und frischem Obst) – damit starte ich dann gesund in den Tag.“

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen angenehmen Urlaub, egal zu welcher Zeit! 😊

Ernährung und Stress

Ernährung und Stress

Ernährung und Stress

Was der Körper in stressigen Zeiten besonders braucht

Stress betrifft leider (fast) jede Person in regelmäßigen Abständen: Stress Berufliches und Privates unter einen Hut zu bekommen, Stress die Deadline in einem Projekt einzuhalten, Stress das erhöhte Arbeitsaufkommen zu bewältigen, Stress den Einkauf zu erledigen, um die Kinder noch rechtzeitig abzuholen – die Aufzählung könnte endlos weitergehen und ist für jede*n individuell.

Dabei ist Stress eigentlich eine natürliche Anpassungsreaktion des Körpers, um sich auf belastende bzw. herausfordernde Situationen einzustellen. Unsere Nebennierenrinden schütten die Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus, die Leber gibt vermehrt Zuckerreserven ab, um das Gehirn zu unterstützen, das Herz beginnt schneller zu schlagen, der Blutdruck steigt, Lunge und Muskulatur werden besser durchblutet, der Verdauungstrakt reduziert die Tätigkeit und Hunger wird unterdrückt – der gesamte Organismus mobilisiert blitzschnell alle Kräfte und bereitet sich vor.

Bei dauerhaftem Stress besteht jedoch die Gefahr einer Chronifizierung. Die Fähigkeiten zur Entspannung und Selbstregulation gehen verloren und Muskeltonus, Blutdruck und Cortisolspiegel sind dauerhaft erhöht. Dadurch entsteht ein Zustand dauerhafter Anspannung, die Abwehrkräfte werden geschwächt und die Gefahr ein Burnout zu erleiden oder an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, steigen.

Stress zu reduzieren, ist häufig leichter gesagt als getan. Um zu überprüfen, ob Sie gestresst sind, machen Sie den Stresstest. Sollten mehr als zwei Aussagen auf Sie zutreffen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin:

  • Presse ich öfters die Zähne aufeinander?
  • Ist meine Körperhaltung angespannt? (Schultern, Bauch, Fäuste?)
  • Habe ich weitere Verspannungen, besonders an Nacken und Schultern?
  • Bin ich schnell genervt / gereizt?
  • Fühle ich mich regelmäßig müde oder erschöpft?
  • Habe ich oft Heißhunger?
  • Leide ich an innerer Unruhe und Nervosität?
  • Kommt zu es Schlafstörungen (Probleme beim Ein- und Durchschlafen)?
  • Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit?
  • Treten häufiger körperliche Symptome auf (Beklemmungen, erhöhter Puls?)
  • Tritt eine erhöhte Infektanfälligkeit auf (Herpes, Erkältungen, Hals- oder Kopfschmerzen)?
Stress kann sich natürlich auch auf das Essverhalten auswirken: Änderungen in der Lebensmittelauswahl, gute Vorsätze werden über Board geworfen, Entwicklung von Bewältigungsstrategien und vieles mehr. Bei Stress kristallisieren sich häufig zwei verschiedene Esstypen heraus: Die Stressesser und die Stressesser.

Stressesser essen schnell, unkontrolliert und nebenbei. Sie bevorzugen fett- und zuckerreiche Speisen und nehmen häufig große Bissen. Sie haben oft Heißhungerattacken, bekommen bei Stress Übergewicht und wurden als Kind mit Süßigkeiten belohnt / erzogen.

Stresshungerer hingegen essen bei Stress weniger, da sie an Appetitlosigkeit oder sogar Übelkeit leiden. Dies führt bei anhaltendem Stress zu Gewichtsverlust und einer zu geringen Nährstoffaufnahme.

Beide Esstypen geraten bei Stress in einen Teufelskreis, den es vorzubeugen oder zu durchbrechen gilt. Damit Ihnen das gelingt, folgen nun alltagsnahe und praxistaugliche Tipps und Tricks für Stressesser und Stresshungerer.

Stresshungerer hingegen essen bei Stress weniger, da sie an Appetitlosigkeit oder sogar Übelkeit leiden. Dies führt bei anhaltendem Stress zu Gewichtsverlust und einer zu geringen Nährstoffaufnahme.

Beide Esstypen geraten bei Stress in einen Teufelskreis, den es vorzubeugen oder zu durchbrechen gilt. Damit Ihnen das gelingt, folgen nun alltagsnahe und praxistaugliche Tipps und Tricks für Stressesser und Stresshungerer.

Tipps für Stressesser
  • Kauen Sie ausgiebig und meiden Sie Herunterschlingen.
  • Essen Sie sich mit Lebensmitteln mit geringer Kaloriendichte, aber hoher Mikronährstoffdichte satt.
  • Ergänzen Sie mit Vollkornprodukten und guten Eiweißlieferanten, B. Hülsenfrüchten, Nüsse, Fisch etc.
  • Trinken Sie bei jedem Hungergefühl zunächst ein Glas warmes Wasser, das füllt den Magen. Oft verwechseln wir Hunger und Durst miteinander!
  • Essen Sie täglich warme Gerichte – diese sättigen gut und machen zufriedener als Rohkost.
  • Bevorzugen Sie kalorienarme Snacks (Gemüsesticks) oder Kaugummis.
  • Bei Hunger auf Süßigkeiten, greifen Sie zur dunklen Schokolade mit mind. 80 % Kakaogehalt.
Tipps für Stresshungerer
  • Bevorzugen Sie Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte, wie Nüsse und Samen, Avocado, Trockenfrüchte, Hummus, griechischer Joghurt, Käse und fetten Fisch, damit die Nährstoffspeicher nicht leerlaufen.
  • Nuss- und Fruchtriegel statt Weingummi oder Kekse.
  • Achten Sie generell darauf, genügend zu trinken, um Leistungstiefs und Kopfschmerzen vorzubeugen.
  • Ingwer hilft gut gegen Übelkeit und regt Verdauung und Appetit an.
  • Meiden Sie starke Gerüche bei Übelkeit.
  • Planen Sie Ihre Lieblingsgerichte, um Ihren Appetit anzuregen.
Sie möchten mehr erfahren?

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Weil Gesundheit auch Männersache ist

Weil Gesundheit auch Männersache ist

Weil Gesundheit auch Männersache ist

Sich bezüglich der eigenen Gesundheit und / oder im Bereich Ernährung für oder gegen etwas zu entscheiden, ist natürlich immer individuell. Jedoch prägen uns Freunde, Erziehung, Umwelt, Rollenbilder und so weiter. Für Männer ist es häufig (noch) schwieriger sich gesundheitsbewusst zu verhalten und ernähren. Hier machen die veralteten Rollenbilder einen Großteil der Entscheidungen aus. Neben Stress, möglicher Unwissenheit, etc. sind veraltete Rollenbilder also eine ergänzende Hürde.

Es fängt schon mit „Wie du trinkst kein Bier mehr?“ an, geht weiter mit „Also Alkoholfreies ist so sinnlos, da musst du auch gar nichts trinken.“ bis hin zu „Gemüse ist etwas für Frauen.“ – Die Sätze könnten wir endlos fortführen.

Da will man(n) sich nicht auch noch sozial stressen lassen. Auffallend ist allerdings – dafür gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Beweise –, dass uns Ernährungsfachkräften immer häufiger auffällt, dass viele Männer ihr Gesundheitsverhalten ändern möchten, aber keinen Stress in der eigenen Gruppe riskieren wollen, oder sich im Beruf als „Gemüseesser“ outen möchten. Dabei gibt es viele Männer, die genau dies eigentlich möchten. Unser Tipp dafür ist, dass immer das offene Gespräch gesucht werden sollte. Sich selbst noch einmal klar und deutlich zu machen, wie wichtig ist mir meine Gesundheit? Was bringt mir das x-te Bier am Grillabend, wenn ich nach einem Schlaganfall ggf. nicht mehr sprechen kann. Das ist natürlich ein dramatischer Vergleich und soll sicherlich keine Angst schüren. Jedoch sind Herzinfarkte und Schlaganfälle in Deutschland immer noch die Todesursache Nummer 1. In Deutschland treten jährlich 280.00 Herzinfarkte und 270.000 Schlaganfälle auf, 85 % davon sind Hirninfarkte (Quelle: https://schlaganfallbegleitung.de/wissen/schlaganfall-herzinfarkt, Aktualisierter Artikel: 29.09.222).

In einer ruhigen Minute sollte man(n) also nochmal den eigenen Lebensstil hinterfragen.

Worauf kann ich als Mann achten?
  • Obgleich der (berufs-) Alltag sehr stressig ist, bringe dich mehr beim Einkaufen und Kochen ein.
  • Versuche als Mann durch Erinnerungen, Apps, regelmäßige Check-Ups deine Vorsorgetermine verbindlich wahrzunehmen.
  • Gehe für deine Gesundheit Kompromisse ein, denn sie ist dein höchstes Gut.
  • Hinterfrage ggf. dein „Risikoverhalten“. Zu Beginn kann der Körper viel kompensieren, irgendwann kommt dann aber der Knall in Form von massiven Erkrankungen.
  • Hinterfrage ggf. auch bestimmte Sätze wie: „Fleisch ist mein Gemüse“; „Ich brauche aber deftiges essen“; „Von Grünzeugs wird ich nicht satt“; etc.
  • Wenn andere Männer eine für sich gesundheitsbewusste Entscheidung treffen, ziehe sie nicht auf, sondern unterstütze sie!

Du musst kein Vegetarier werden oder ein Meister im Yoga, der ausschließlich Stangensellerie auf seiner Yoga-Matte verzehrt, aber du könntest dir anschauen, was in deiner Ernährung gut läuft und was du optimieren könntest – und das in kleinen Schritten, um gesund zu altern.

 

5 Tipps für einen kühlen Kopf

5 Tipps für einen kühlen Kopf

5 Tipps für einen kühlen Kopf

Trink-Tipps für den Sommeranfang: Wie Sie Ihre Trinkmenge erhöhen können

Wir alle wissen: Trinken ist lebensnotwendig. Denn unser Körper besteht zu etwa 50 Prozent aus Wasser, das wichtige Funktionen im Organismus übernimmt. Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten gesunde Menschen daher etwa 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken. Im Sommer oder bei erhöhter sportlicher Aktivität steigt der Flüssigkeitsbedarf. Dann können zusätzlich 0,5 bis 1,0 Liter Wasser pro Stunde erforderlich sein. Gar nicht so leicht, diese Flüssigkeitsmenge zu erreichen. Daher möchten wir Ihnen zum Sommeranfang fünf Trink-Tipps mitgeben, damit Sie Ihren Körper optimal mit Flüssigkeit versorgen können.

Tipp 1

Beobachten Sie Ihr Trinkverhalten:

Wissen Sie, wie viel Sie täglich trinken? Erst wenn Sie Ihre Flüssigkeitsaufnahme kennen, haben Sie die Möglichkeit zur Optimierung. Führen Sie zum Beispiel für 1 – 3 Tage lang ein „Trinktagebuch“. Das kann eine einfache Strichliste sein. Für jedes Glas Flüssigkeit, das Sie trinken, machen Sie einen Strich.
Getränke, die den Durst löschen und den Wasserverlust ausgleichen, sind Leitungs- und Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie Fruchtsaftschorlen, die aus einem Teil Saft und drei Teilen Wasser bestehen. Kaffee, grüner und schwarzer Tee zählen zwar auch zu den Getränken, sie sind jedoch keine Durstlöscher.

 

Tipp 2

Trinken zur Gewohnheit machen:

Da Sie nun wissen, wie viel Sie trinken, können Sie sich für die nächsten Wochen ein „Trinkziel“ setzen. Steigern Sie Ihre Flüssigkeitszufuhr langsam und schrittweise. So ist der Effekt auch langfristig spürbar. Beginnen Sie zum Beispiel damit, jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken. Stellen Sie zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser bereit. Sie können sich auch einen stündlichen Wecker stellen, der Sie erinnert. Inzwischen gibt es auch viele Trink-Apps, die Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Wichtig ist: Trinken Sie regelmäßig und warten Sie nicht, bis Sie Durst verspüren. Denn das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper bereits ein Flüssigkeitsdefizit hat. Es ist besser, über den Tag verteilt kleine Schlucke zu trinken, als am Abend alles auf einmal.

Tipp 3

Wasser immer in Reichweite haben:

Neben regelmäßigem Trinken hilft es, Wasser immer griffbereit zu haben. Wenn Sie im Büro arbeiten, können Sie sich eine große Karaffe mit Wasser und ein Glas auf den Schreibtisch stellen. Zu Hause können Sie in jedem Zimmer ein Glas Wasser aufstellen, um sich an das Trinken zu erinnern. Auf Reisen oder im Auto haben Sie immer eine Flasche Wasser griffbereit und sind so auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Tipp 4

Variieren Sie Ihre Getränke:

Viele Menschen empfinden den Geschmack von Wasser in großen Mengen als eintönig und langweilig. Versuchen Sie, Ihr Wasser aufzupeppen. Füllen Sie dazu eine Karaffe mit Wasser und fügen Sie verschiedene Früchte, Gemüse oder Kräuter hinzu. Im Sommer wirkt ein Spritzer frisch gepresster Zitrone mit ein paar Orangenscheiben besonders erfrischend. Trauen Sie sich, verschiedene Kombinationen auszuprobieren – zum Beispiel Brombeer-Thymian oder Melone-Rosmarin. Das macht auch Kindern Spaß und sorgt für geschmackliche Abwechslung!

Tipp 5

Essen Sie Lebensmittel, die viel Wasser enthalten:

Neben dem Trinken können Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf zusätzlich durch den Verzehr von wasserreichen Lebensmitteln decken. Obst und Gemüse wie Wassermelonen, Gurken, Tomaten, Erdbeeren und Grapefruits enthalten viel Wasser und unterstützen die Flüssigkeitsaufnahme. Im Sommer schmecken auch kalte Gemüsesuppen besonders gut und tragen zur ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bei.

Mit diesen Trinktipps können Sie den Sommeranfang in vollen Zügen genießen und gleichzeitig Ihren Körper mit der nötigen Flüssigkeit versorgen. Ob Wasser mit einem Spritzer Zitrone, Ingwer oder Gurke – die Vielfalt ist groß und trifft jeden Geschmack.

Wir wünschen einen erfrischenden Sommer!

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

Handlungsempfehlungen für ein schnelles Feierabendgericht

Wir kennen es alle: Nach einem anstrengenden Arbeitstag fehlen oft Energie und Zeit, ein gesundes und leckeres Abendessen zuzubereiten. Trotz guter Vorsätze wird dann doch die
Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben. Fertiggerichte sind nicht nur viel teurer als frisch zubereitete Speisen, sie liefern auch nicht die Nährstoffe, die unser Körper nach einem anstrengenden Tag braucht.

In diesem Artikel geben wir Ihnen deswegen 5 Tipps, mit denen
Sie in kurzer Zeit ein leckeres und nährstoffreiches Gericht für
den Feierabend zaubern können.

Tipp 1
  1. Planung ist alles: Nach einem langen Arbeitstag ist es verlockend, schnell etwas zu bestellen oder ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben. Die richtige Vorbereitung ist entscheidend für eine schnelle und gesunde Mahlzeit. Nehmen Sie sich am Wochenende oder an einem freien Tag ein paar Minuten Zeit, um einen Wochenplan zu erstellen. Schreiben Sie sich eine Liste mit Ihren Lieblingsgerichten, auf die Sie immer wieder zurückgreifen können. Planen Sie mindestens einen Tag in der Woche als „Restetag“ ein. Erstellen Sie bei der Planung gleich eine Einkaufsliste und erledigen Sie den Einkauf einmal pro Woche.
Tipp 2

Verwenden Sie vorgefertigte Zutaten:

Um Zeit zu sparen, ist es völlig in Ordnung, vorgefertigte Zutaten zu verwenden, solange sie naturbelassen sind. Verwenden Sie zum Beispiel tiefgekühltes Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli oder Erbsen. Auch vorgekochter Naturreis oder Quinoa verkürzen die Zubereitungszeit. Das Gemüse kann auch schon am Vortag gewaschen, geputzt und geschnitten werden. Wer doch einmal zur Tiefkühlpizza greift, kann das Gericht mit ein paar frischen Zutaten aufwerten.

Tipp 3

Kochen Sie vor:

Bereiten Sie größere Portionen vor. So haben Sie auch für die nächsten Tage ein leckeres Gericht parat und müssen nicht immer wieder in der Küche stehen. Empfehlenswert ist es auch, immer ein paar Standardgerichte in der Tiefkühltruhe zu haben. Suppen mit saisonalem Gemüse, Gemüsecurry oder Ratatouille bieten sich hier an.

Tipp 4

Keep it simple:

Es muss kein 5-Sterne-Gericht sein. Viele Gerichte sind schnell zubereitet, oft in weniger als 20 Minuten, und trotzdem sehr nahrhaft und lecker. Lassen Sie sich von Freunden, der Familie oder dem Internet inspirieren. Trauen Sie sich, neue Kombinationen auszuprobieren und unbekannte Lebensmittel in Ihren Speiseplan aufzunehmen. Wichtig ist, dass mindestens die Hälfte des Tellers mit Gemüse gefüllt wird. Ein Viertel des Tellers besteht aus Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Quinoa oder Buchweizen. Das letzte Viertel des Tellers besteht aus eiweißhaltigen Produkten wie Hülsenfrüchten, Milch und Milchprodukten oder Fleisch, Fisch und Eiern. Ein Beispiel: Leckeres Ofengemüse mit einem Kräuterquark ist nicht nur zum Probieren neuer Kombinationen toll, sondern spart auch Zeit, da in der Zwischenzeit zum Beispiel noch der Haushalt erledigt werden kann.

Tipp 5

Gemeinsam kochen:

Besonders am Wochenende ist es schön, mit dem Partner, der Partnerin oder den Kindern zu kochen. Es kann auch Spaß machen, Freunde zu sich nach Hause einzuladen und so gemeinsam für die Woche vorzukochen.

Sie sehen, auch nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag lässt sich mit ein paar Tricks und Kniffen ein gesundes und schmackhaftes Gericht zubereiten. Mit ein wenig Planung und der richtigen Einstellung sind Sie schon auf dem richtigen Weg.

Schnelles Feierabendgericht: Ofengemüse mit Kräuterquark

Zutaten: 

          Ofengemüse

  • Zitronensaft
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Zucchini
  • 100 g Champignons
  • 70 g Cherrytomaten
  • 1 Süßkartoffel
  • 100 g Feta
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • Wahlweise: 2 Lachsfilet

 

Zubereitung:

 

  • Die Kürbiskerne unter Rühren in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und etwas aufspringen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Etwa 1/4 der Kürbiskerne zum Garnieren beiseitelegen, die restlichen Kerne hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls hacken. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen schneiden.
  • Gehackte Kürbiskerne, Knoblauch und Schnittlauch in einer Schüssel mit dem Quark mischen und alles mit dem Kürbiskernöl verrühren, salzen und pfeffern. Kürbiskernquark mit Vollkornbrot servieren – oder auch zu Pellkartoffeln.

Zutaten: 

           Kräuterquark

  • 40 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 200 g Magerquark
  • 1 TL Kürbiskernöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Backofen auf 180° Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen und Gemüse waschen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden.
  • Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl würzen. Anschließend Feta über das Gemüse bröseln.
  • (wahlweise: Lachsfilets kurz unter fließendem Wasser abspülen, abtupfen, auf ein zweites Blech legen und mit Zitronensaft, Rosmarin und ebenfalls etwas Salz und Pfeffer würzen.)
  • (Alles zusammen) für 30 – 35 Minuten im Ofen garen.
Die Planetary Health Diet

Die Planetary Health Diet

Die Planetary Health Diet

Haben Sie schon einmal von der Planetary Health Diet – kurz PHD – gehört? Wissen Sie auch, was sich dahinter verbirgt? Diese Frage und warum die Planetary Health Diet für uns so wichtig ist, beantworten wir in diesem Artikel.

Was ist die Planetary Health Diet?

Kurz gesagt: Die Planetary Health Diet ist ein globales Konzept für eine gesunde und nachhaltige Ernährung für Mensch, Tier, Umwelt und Gesellschaft. Sie steht im Einklang mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals) und wurde von einem internationalen Expertenteam, der EAT-Lancet-Kommission, entwickelt. Das klingt erst einmal gut, oder? Werfen wir einen Blick auf die Hintergründe dieser Ernährungsweise.

Warum wurde diese Ernährungsweise entwickelt?

Wie wir uns ernähren, ist maßgeblich für unsere Gesundheit und die Umwelt. Diese Zusammenhänge sind seit vielen Jahren bekannt. Hinzu kommen die Herausforderung einer wachsenden Weltbevölkerung und die begrenzten Ressourcen unseres Planeten. Ziel der Planetary Health Diet ist es daher, eine gesundheitsfördernde Ernährung innerhalb der planetaren Grenzen für die heutige und für zukünftige Generationen zu ermöglichen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht von schätzungsweise weltweit 11 Millionen vermeidbaren jährlichen Todesfällen durch chronische ernährungsmitbedingte Erkrankungen.

Welche Lebensmittel enthält die Planetary Health Diet?

Die Planetary Health Diet ist eine pflanzenbetonte Ernährungsweise. Wer die 10 Regeln der DGE kennt, ist bereits gut aufgestellt. Denn beide Ernährungsweisen zeigen große Übereinstimmungen. So empfehlen beide einen hohen Anteil an Obst und Gemüse. Hülsenfrüchte spielen in der Planetary Health Diet eine besondere Rolle, ebenso wie Erdnüsse und Lebensmittel aus Soja. Kohlenhydrate sollten in Form von Vollkorngetreide, Kartoffeln oder Maniok aufgenommen werden. Moderate Mengen an Milch und Milchprodukten sowie Fisch, Fleisch und Eiern werden zwar berücksichtigt, sollten aber im Vergleich zu den pflanzlichen Lebensmitteln einen eher geringen Anteil ausmachen.

Ist die Planetary Health Diet wirklich gut für das Klima?

Die Auswahl der Lebensmittel zeigt, dass die gesundheitliche Komponente in der Planetary Health Diet berücksichtigt wurde. Gilt das auch für das Klima? Ja! Entscheidend ist hier vor allem der hohe Verzehr pflanzlicher Lebensmittel, da diese grundsätzlich einen geringeren CO2-Fußabdruck haben. Sie benötigen weniger Ressourcen und tragen damit wesentlich zur Reduktion der Treibhausgasemissionen bei. Wichtig ist auch, auf regionale und saisonale Angebote zurückzugreifen.

Welche Kritik gibt es an der Planetary Health Diet?

Kritik an der Planetary Health Diet gibt es vor allem im Bereich der Umsetzbarkeit. Die empfohlenen Mengen an Fleisch und Wurst sind bei dieser Ernährungsweise so gering, dass hier ein großer Konfliktpunkt entsteht. Zudem sind die Empfehlungen teilweise sehr starr und werden daher von der DGE als problematisch eingestuft.

Insgesamt ist die Entwicklung der Empfehlungen und die dadurch angestoßene Diskussion in der Gesellschaft als sehr positiv zu bewerten. Aufgrund von regionalen und individuellen Unterschieden (z. B. durch eine bestimmte Erkrankung) ist es nicht möglich, eine einheitliche Ernährungsweise für die gesamte Weltbevölkerung zu entwickeln. Die Planetary Health Diet bietet jedoch eine gute Orientierung für alle, die sich für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Ernährung einsetzen wollen. Wichtig ist, die Ernährungsempfehlungen auf die jeweilige Lebenssituation zu übertragen.

Abschließend haben wir fünf kurze Handlungsempfehlungen für Sie, wie der Einstieg in die Planetary Health gelingt:

Tipp 1

Schreiben Sie insgesamt 10 positive Veränderungen auf, die die Planetary Health Diet für Ihre Gesundheit, Ihre Mitmenschen und die Umwelt haben kann. Hängen Sie die Liste gut sichtbar an den Kühlschrank oder an eine Pinnwand.

Tipp 2

Beobachten Sie bewusst, wie Sie sich derzeit ernähren. Fragen Sie sich auch, wo und für wen Sie einkaufen. Haben Sie Vorgaben, die Sie z. B. aus gesundheitlichen Gründen einhalten müssen?

Tipp 3

Überlegen Sie, wie Sie die Ziele der Planetary Health Diet auf Ihre Lebenssituation anwenden können. Prüfen Sie auch, welche Ressourcen (z. B. mehr Zeit zum Kochen) Sie dafür benötigen.

Tipp 4

Erhöhen Sie nach und nach den Anteil der gewünschten Lebensmittel in Ihrer Ernährung. Das ist leichter, als auf etwas zu verzichten. Essen Sie z. B. zu jeder Hauptmahlzeit einen Salat. Auch im Supermarkt geht es nicht um Verzicht, sondern darum, nach und nach bessere Möglichkeiten zu finden. Ein Beispiel: Wenn Sie bisher Eier aus Bodenhaltung kaufen, wählen Sie nun Eier aus Freilandhaltung oder sogar Bio-Eier.

Tipp 5

Gehen Sie langsam und „unperfekt“ vor. Viele kleine Schritte führen nach einiger Zeit zu einer großen Veränderung.

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