Allgemein
Weil Gesundheit auch Männersache ist

Sich bezüglich der eigenen Gesundheit und / oder im Bereich Ernährung für oder gegen etwas zu entscheiden, ist natürlich immer individuell. Jedoch prägen uns Freunde, Erziehung, Umwelt, Rollenbilder und so weiter. Für Männer ist es häufig (noch) schwieriger sich gesundheitsbewusst zu verhalten und ernähren. Hier machen die veralteten Rollenbilder einen Großteil der Entscheidungen aus. Neben Stress, möglicher Unwissenheit, etc. sind veraltete Rollenbilder also eine ergänzende Hürde.

Es fängt schon mit „Wie du trinkst kein Bier mehr?“ an, geht weiter mit „Also Alkoholfreies ist so sinnlos, da musst du auch gar nichts trinken.“ bis hin zu „Gemüse ist etwas für Frauen.“ – Die Sätze könnten wir endlos fortführen.

Da will man(n) sich nicht auch noch sozial stressen lassen. Auffallend ist allerdings – dafür gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Beweise –, dass uns Ernährungsfachkräften immer häufiger auffällt, dass viele Männer ihr Gesundheitsverhalten ändern möchten, aber keinen Stress in der eigenen Gruppe riskieren wollen, oder sich im Beruf als „Gemüseesser“ outen möchten. Dabei gibt es viele Männer, die genau dies eigentlich möchten. Unser Tipp dafür ist, dass immer das offene Gespräch gesucht werden sollte. Sich selbst noch einmal klar und deutlich zu machen, wie wichtig ist mir meine Gesundheit? Was bringt mir das x-te Bier am Grillabend, wenn ich nach einem Schlaganfall ggf. nicht mehr sprechen kann. Das ist natürlich ein dramatischer Vergleich und soll sicherlich keine Angst schüren. Jedoch sind Herzinfarkte und Schlaganfälle in Deutschland immer noch die Todesursache Nummer 1. In Deutschland treten jährlich 280.00 Herzinfarkte und 270.000 Schlaganfälle auf, 85 % davon sind Hirninfarkte (Quelle: https://schlaganfallbegleitung.de/wissen/schlaganfall-herzinfarkt, Aktualisierter Artikel: 29.09.222).

In einer ruhigen Minute sollte man(n) also nochmal den eigenen Lebensstil hinterfragen.

Worauf kann ich als Mann achten?
  • Obgleich der (berufs-) Alltag sehr stressig ist, bringe dich mehr beim Einkaufen und Kochen ein.
  • Versuche als Mann durch Erinnerungen, Apps, regelmäßige Check-Ups deine Vorsorgetermine verbindlich wahrzunehmen.
  • Gehe für deine Gesundheit Kompromisse ein, denn sie ist dein höchstes Gut.
  • Hinterfrage ggf. dein „Risikoverhalten“. Zu Beginn kann der Körper viel kompensieren, irgendwann kommt dann aber der Knall in Form von massiven Erkrankungen.
  • Hinterfrage ggf. auch bestimmte Sätze wie: „Fleisch ist mein Gemüse“; „Ich brauche aber deftiges essen“; „Von Grünzeugs wird ich nicht satt“; etc.
  • Wenn andere Männer eine für sich gesundheitsbewusste Entscheidung treffen, ziehe sie nicht auf, sondern unterstütze sie!

Du musst kein Vegetarier werden oder ein Meister im Yoga, der ausschließlich Stangensellerie auf seiner Yoga-Matte verzehrt, aber du könntest dir anschauen, was in deiner Ernährung gut läuft und was du optimieren könntest – und das in kleinen Schritten, um gesund zu altern.

 

 
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