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Bewusste Ernährung im Aussendienst

Der Alltag im Außendienst, ob als Vertriebsmitarbeiter oder Berufskraftfahrer, ist oft geprägt von Zeitmangel, Stress und Hektik. Sich zwischen Kundenterminen und langen Autofahrten für eine bewusste Ernährung zu entscheiden, stellt für alle Mitarbeitenden im Außendienst eine große Herausforderung dar. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen daher ein paar Tipps für eine bewusste Ernährung bei einem vollgepackten Arbeitstag geben.

Die To-do-Liste nimmt kein Ende, ein Termin jagt den nächsten und dann verpassen wir auch noch den Zug … Für ein ausgewogenes Mittagessen war keine Zeit. Den Hunger am Nachmittag kompensieren wir mit vielen Müsli-Schokoriegeln und gesalzenen Nüssen. Abends fallen wir erschöpft ins Bett und haben schlechte Träume, bevor es am nächsten Morgen wieder von vorne losgeht. Kennen Sie das auch? Die Arbeit im Außendienst macht es durch wechselnde Schichten und Tagesabläufe schwer, feste Essens- und Trinkzeiten einzuhalten. Hinzu kommt, dass die Auswahl unterwegs oft begrenzt ist und die Zeit für ruhige und bewusste Mahlzeiten fehlt.

Auf Dauer kann unsere Gesundheit darunter leiden. Denn je mehr Stress wir erleben und je weniger Zeit wir zur Regeneration haben, desto mehr gerät unser Körper aus dem Gleichgewicht. Stress führt dazu, dass unser Körper nach schnell verfügbarer Energie verlangt. Deshalb greifen wir oft zu Süßigkeiten und Fast Food. Nach einem starken Blutzuckeranstieg und einer kurzfristigen Leistungssteigerung fallen wir dann aber in ein „Loch“. Der Grund: Der Blutzuckerspiegel sinkt wieder. Dadurch fühlen wir uns nach kurzer Zeit erschöpft und ausgelaugt. Unser Körper verlangt nach dem nächsten Energieschub und der Kreislauf beginnt von vorne. Langfristig können Gewicht und Blutdruck steigen und das Risiko für Krankheiten ist erhöht. Eine ausgewogene und bewusste Ernährung kann hingegen zu mehr Produktivität und Energie im Arbeitsalltag führen. Sie liefert die nötige Energie, um Stresssituationen oder lange Autofahrten zu meistern, ohne am Ende des Tages völlig erschöpft zu sein. Außerdem stärken Sie Ihr Immunsystem und beugen so Krankheiten vor.

 

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Unsere Tipps:

Planen Sie Ihr Essen genauso gut wie Ihren Arbeitstag! Fragen Sie sich, wie viel Zeit Sie tatsächlich zwischen zwei Terminen haben. Prüfen Sie, welche Verpflegungsmöglichkeiten sich in der Nähe befinden. Gibt es einen Bäcker, einen Supermarkt oder einen Imbiss mit einer großen Auswahl an Gemüse? Wenn Sie mehrere Tage unterwegs sind, erkundigen Sie sich vorher, wo Sie gut einkehren können. Vielleicht können Ihnen Ihre Kolleg*innen wertvolle Tipps geben. Versuchen Sie, sich in den Pausen bewusst und so viel wie möglich zu bewegen und zu strecken. Wenn Sie Ihren Tagesablauf kennen, überlegen Sie, wann und was Sie essen möchten. Nehmen Sie sich ein Lunchpaket mit. Was müssen Sie dazu vorher einkaufen, denn leider bleibt die Planung das A und O Ihres Ess-Erfolgs. Wenn Sie morgens noch keinen großen Hunger haben, können Sie z. B. einen Naturjoghurt, Kefir oder ein Stück Obst zu sich nehmen. Wichtig ist, dass darauf nach 2 bis 3 Stunden noch eine ausgewogene Mahlzeit, zum Beispiel ein Vollkornbrot mit gekochtem Schinken und Gurkenscheiben, folgt.

 

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Die kleinen Helferchen:

Für Menschen, die viel unterwegs sind, ist es insgesamt besser, mehrere kleine Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen zu sich zu nehmen, als eine große Mahlzeit am Tag. So bleibt der Blutzuckerspiegel stabil und man fällt nicht ins „Suppenkoma“. Wer auf Zwischenmahlzeiten nicht verzichten kann, sollte auf Vollkornknäckebrot, geschnittenes Gemüse oder eine Handvoll ungesalzene Nüsse pro Tag zurückgreifen. 

Meal-Prep ist das moderne Zauberwort

Wenn Sie abends keine Lust mehr zum Kochen haben, ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Mahlzeiten bereits zubereitet haben. Vor allem Suppen und Eintöpfe lassen sich gut und einfach vorkochen und einfrieren. Für Mitarbeitende, die über einen längeren Zeitraum unterwegs sind, empfiehlt es sich außerdem, eine Kühlbox, ein Schneidebrett und –messer, eine Brotdose. Und insbesondere für Fernfahrer gilt: Nehmen Sie neben einem kleinen Gaskocher auch Lebensmittel mit, die ohne Kühlung lange haltbar sind. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen sind hochwertige Eiweißlieferanten und lassen sich mit wenigen Zutaten zu einem schmackhaften Salat zubereiten.

Damit Sie noch klar denken können

Achten Sie auch darauf, wie viel Sie trinken und bedenken Sie, dass auch Kaffee oder Tee mit Milch und / oder Zucker den Blutzuckerspiegel kontinuierlich ansteigen lassen. Trinken Sie lieber Wasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Das Wichtigste ist, dass Sie auf sich und Ihre Bedürfnisse hören. Haben Sie wirklich Hunger oder verwechseln Sie ihn mit Durst?

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Mit ein wenig Vorüberlegung und Motivation ist eine bewusste Verpflegung im Außendienst durchaus möglich. Weitere Tipps für lange Reisen finden Sie in unserem Artikel „Mit dem Auto an die Nordsee, mit dem Zug nach Paris“. Der Artikel „Gesunde Ergänzungen für Ihr Fast-Food: Das Tellermodell in Aktion“ gibt Ihnen ganz praktische Hinweise, wie Sie Fast-Food aufwerten können.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps helfen, Ihre Ernährung im Außendienst zu optimieren und Ihre Ziele für einen gesünderen Lebensstil zu erreichen.

Bleiben Sie gesund und leistungsfähig!

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