Unsere Herbst-Highlights – Besondere Fortbildungen für Ernährungsfachkräfte

Unsere Herbst-Highlights – Besondere Fortbildungen für Ernährungsfachkräfte

Unsere Herbst-Highlights – Besondere Fortbildungen für Ernährungsfachkräfte

Besondere Fortbildungskurse für Ernährungsfachkräfte

Die Kraaibeek GmbH ist ein anerkannter Dienstleister im Bereich Fort- und Weiterbildung. Wir bieten Ihnen als Ernährungsfachkraft jährlich eine Vielzahl an Kursleiterschulungen und Fortbildungen zu allen relevanten Bereichen der Prävention an. In diesem Herbst haben wir gleich zwei, ganz besondere Fortbildungskurse für Sie.

Prävention in Deutschland – Beste Chancen für Ernährungsfachkräfte in der Prävention

Die Pandemie hat das Thema Gesundheit und Ernährung in den Fokus gerückt. Allein in den letzten 2 Jahren fand ein enormes Umdenken in Bezug auf die Vorteile gesunder Ernährung statt. Die Bedingungen für eine erfolgreiche freiberufliche Tätigkeit als Ernährungsfachkraft in der Prävention haben sich dadurch und durch den wachsenden Bedarf an Unterstützung im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung erheblich verbessert. Insbesondere durch die Digitalisierung bieten sich selbständigen Berater*innen ganz neue Möglichkeiten.

Wie der GKV-Spitzenverband mit einer Aktualisierung des Leitfadens Prävention durch digital gestützte Präventionsberatungen den neuen Bedingungen Rechnung trägt und wie Sie diese in Ihren Berufsalltag integrieren, erfahren Sie in unserer Sonderfortbildung: Prävention in Deutschland mit Uwe Dresel (Präventionsexperte von der DAK-Gesundheit).

Lernen Sie die wichtigsten Hintergründe kennen, um sich als kompetenter, moderner Anbieter präsentieren zu können.

Das Seminar ist aufbauend gestaltet und geht über drei Termine:

23.09. / 30.09. / 07.10.2022, Jeweils 14 – 18 Uhr​

Wichtiges (Umfassendes) Rüstzeug für Ihre Selbständigkeit

Im Zuge einer immer weiter um sich greifenden Digitalisierung und neuer gesundheitlicher Herausforderungen verändert sich auch die Betriebliche Gesundheitsförderung. Was bedeutet das für uns als Dienstleister und welche Angebote können und dürfen wir machen? Hierfür sind Hintergrundwissen der Rahmenbedingungen und Organisationsabläufe für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und BGF notwendig. Um die Vermittlung dieser Kenntnisse, die gesetzliche Basis und die aktuelle, zeitgemäße Umsetzung wird es in unserem Grundlagenseminar: BGM meets BGF gehen.

Bleiben Sie mit uns am Puls der Zeit und schaffen Sie die Grundlagen für Ihr qualifiziertes Angebot an den Markt / Ihre Kunden.

Da es sich um eine sehr vielschichtige Thematik handelt, ist das Seminar für 2 Tage angesetzt.

15.10. von 10 – 16 Uhr und
16.10. von 9 -15 Uhr

 

PRÄVENTIONSKURSE
Ran an den Grill

Ran an den Grill

Ran an den Grill

Die Grillsaison ist in vollem Gange und der Geruch von Kohle, lecker mariniertem Gemüse oder Fleisch und frisch gebackenen Baguettes macht sich an dem ein oder anderen lauen Sommerabend breit.

Doch an so einem Grillabend, bei dem sich alles ums Essen dreht, hat man aufgrund der großen Auswahl häufig die Qual der Wahl. Wird das Grillbuffet eröffnet, ist die Verlockung groß, den Hunger schon einmal mit Beilagen wie Baguette und Kräuterbutter oder Nudelsalat zu stillen. Lange satt halten diese jedoch nicht, weshalb der Körper schnell nach Nachschub verlangt.

Es muss einem nicht alles Wurst sein

Was das Grillgut angeht sind Bratwurst und Fleisch die Klassiker und bei den Deutschen nach wie vor die beliebtesten Vertreter auf dem Grill. Es spricht nichts gegen ein qualitativ hochwertiges und möglichst naturbelassenes oder selbst mariniertes (Bio-) Steak. In vielen Bratwürstchen-Verpackungen stecken allerdings hoch verarbeitete Produkte, die mit dem naturbelassenen Fleisch nur noch wenig zu tun haben. Häufig sind Zucker, große Mengen an Salz und Zusatzstoffe auf der Zutatenliste zu finden.

Und auch Grillkäse und vegetarische / vegane Ersatzprodukte werden für den Grill immer beliebter. Genau wie bei der Bratwurst lohnt es auch hier, sich einen Überblick über Nährwerte und Zutaten zu machen. Das so gesund aussehende und umweltfreundlicher daherkommende vegetarische / vegane Filetstück kann sich schnell als hochverarbeitetes Produkt entpuppen und ein fettreicher Grillkäse hat es ganz schön in sich – wobei diese feine Kalorienbombe in Begleitung eines großen Salats schnell entschärft werden kann.

Gesundes Grillen und Genuss – passt das zusammen?

Richtig lecker und zusätzlich noch empfehlenswert wird es, wenn wir selbst den Kochlöffel und die Grillzange schwingen und die Vorbereitung in die Hand nehmen.

Schnell garendes Gemüse wie Paprika, Zucchini, Aubergine und Champignons können im Handumdrehen mit etwas Öl und Gewürzen mariniert werden und kommen dann im Metallkorb oder in kleinen Schälchen auf den Grill. Wer möchte, gibt noch gewürfelten Feta oder Mozzarella dazu.

Ähnlich klappt es auch mit Spießen: Das Gemüse der Wahl abwechselnd mit einem Würfel Fleisch, Grillkäse oder Tofu auf einen Holzspieß aufreihen, mit Öl und Gewürzen bepinseln und fertig.

Klassische Beilagen wie Nudelsalate können mit viel Gemüse und Blattsalaten ein bisschen aufgefrischt werden. Und zusätzlich zur Aioli macht sich auch ein Dip aus Quark, Gurke und Bärlauch oder ein selbstgemachtes Hummus sehr gut.

Gas- oder Kohle-Grill? Entscheidend ist, was draufkommt

Unter richtigen Grillfreunden scheiden sich hier die Geister. Beim Gasgrill lässt sich die Temperatur leichter regulieren und die Wartezeit ist kürzer. Das macht es leichter, Würstchen, Käse und Co. nicht verbrennen zu lassen und Marinaden mit Öl nicht zu heiß zu erhitzen. Außerdem entsteht nicht so viel Rauch. Wer aber auf die klassische Geschmacksnote von Kohle beim Grillen nicht verzichten möchte, wird wahrscheinlich eher dabeibleiben. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist beides gut – denn was auf den Grill draufkommt, macht hier den größeren Unterschied.

Fazit:

1 – Ganz gleich ob vegetarisch, vegan oder mit Fleisch: naturbelassene Produkte
sind die bessere Wahl

2 – Kalorienbomben können durch einen großen Salat aus viel Gemüse im Handum-
drehen entschärft werden

3 – Mache dir doch mal leckere Spieße mit Gemüse und Grillkäse und dazu
einen feinen Dip!

Healthy Swaps als i-Tüpfelchen

  1. Steak statt Würstchen
  2. Tofu-Spieße statt vegetarischer / veganer Ersatzprodukte
  3. Fetapäckchen mit Gemüse statt Grillkäse

 

Healthy Swaps Beilagen Grillen

  1. Quark-Dip statt Aioli
  2. Salat mit Nudeln statt Nudelsalat
  3. Gemüsesticks statt (Kräuter-)Baguette
Was gibt es Neues?

Was gibt es Neues?

Was gibt es Neues?

Auch im April starten wieder Präventionskurse zu interessanten und aktuellen Themen. Unsere Präventionskurse richten sich an alle, die mehr über den ökologischen Fußabdruck im Bereich Ernährung, über Bio-Siegel oder Ernährung & Sport wissen möchten. Diesen Kurs haben wir speziell für junge Erwachsene konzipiert, teilnehmen können aber alle, die sich für eine nachhaltige Ernährung und eine rege Diskussion darüber interessieren.

In unseren Kursen zur Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit oder über Beikost, sowie Einführung in die Familienkost wenden wir uns an junge Familien.

Da die Präventionskurse von der ZPP zertifiziert sind, bezuschussen Krankenkassen die Teilnahme.
Für Versicherte der DAK-Gesundheit werden die Kurse sogar bis zu 100 %* bezuschusst.

Interessiert? Dann geht es hier zur Anmeldung: https://kraaibeek.de/dak-praeventionskurse/

Fragen beantworten wir gerne per E-Mail unter info@kraaibeek.de  – Wir freuen!

*Bei einer Teilnahme von 80 % (3 / 4 Einheiten)

Weltgesundheitstag

Weltgesundheitstag

Weltgesundheitstag

Schon seit 1948 gibt es alljährlich den von der WHO gestarteten Weltgesundheitstag, der immer am 07. April stattfindet. Ziel des Weltgesundheitstages ist es, die weltweiten Gesundheitsprobleme in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken. Seit 1954 wechseln die Themen jährlich. Die Schwerpunktthemen beinhalteten auch immer wieder den Ernährungsbereich von „Wasser – Spiegel des Lebens“ (1955) über „Gesund leben durch richtige Ernährung“ (1974) bis hin zu „Lebensmittelsicherheit“ (2015) und „Diabetes“ (2016). Doch wie ist eigentlich die Ernährungssituation in Deutschland?

 

Ernährungssituation in Deutschland: Laut Julia Klöckner (ehemalige Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft) und den Ergebnissen des Ernährungsreports 2021, ist es für viele Deutsche wichtig geworden, dass bewusst eingekauft wird, regionale Erzeuger unterstützt werden und dabei etwas für den Klimaschutz getan wird. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1000 Befragten, ist es 91 % wichtig, dass das Essen gesund ist, dabei nehmen Gemüse- und Obstkonsum zu, während der Verzehr von Fleisch und Wurstwaren leicht abnimmt. Zudem zeigt die Umfrage, dass die Deutschen mehr selbst kochen als in den Jahren zuvor. Doch welche Effekte bzw. Auswirkungen hat das auf die Gesundheit?

Generell besteht in den westlichen Ländern ein Überangebot an (stark verarbeiteten) Nahrungsmitteln und Getränken, das mit einer hohen Produktion von Lebensmittelabfällen, ca. 75 kg / Kopf pro Jahr, einhergeht, aber auch meist ein Zuviel an Kalorien, ungünstigen Fetten und Zusatzstoffen bedeutet.

 

Was bedeutet aber eine Überversorgung an Kalorien und Nährstoffen: Fluch oder Segen? Eine Überversorgung hört sich tendenziell gut an, denn meist ist ein Plus besser als ein Minus, eine Überversorgung besser als eine Unterversorgung. Doch die kritische Leser:in wird sich fragen: Kommt es nicht darauf an, worüber wir sprechen? Ja, richtig. Bei Vitaminen und Mineralstoffen ist ein bestimmter Wert, der von Person zu Person unterschiedlich ist, das Ziel. Bekannt ist, dass die Vitamin- und Mineralstoffaufnahme über das Essen immer nur einen Teil der Versorgungslage widerspiegelt, daher sollten wir bestmöglich auch die Blutwerte berücksichtigen – insbesondere bei einseitiger Ernährung, die freiwillig oder aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeit bestimmte Lebensmittel(-gruppen) ausschließt. Laut Nationaler Verzehrsstudie II findet man bei rund 80-90 % der Frauen und Männer einen Mangel an Vitamin D und Folat. Dennoch sollte man Vitamine und Mineralstoffe nicht blind, sondern auf Basis einer tatsächlichen im Blut nachgewiesenen Mangels supplementieren, denn auch eine Überversorgung kann negative Folgen haben. Bei den Makro-Nährstoffen Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten ist die empfehlenswerte Menge von vielen individuellen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Lebensstil und auch Stoffwechselsituation abhängig. Was für eine junge Sportlerin eine angemessene Menge an Kohlenhydraten sein kann, ist für einen betagten, immobilen Senioren wahrscheinlich zu viel.

Fehl- und Mangelernährung. Eine Fehlernährung ist eine Zusammensetzung von Lebensmitteln, deren Nährstoffrelation nicht zur Person passt – ein bewegungsarmer Mensch verbraucht einfach weniger Kohlenhydrate als ein körperlich aktiver und braucht daher auch weniger auf seinem Teller. Bei einer Mangelernährung hingegen werden ein oder mehrere Nährstoffe nur in unzureichender Menge aufgenommen – das betrifft Vitamine und Mineralstoffe genauso wie (essenzielle) Amino- und Fettsäuren. Beide, sowohl die Fehl- als auch die Mangelernährung können die multi-faktoriellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen.

Ein Verlust an wertvollem und schützendem Muskelgewebe kann über kurz oder lang nicht nur das Immunsystem schwächen, sondern auch das Herz-Kreislauf-System. Klar, Muskeln brauchen Krafttraining für deren Erhalt, aber auch ausreichend Eiweiß ist entscheidend – und die Profis wissen, dass es natürlich für viele andere Funktionen im Körper relevant ist. Ein Mangel an Eiweiß kann sich vielfach äußern.

Kritisch für die Entwicklung des Diabetes mellitus wie auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die nichtalkoholische Fettleber, die seit einigen Jahren eine steigende Prävalenz verzeichnet, sowie der Aufbau von anderem (ektopen) Fettgewebe in Herz oder Pankreas, die zu Funktionsstörungen in diesen Organen selbst aber auch systemisch im ganzen Körper führen. Hierfür ist die qualitative und quantitative Fehlernährung maßgebend – insbesondere ein Zuviel an Kalorien als auch an Kohlenhydraten sind die Hauptursachen. Diese können im ersten Schritt zu Übergewicht führen und in Folge dann zu Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Was ist zu tun? Gesundheit ist von vielen Faktoren abhängig, wobei Essen, Trinken und Bewegung eine wesentliche Rolle spielen. So ist beispielsweise eine ausreichende Eiweißmenge in der Gesundheitsprävention entscheidend. Um das Risiko insgesamt für Diabetes mellitus und auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren, kann die Entwicklung der Leberverfettung vorgebeugt werden, in dem insbesondere die Kohlenhydratmenge an den Bedarf (körperlich aktiv oder inaktiv) und den Stoffwechsel (insulinresistent oder insulinsensitiv) angepasst wird und bei den Fetten ein Fokus auf eine hohe Qualität (essenzielle Omega-3-Fettsäuren, naturbelassene „native“ Öle und unverarbeitete Milchprodukte) gelegt wird. Gepaart mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Eiweißlieferanten, Gemüse und Obst für eine ausreichende Ballaststoffzufuhr, denn so kann die Gesundheit optimal unterstützt werden. Je naturbelassener und frischer die Lebensmittelauswahl, desto besser ist dies für den menschlichen Körper. Hoch verarbeitete Lebensmittel, wie Fertigprodukte, Knabbereien, Fleisch- und Wurstwaren, weisen einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Zusatzstoffen auf, während kaum bis gar keine Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten sind. Aus diesem Grund sollte der Verzehr an diesen Lebensmitteln bestmöglich reduziert werden, um die Entstehung von nicht-übertragbaren ernährungsbedingten Erkrankungen zu vermeiden.

Wie lassen sich diese Empfehlungen in der Praxis umsetzen?

Je bunter desto besser – gestalten Sie Ihren Speiseplan vielseitig und abwechslungsreich.

  • Genießen Sie Ihr Essen und nehmen Sie sich Zeit.
  • „5 am Tag‘‘ – 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst sind optimal!
  • Wählen Sie Vollkornprodukte, damit liefern Sie Ihrem Körper mehr Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Ballaststoffe.
  • Täglich Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse – auch pflanzliche Alternativen sind gute Quellen, aber beachten Sie den Calcium-Gehalt.
  • Fisch sollte mindestens ein- bis zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen und Fleisch nur in Maßen, sprich max. 3 x in der Woche und bevorzugt helles Fleisch, verzehrt werden.
  • Fett ist nicht gleich Fett: Mit hochwertigen Ölen und Fetten unterstützen Sie Ihren Körper und Stoffwechsel optimal. Denken Sie auch an die wertvollen Omega-3 Fette!
  • Gehen Sie sparsam mit Salz und Zucker bzw. Zuckeraustauschstoffen um.
  • Wasser ist Leben – trinken Sie ausreichend ungesüßte Getränke.
  • Bleiben Sie in Bewegung – für ein gesundes Leben.

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/ernaehrungsreport-2021.pdf?__blob=publicationFile&v=6

https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsreport2021.html

Reichen Ausbildung und Studium noch aus?

Reichen Ausbildung und Studium noch aus?

Reichen Ausbildung und Studium noch aus?

Ein fundierte Ausbildung oder ein Studium sind das Fundament, um in der Beratungspraxis oder auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung ein hochwertiges Angebot für die Klient:innen, Patient:innen und auch Kund:innen zu gestalten. Doch das Fachwissen allein reicht nicht, denn wir müssen auch die Verbindung zu unseren Gegenüber aufbauen. Während früher alles in Präsenz stattfand, müssen wir heute auch digitale Angebote schaffen. Worauf es ankommt, haben wir für euch im Blog zusammengefasst.

 

Schon immer ging es in der Ernährungswelt rund, und Fortbildungen gehörten nach einer fundierten Ausbildung schon immer zur Weiterentwicklung einer Ernährungsfachkraft dazu. Doch spätestens seit Beginn der Corona-Krise scheint sie sich noch schneller zu drehen. Schritt zu halten kann da manchmal schwer fallen. Gleichzeitig lässt sich jede Krise auch als Chance sehen und wir wollen in diesem Beitrag mal schauen, worauf es ankommt, um mit Freude weiterhin in einem wunderbaren Arbeitsfeld mit der Zeit zu gehen und den eigenen Weg zu finden.

Sind Ausbildung und Studium ausreichend? Ausbildung und Studium beinhalten schon wesentliche Elemente dessen beinhalten, was im späteren Berufsfeld von absoluter Notwendigkeit ist: Praxiserfahrung!

Ganz gleich, ob der eigene Schwerpunkt eher im Präventions- oder im Therapiebereich liegt, in der Beratungspraxis oder in der betrieblichen Gesundheitsförderung bzw. -management (BGF/BGM) liegt (oder zukünftig liegen wird), für unsere Fachkompetenz ist es wichtig, dass wir unser theoretisches Fachwissen unserem Gegenüber auch vermitteln können. Früher war das meist nur in Präsenz möglich, doch heute können wir auch online arbeiten – und das kann eine echte Bereicherung und auch Erleichterung sein, weil wir mit geringem Zeit- und/oder Reiseaufwand zusammenkommen können. Und nach zwei Jahren Pandemie gehört es für viele auch schon zum „New Normal“.

Vielleicht haben Ausbildung und Studium bereits online stattgefunden, so dass Kenntnisse über die verschiedenen Video-Plattformen bereits bestehen, über die wir nun auch Beratungen, Vorträge, Workshops oder auch Kochkurse anbieten können. Doch wer sich noch nicht so gut auskennt, kann sich entweder autodidaktisch in (kostenfreien) Online-Tutorials weiterbilden oder auch entsprechende Präsenz-Kurse besuchen, um in der aktuellen Zeit und zukünftig unser Angebot auf adäquat auf die Beine zu stellen.

Wie können Fort- und Weiterbildungen unterstützen? Fort- und Weiterbildungsangebote gibt es viele, und sie sind lohnenswert, wenn sie Antworten auf die aktuellen eigenen Fragen geben. Für Anfänger:innen im digitalen Bereich geht es möglicherweise erst einmal darum, welche Plattformen es mit welchen Vor- und Nachteilen gibt? Da geht es nicht nur um Fragen der Bedienbarkeit oder Kosten, sondern welche dieser Plattformen den europäischen Datenschutz beachten? Das Gute ist, wenn man sich erstmal für einen Anbieter entschieden und sich mit diesem vertraut gemacht hat, ist’s auch nicht so schwer, die anderen zu erlernen. Wenn man sich beispielsweise für Zoom (unterliegt nicht dem europäischen Datenschutz!) entscheidet, der BGF-Auftraggeber aber lieber Teams oder WebEx nutzt, dann ist es keine Hexerei mehr, diese zu verstehen und sich auch in diesen wohlzufühlen. (Übrigens! Auch wenn es natürlich professioneller wirkt, wenn wir uns bereits mit allen Plattformen auskennen, ist es auch nicht schlimm, unseren Auftraggeber um kurze Starthilfe zu bitten.)

Nach diesen ersten Schritten geht’s dann um die attraktive Wissensweitergabe: Wie können interaktiv die Inhalte vermittelt werden, wenn wir mal mehr als einen „einfachen“ Vortrag halten wollen? Wie können beispielsweise Umfragen erstellt werden, Gruppenarbeiten in Form von Breakout-Sessions eingerichtet werden und wie können wir unser Gegenüber zum aktiven Beitrag motivieren?

Ein weiterer Pluspunkt dieser digitalen Zeiten ist, dass wir nun kostenfrei auf uns aufmerksam machen können, denn Instagram, Facebook und LinkedIn oder auch Tiktok, Podcasts, Videos oder Newsletter sind Möglichkeiten, die jede:r nutzen kann. Ein Tipp dabei ist, dass wir Ernährungsfachkräfte deutlich machen, dass wir keine Food-Blogger:innen sind, die sich allein über schöne (Food-) Bilder präsentieren. Wir können wissenswerte Inhalte liefern: Wirkung von Nährstoffen und Lebensmitteln auf die Gesundheit, Ergebnisse aus Studien, Erfahrungen mit Klient:innen oder Patient:innen und natürlich auch unsere Angebote können hier mit Bildern und/oder (gesprochenen) Worten für alle sichtbar werden.

Ein guter Plan ist ein guter Plan! Noch ein Tipp: Hilfreich ist es, sich einen Redaktionsplan zu machen! Wann soll welcher Inhalt wie veröffentlicht werden. Dabei kommt es wie immer darauf an, dass ein realistischer Plan aufgestellt wird. Ein Beispiel für Instagram: Macht lieber einen Beitrag (einen Post) pro Woche, aber dafür dauerhaft, also nicht jeden Tag einen, dessen Erstellung euch so unter Druck setzt, dass ihr am Ende wieder aufhört. Wie man sinnvoll die Social-Media-Kanäle nutzt oder wie ein guter Redaktionsplan aufgestellt wird, dafür gibt es natürlich auch Weiterbildungsangebote. Dieses Wissen wird noch (zu) selten in der Ausbildung und Studium vermittelt, gehört aber mittlerweile zur Kompetenz einer modernen Ernährungsfachkraft dazu, um im digitalen Zeitalter auf dem Markt mitspielen und über die wunderbaren Bereiche Essen und Ernährung Wissenswertes vermitteln zu können.

Resumée: Welche Fortbildungen sind aktuell hilfreich?

  1. Grundlagen zu Konferenzplattformen, Break-out-Sessions sowie Tools zur Umfrageerstellung
  2. Grundlagen und Aufbau-Fortbildung zur pädagogisch und didaktisch wertvollen, digitalen Wissensvermittlung
  3. Fortbildung zu Algorithmen von Social-Media-Kanälen

 

Bildquelle: ©avel-chuklanov unsplash

 

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