Das sogenannte Tellermodell gliedert die Mahlzeiten in ihre Hauptbestandteile. So lassen sich Ernährungsempfehlungen bildlich darstellen und gut in die Praxis umsetzen. Stellen Sie sich dazu einen Teller vor.
Die eine Hälfte des Tellers wird nach den Empfehlungen der DGE mit Gemüse gefüllt. Hier schlagen wir vor, möglichst „bunt“ zu essen. Außerdem sollte zwischen gekochtem und rohem Gemüse gewechselt werden. Besonders zum Frühstück kann ein Teil des Gemüses durch Obst ersetzt werden.
Ein Viertel des Tellers besteht aus einer stärkehaltigen Beilage wie Brot, Getreideflocken, Reis, Nudeln, Couscous oder Hirse. Hier sind vor allem Vollkornvarianten zu empfehlen. Vollkornprodukte enthalten wertvolle Ballaststoffe, die zu einer längerfristigen Sättigung beitragen, den Blutzuckerspiegel langsamer steigen lassen, wodurch Heißhungerattacken reduziert werden. Außerdem stellen Ballaststoffe Futter für unsere guten Darmbakterien dar und fördern die Verdauung.
Das letzte Viertel besteht aus einer eiweißreichen Komponente. Dazu gehören – gegebenenfalls neben Wurst und Fleisch – besonders Fisch, Linsen, Bohnen und Erbsen sowie Tofu und Seitan. Pflanzliche Eiweißquellen sind zu bevorzugen. Außerdem empfehlen wir, das Essen mit hochwertigen pflanzlichen Ölen wie Raps- oder Olivenöl zuzubereiten.
Zu empfehlenswerten Getränken zählen Wasser und ungesüßter Tee sowie selbst zubereitete Fruchtsaftschorlen (bestehend aus drei Teilen Wasser und einem Teil Fruchtsaft).
Mithilfe der folgenden Tipps lässt sich das Tellermodell gut anwenden, um verlockend schnelle Fast-Food-Mahlzeiten im Außendienst-Alltag aufzuwerten.