5 Tipps für einen kühlen Kopf

5 Tipps für einen kühlen Kopf

5 Tipps für einen kühlen Kopf

Trink-Tipps für den Sommeranfang: Wie Sie Ihre Trinkmenge erhöhen können

Wir alle wissen: Trinken ist lebensnotwendig. Denn unser Körper besteht zu etwa 50 Prozent aus Wasser, das wichtige Funktionen im Organismus übernimmt. Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten gesunde Menschen daher etwa 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken. Im Sommer oder bei erhöhter sportlicher Aktivität steigt der Flüssigkeitsbedarf. Dann können zusätzlich 0,5 bis 1,0 Liter Wasser pro Stunde erforderlich sein. Gar nicht so leicht, diese Flüssigkeitsmenge zu erreichen. Daher möchten wir Ihnen zum Sommeranfang fünf Trink-Tipps mitgeben, damit Sie Ihren Körper optimal mit Flüssigkeit versorgen können.

Tipp 1

Beobachten Sie Ihr Trinkverhalten:

Wissen Sie, wie viel Sie täglich trinken? Erst wenn Sie Ihre Flüssigkeitsaufnahme kennen, haben Sie die Möglichkeit zur Optimierung. Führen Sie zum Beispiel für 1 – 3 Tage lang ein „Trinktagebuch“. Das kann eine einfache Strichliste sein. Für jedes Glas Flüssigkeit, das Sie trinken, machen Sie einen Strich.
Getränke, die den Durst löschen und den Wasserverlust ausgleichen, sind Leitungs- und Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie Fruchtsaftschorlen, die aus einem Teil Saft und drei Teilen Wasser bestehen. Kaffee, grüner und schwarzer Tee zählen zwar auch zu den Getränken, sie sind jedoch keine Durstlöscher.

 

Tipp 2

Trinken zur Gewohnheit machen:

Da Sie nun wissen, wie viel Sie trinken, können Sie sich für die nächsten Wochen ein „Trinkziel“ setzen. Steigern Sie Ihre Flüssigkeitszufuhr langsam und schrittweise. So ist der Effekt auch langfristig spürbar. Beginnen Sie zum Beispiel damit, jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken. Stellen Sie zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser bereit. Sie können sich auch einen stündlichen Wecker stellen, der Sie erinnert. Inzwischen gibt es auch viele Trink-Apps, die Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen. Wichtig ist: Trinken Sie regelmäßig und warten Sie nicht, bis Sie Durst verspüren. Denn das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper bereits ein Flüssigkeitsdefizit hat. Es ist besser, über den Tag verteilt kleine Schlucke zu trinken, als am Abend alles auf einmal.

Tipp 3

Wasser immer in Reichweite haben:

Neben regelmäßigem Trinken hilft es, Wasser immer griffbereit zu haben. Wenn Sie im Büro arbeiten, können Sie sich eine große Karaffe mit Wasser und ein Glas auf den Schreibtisch stellen. Zu Hause können Sie in jedem Zimmer ein Glas Wasser aufstellen, um sich an das Trinken zu erinnern. Auf Reisen oder im Auto haben Sie immer eine Flasche Wasser griffbereit und sind so auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Tipp 4

Variieren Sie Ihre Getränke:

Viele Menschen empfinden den Geschmack von Wasser in großen Mengen als eintönig und langweilig. Versuchen Sie, Ihr Wasser aufzupeppen. Füllen Sie dazu eine Karaffe mit Wasser und fügen Sie verschiedene Früchte, Gemüse oder Kräuter hinzu. Im Sommer wirkt ein Spritzer frisch gepresster Zitrone mit ein paar Orangenscheiben besonders erfrischend. Trauen Sie sich, verschiedene Kombinationen auszuprobieren – zum Beispiel Brombeer-Thymian oder Melone-Rosmarin. Das macht auch Kindern Spaß und sorgt für geschmackliche Abwechslung!

Tipp 5

Essen Sie Lebensmittel, die viel Wasser enthalten:

Neben dem Trinken können Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf zusätzlich durch den Verzehr von wasserreichen Lebensmitteln decken. Obst und Gemüse wie Wassermelonen, Gurken, Tomaten, Erdbeeren und Grapefruits enthalten viel Wasser und unterstützen die Flüssigkeitsaufnahme. Im Sommer schmecken auch kalte Gemüsesuppen besonders gut und tragen zur ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bei.

Mit diesen Trinktipps können Sie den Sommeranfang in vollen Zügen genießen und gleichzeitig Ihren Körper mit der nötigen Flüssigkeit versorgen. Ob Wasser mit einem Spritzer Zitrone, Ingwer oder Gurke – die Vielfalt ist groß und trifft jeden Geschmack.

Wir wünschen einen erfrischenden Sommer!

Betriebliche Gesundheitsförderung – Die Bedeutung für KMU’s

Betriebliche Gesundheitsförderung – Die Bedeutung für KMU’s

Betriebliche Gesundheitsförderung – Die Bedeutung für KMU’s

…offene Geheimnisse, alte Zöpfe und neue Wege

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Gesunderhaltung und Fürsorge der Mitarbeitenden eines jeden Unternehmens für beide Seiten einen hohen positiven Effekt haben. Den Grundstein für die Betriebliche Gesundheitsförderung haben Unternehmende schon zur Zeit der industriellen Revolution gelegt: Wohnungen für die Mitarbeitenden, 8 Stunden-Tage und Urlaub.

Die aktuelle Ausgestaltung der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist demnach eine Weiterentwicklung eines schon frühen Gedankens: Die Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern, um so ihre Arbeit wertzuschätzen und sie lange zum Wohle des Unternehmens zu erhalten.

Kurzgefasst sind die Vorteile einer betrieblichen Gesundheitsförderung

  • Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen wächst
  • Die Loyalität der Mitarbeitenden zum Unternehmen wird gesteigert
  • Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit wird gesteigert
  • Und nicht zuletzt ist damit auch die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden konstanter
  • Konkurrenzfähigkeit wird gesteigert
  • Die Krankheits- und Ausfalltage der Mitarbeitenden fallen geringer aus und
  • der Benefit für das Unternehmen steigt (Return on Invest = ROI)

All diese Argumente kennen wir aus den klassischen BGM & BGF-Argumentationen und wissen, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung (#bgm & #bgf) und #prävention wesentliche Faktoren sind, die einen Unternehmenserfolg u.a. beeinflussen. Dennoch fällt gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen ( #kmu)die Umsetzung oft schwer:

  • Ohne feste Aufgabenzuweisung an eine Person laufen die Maßnahmen wenig koordiniert oder verlaufen sogar im Sande.
  • Ohne entsprechende zeitlichen Ressourcen – sowohl bei der zuständigen Person als auch bei den Mitarbeitenden – erhalten Maßnahmen zur Gesunderhaltung nicht den notwendigen Raum bzw. die notwendige Aufmerksamkeit.
  • Ohne weitere „Interessensvertreter“ im Unternehmen lassen sich die Maßnahmen auf Dauer nicht erfolgversprechend umsetzen.
  • Ohne Evaluation und aufeinander aufbauende Veranstaltungen wird der Erfolg nicht messbar und ist damit auch für die Zukunft nicht oder nur schwer erfolgreich planbar.

Dienstleistende für BGF-Maßnahmen bieten an dieser Stelle eine unterstützende Funktion, denn ihre Angebote sind aufeinander abgestimmt und individuell – angepasst an die Zielgruppe und arbeitsbezogene Rahmenbedingungen – einsetzbar.

Je nach Arbeitsmodell und Anteil an Mitarbeitenden in Präsenz bzw. im Homeoffice können wechselweise analoge und digitale Maßnahmen mit unterschiedlichem zeitlichem Umfang miteinander verbunden werden und ggf. sogar aufeinander aufbauen. Damit sind unterschiedliche Gruppenstärken erreichbar und die verschiedene Lernkanäle werden durch abwechselnde Methoden aktiviert.

Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in Form eines Kennenlernens mit Impulsvortrag kann von einer digitalen Maßnahme, wie zum Beispiel einem Online-Workshop oder einem Podcast ergänzt werden. Ein interaktives Workbook, das individuelle Fortschritte dokumentiert und nachhaltig speicherbar und fortführbar ist, könnten die Reihe nach einer gemeinsamen Praxiseinheit komplettieren.

 

Der Einsatz einer Bioimpedanzanalyse (BIA-Messung), zur Darlegung des aktuellen Gesundheitsstatus stellt eine sehr plastische Maßnahme dar. Der Erfolg einer längeren (analogen / digitalen oder hybriden) Workshop-Reihe kann im Anschluss zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung und Sensibilisierung anregen, in der Erfolg messbar gemacht wird? Eine zweite BIA-Messung weist deutlich die Veränderungen auf und wirkt direkt motivierend, weitere Maßnahmen können abgeleitet werden und zu einer langfristigen Verhaltensänderung führen.

Unser Resumée:

Die Teilnehmenden und das Unternehmen profitieren von der Vielfalt und die Erweiterung, die durch die Digitalisierung möglich wurde. Zeitliche, örtliche und individuelle Flexibilität steigern die innere Beteiligung der Teilnehmenden und somit die Nachhaltigkeit der Maßnahme. Diese Erfolge sind durch eine abschließende Evaluation deutlich messbar.

Rezept: Linsenpatty

Rezept: Linsenpatty

Rezept: Linsenpatty

Linsenbratlinge – die perfekte Alternative?

Ja, dieses Rezept geht jetzt nicht innerhalb von fünf Minuten von der Hand. Aber die meisten Zutaten kann man auf Vorrat halten und die fertigen Bratlinge können auch eingefroren werden, sodass man sie direkt auf Vorrat braten kann.

Zutaten: 

  • 200 g rote Linsen (müssen nicht eingeweicht werden)
  • 1 EL Rapsöl ( + raffiniertes Rapsöl zum Braten)
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 60 g Vollkornmehl (oder Haferflocken blütenzart)
  • 3 EL Hefeflocken (alternativ körnige Gemüsebrühe)
  • 2 TL Kreuzkümmel (Ein Gewürz, das auch in Dips verwendet werden kann)
  • 2 TL Paprikapulver (rauchiges Paprikapulver verleiht den extra Pfiff)
  • Salz, Pfeffer nach belieben
 

Zubereitung:

  1. Linsen nach Packungsanweisung in gesalzenem Wasser für ca. 10 Minuten kochen. Danach das restliche Wasser abgießen
  2. Parallel Zwiebel und Knoblauch klein hacken, und in 1 EL Rapsöl glasig andünsten
  3. Linsen, Hefeflocken (oder Gemüsebrühe), Salz, Pfeffer, Gewürze, Knoblauch und Zwiebeln, Mehl (oder Haferflocken) in einer Schüssel vermengen.
  4. Die Mischung 1-2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Gegebenenfalls noch etwas Mehl oder Haferflocken hinzugeben
  5. Die Hände leicht mit Wasser befeuchten und 12 Bratlinge formen. Von jeder Seite in heißem Öl ca. 4 Minuten anbraten. (Die Bratlinge nicht zu oft wenden, da sie sonst zerfallen können)
  6. Die Bratlinge heiß servieren.

Tipp: Gerade mit frischer Petersilie, Koriander und einem Joghurtdip sind die Bratlinge ein wahrer Genuss!

Veggieboom im Discounter

Veggieboom im Discounter

Veggieboom im Discounter

Veggiewürstchen vom Discounter – Eine nachhaltige Alternative für die Grillsaison?

Die Grillsaison hat begonnen: Als Alternative zur klassischen Bratwurst kommen vermehrt vegetarische und vegane Fleischersatzprodukte auf den Rost. Die Vielfalt ist groß und lädt zu neuen Geschmackserlebnissen ein – ob saftige Gemüseburger oder knusprige Grillspieße mit mariniertem Tofu. Dabei hat sich in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen: Bratwurst, Burger-Patties und Co. sind mittlerweile im Discounter angekommen. Doch wie steht es um die Produkte, die dort angeboten werden? Können sie mit der Qualität aus dem Supermarkt mithalten? Wie nachhaltig sind sie produziert und sind Fleischersatzprodukte immer besser als Fleisch?

Beginnen wir mit dem wohl wichtigsten Kriterium: dem Geschmack. Viele Unternehmen versuchen bei ihren Fleischersatzprodukten, das Fleisch auf allen sensorischen Ebenen zu imitieren. Heißt, die pflanzlichen Produkte sollen nicht nur nach Fleisch schmecken, sondern auch so aussehen, riechen und… klingen! Denken Sie an das Knacken eines Wiener Würstchens! Je nach Produkt gelingt das schon sehr gut. Besonders, wenn es sich um ein Produkt mit feiner Textur handelt, kommt die pflanzliche Alternative dem Originalprodukt sehr nahe.
Auch beim Mundgefühl und Aussehen der Fleischersatzprodukte machen die Unternehmen große Fortschritte und kommen dem Fleisch immer näher. Beim Knacken der Wiener Würstchen ist allerdings noch Luft nach oben. Unterschiede zwischen Produkten aus dem Supermarkt oder Discounter sind hier subjektiv zu beurteilen, denn am Geschmack scheiden sich bekanntlich die Geister. Zudem können die Gründe für den Griff zur Alternative unterschiedlich sein, so dass z. B. das Aussehen für manche weniger wichtig ist. Die Auswahl an vegetarischen und veganen Alternativen ist in Supermärkten jedoch deutlich größer. Discounter bieten dagegen preisgünstigere Varianten an.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Produktqualität ist die Zusammensetzung der Produkte. Hier muss zwischen vegetarischen und veganen Produkten unterschieden werden. Vegetarische Produkte werden häufig auf Basis von Hühnereiklar hergestellt. Vegane Varianten bestehen meist aus Soja-, Erbsen- oder Linsenprotein. Der Eiweißgehalt ist bei beiden Varianten zunächst positiv zu bewerten. Hinzu kommt aber leider eine lange Liste an Zusatzstoffen. Diese sind für Viele oft nicht nachvollziehbar. Dennoch sind sie bei der Imitation von Fleisch entscheidend.
Leider weisen viele Ersatzprodukte auch einen hohen Anteil an zugesetztem Fett sowie Salz und teilweise auch Zucker auf. Aus gesundheitlicher Sicht sind die Fleischersatzprodukte demnach aktuell eher kritisch zu bewerten. Das gilt für Produkte aus dem Supermarkt und dem Discounter gleichermaßen.

Geschmack und Gesundheit spielen zwar eine wichtige Rolle bei der Wahl von Fleischersatzprodukten, das wichtigste Argument für die Verwendung von Fleischersatzprodukten ist jedoch die Nachhaltigkeit. Viele Menschen haben den Wunsch, sich nachhaltiger und insbesondere tierfreundlicher zu ernähren, möchten aber nicht auf den Geschmack von Fleisch verzichten. Hier können Fleischersatzprodukte eine gute Übergangsmöglichkeit für eine Veränderung des Lebensstils darstellen. Grundsätzlich haben vegetarische und vegane Varianten einen geringeren CO2-Fußabdruck als Fleischprodukte. Allerdings gehören Fleischersatzprodukte zu den hoch verarbeiteten Lebensmitteln. Das bedeutet, dass bei der Herstellung viele Verarbeitungsschritte notwendig sind und somit auch mehr Ressourcen benötigt werden. Zudem sind die Alternativen häufig in Kunststoffverpackungen erhältlich. Auch hier gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen Discountern und Supermärkten.

Die Frage, ob Fleischersatzprodukte immer besser als Fleisch sind, kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Sie hängt von verschiedenen Faktoren wie den individuellen Ernährungsbedürfnissen und -vorlieben ab. Auch wenig verarbeitetes Fleisch liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die vor allem für das Wachstum von Kindern notwendig sind. Ein „Kompromiss“: Den bisherigen Fleischkonsum zu reduzieren, ist bereits ein wertvoller Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährung. Wenn dann noch auf hochwertige Bio-Lebensmittel zurückgegriffen wird, kann das Tierwohl geschützt werden.

Fassen wir noch einmal die wichtigsten Fakten zusammen: Fleischersatzprodukte gibt es heute in vielen verschiedenen Varianten. Geschmacklich stellen sie bereits eine echte Alternative zu klassischen Fleisch- und Fleischerzeugnissen dar. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind die Alternativen teilweise kritisch zu betrachten und auch in Sachen Nachhaltigkeit gibt es noch Luft nach oben. Letztlich kommt es aber auch hier auf die Mengen an.

Zwischen den Produkten aus dem Supermarkt und denen vom Discounter gibt es kaum Unterschiede. Hier entscheiden die individuellen Vorlieben in Bezug auf Preis, Auswahl und natürlich die sensorischen Eigenschaften.

Und noch ein Tipp: Probieren Sie einmal aus, für Ihre nächste Grillparty selbst einen Burger-Patty aus Gemüse zuzubereiten. So können Sie auf natürliche Zutaten zurückgreifen und Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie die Grillsaison!

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

Handlungsempfehlungen für ein schnelles Feierabendgericht

Wir kennen es alle: Nach einem anstrengenden Arbeitstag fehlen oft Energie und Zeit, ein gesundes und leckeres Abendessen zuzubereiten. Trotz guter Vorsätze wird dann doch die
Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben. Fertiggerichte sind nicht nur viel teurer als frisch zubereitete Speisen, sie liefern auch nicht die Nährstoffe, die unser Körper nach einem anstrengenden Tag braucht.

In diesem Artikel geben wir Ihnen deswegen 5 Tipps, mit denen
Sie in kurzer Zeit ein leckeres und nährstoffreiches Gericht für
den Feierabend zaubern können.

Tipp 1
  1. Planung ist alles: Nach einem langen Arbeitstag ist es verlockend, schnell etwas zu bestellen oder ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben. Die richtige Vorbereitung ist entscheidend für eine schnelle und gesunde Mahlzeit. Nehmen Sie sich am Wochenende oder an einem freien Tag ein paar Minuten Zeit, um einen Wochenplan zu erstellen. Schreiben Sie sich eine Liste mit Ihren Lieblingsgerichten, auf die Sie immer wieder zurückgreifen können. Planen Sie mindestens einen Tag in der Woche als „Restetag“ ein. Erstellen Sie bei der Planung gleich eine Einkaufsliste und erledigen Sie den Einkauf einmal pro Woche.
Tipp 2

Verwenden Sie vorgefertigte Zutaten:

Um Zeit zu sparen, ist es völlig in Ordnung, vorgefertigte Zutaten zu verwenden, solange sie naturbelassen sind. Verwenden Sie zum Beispiel tiefgekühltes Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli oder Erbsen. Auch vorgekochter Naturreis oder Quinoa verkürzen die Zubereitungszeit. Das Gemüse kann auch schon am Vortag gewaschen, geputzt und geschnitten werden. Wer doch einmal zur Tiefkühlpizza greift, kann das Gericht mit ein paar frischen Zutaten aufwerten.

Tipp 3

Kochen Sie vor:

Bereiten Sie größere Portionen vor. So haben Sie auch für die nächsten Tage ein leckeres Gericht parat und müssen nicht immer wieder in der Küche stehen. Empfehlenswert ist es auch, immer ein paar Standardgerichte in der Tiefkühltruhe zu haben. Suppen mit saisonalem Gemüse, Gemüsecurry oder Ratatouille bieten sich hier an.

Tipp 4

Keep it simple:

Es muss kein 5-Sterne-Gericht sein. Viele Gerichte sind schnell zubereitet, oft in weniger als 20 Minuten, und trotzdem sehr nahrhaft und lecker. Lassen Sie sich von Freunden, der Familie oder dem Internet inspirieren. Trauen Sie sich, neue Kombinationen auszuprobieren und unbekannte Lebensmittel in Ihren Speiseplan aufzunehmen. Wichtig ist, dass mindestens die Hälfte des Tellers mit Gemüse gefüllt wird. Ein Viertel des Tellers besteht aus Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Quinoa oder Buchweizen. Das letzte Viertel des Tellers besteht aus eiweißhaltigen Produkten wie Hülsenfrüchten, Milch und Milchprodukten oder Fleisch, Fisch und Eiern. Ein Beispiel: Leckeres Ofengemüse mit einem Kräuterquark ist nicht nur zum Probieren neuer Kombinationen toll, sondern spart auch Zeit, da in der Zwischenzeit zum Beispiel noch der Haushalt erledigt werden kann.

Tipp 5

Gemeinsam kochen:

Besonders am Wochenende ist es schön, mit dem Partner, der Partnerin oder den Kindern zu kochen. Es kann auch Spaß machen, Freunde zu sich nach Hause einzuladen und so gemeinsam für die Woche vorzukochen.

Sie sehen, auch nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag lässt sich mit ein paar Tricks und Kniffen ein gesundes und schmackhaftes Gericht zubereiten. Mit ein wenig Planung und der richtigen Einstellung sind Sie schon auf dem richtigen Weg.

Schnelles Feierabendgericht: Ofengemüse mit Kräuterquark

Zutaten: 

          Ofengemüse

  • Zitronensaft
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Zucchini
  • 100 g Champignons
  • 70 g Cherrytomaten
  • 1 Süßkartoffel
  • 100 g Feta
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • Wahlweise: 2 Lachsfilet

 

Zubereitung:

 

  • Die Kürbiskerne unter Rühren in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und etwas aufspringen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Etwa 1/4 der Kürbiskerne zum Garnieren beiseitelegen, die restlichen Kerne hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls hacken. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen schneiden.
  • Gehackte Kürbiskerne, Knoblauch und Schnittlauch in einer Schüssel mit dem Quark mischen und alles mit dem Kürbiskernöl verrühren, salzen und pfeffern. Kürbiskernquark mit Vollkornbrot servieren – oder auch zu Pellkartoffeln.

Zutaten: 

           Kräuterquark

  • 40 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 200 g Magerquark
  • 1 TL Kürbiskernöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Backofen auf 180° Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen und Gemüse waschen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden.
  • Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl würzen. Anschließend Feta über das Gemüse bröseln.
  • (wahlweise: Lachsfilets kurz unter fließendem Wasser abspülen, abtupfen, auf ein zweites Blech legen und mit Zitronensaft, Rosmarin und ebenfalls etwas Salz und Pfeffer würzen.)
  • (Alles zusammen) für 30 – 35 Minuten im Ofen garen.
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