Betriebliche Gesundheitsförderung – Die Bedeutung für KMU’s

Betriebliche Gesundheitsförderung – Die Bedeutung für KMU’s

Betriebliche Gesundheitsförderung – Die Bedeutung für KMU’s

…offene Geheimnisse, alte Zöpfe und neue Wege

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Gesunderhaltung und Fürsorge der Mitarbeitenden eines jeden Unternehmens für beide Seiten einen hohen positiven Effekt haben. Den Grundstein für die Betriebliche Gesundheitsförderung haben Unternehmende schon zur Zeit der industriellen Revolution gelegt: Wohnungen für die Mitarbeitenden, 8 Stunden-Tage und Urlaub.

Die aktuelle Ausgestaltung der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist demnach eine Weiterentwicklung eines schon frühen Gedankens: Die Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern, um so ihre Arbeit wertzuschätzen und sie lange zum Wohle des Unternehmens zu erhalten.

Kurzgefasst sind die Vorteile einer betrieblichen Gesundheitsförderung

  • Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen wächst
  • Die Loyalität der Mitarbeitenden zum Unternehmen wird gesteigert
  • Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit wird gesteigert
  • Und nicht zuletzt ist damit auch die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden konstanter
  • Konkurrenzfähigkeit wird gesteigert
  • Die Krankheits- und Ausfalltage der Mitarbeitenden fallen geringer aus und
  • der Benefit für das Unternehmen steigt (Return on Invest = ROI)

All diese Argumente kennen wir aus den klassischen BGM & BGF-Argumentationen und wissen, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung (#bgm & #bgf) und #prävention wesentliche Faktoren sind, die einen Unternehmenserfolg u.a. beeinflussen. Dennoch fällt gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen ( #kmu)die Umsetzung oft schwer:

  • Ohne feste Aufgabenzuweisung an eine Person laufen die Maßnahmen wenig koordiniert oder verlaufen sogar im Sande.
  • Ohne entsprechende zeitlichen Ressourcen – sowohl bei der zuständigen Person als auch bei den Mitarbeitenden – erhalten Maßnahmen zur Gesunderhaltung nicht den notwendigen Raum bzw. die notwendige Aufmerksamkeit.
  • Ohne weitere „Interessensvertreter“ im Unternehmen lassen sich die Maßnahmen auf Dauer nicht erfolgversprechend umsetzen.
  • Ohne Evaluation und aufeinander aufbauende Veranstaltungen wird der Erfolg nicht messbar und ist damit auch für die Zukunft nicht oder nur schwer erfolgreich planbar.

Dienstleistende für BGF-Maßnahmen bieten an dieser Stelle eine unterstützende Funktion, denn ihre Angebote sind aufeinander abgestimmt und individuell – angepasst an die Zielgruppe und arbeitsbezogene Rahmenbedingungen – einsetzbar.

Je nach Arbeitsmodell und Anteil an Mitarbeitenden in Präsenz bzw. im Homeoffice können wechselweise analoge und digitale Maßnahmen mit unterschiedlichem zeitlichem Umfang miteinander verbunden werden und ggf. sogar aufeinander aufbauen. Damit sind unterschiedliche Gruppenstärken erreichbar und die verschiedene Lernkanäle werden durch abwechselnde Methoden aktiviert.

Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in Form eines Kennenlernens mit Impulsvortrag kann von einer digitalen Maßnahme, wie zum Beispiel einem Online-Workshop oder einem Podcast ergänzt werden. Ein interaktives Workbook, das individuelle Fortschritte dokumentiert und nachhaltig speicherbar und fortführbar ist, könnten die Reihe nach einer gemeinsamen Praxiseinheit komplettieren.

 

Der Einsatz einer Bioimpedanzanalyse (BIA-Messung), zur Darlegung des aktuellen Gesundheitsstatus stellt eine sehr plastische Maßnahme dar. Der Erfolg einer längeren (analogen / digitalen oder hybriden) Workshop-Reihe kann im Anschluss zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung und Sensibilisierung anregen, in der Erfolg messbar gemacht wird? Eine zweite BIA-Messung weist deutlich die Veränderungen auf und wirkt direkt motivierend, weitere Maßnahmen können abgeleitet werden und zu einer langfristigen Verhaltensänderung führen.

Unser Resumée:

Die Teilnehmenden und das Unternehmen profitieren von der Vielfalt und die Erweiterung, die durch die Digitalisierung möglich wurde. Zeitliche, örtliche und individuelle Flexibilität steigern die innere Beteiligung der Teilnehmenden und somit die Nachhaltigkeit der Maßnahme. Diese Erfolge sind durch eine abschließende Evaluation deutlich messbar.

Rezept: Linsenpatty

Rezept: Linsenpatty

Rezept: Linsenpatty

Linsenbratlinge – die perfekte Alternative?

Ja, dieses Rezept geht jetzt nicht innerhalb von fünf Minuten von der Hand. Aber die meisten Zutaten kann man auf Vorrat halten und die fertigen Bratlinge können auch eingefroren werden, sodass man sie direkt auf Vorrat braten kann.

Zutaten: 

  • 200 g rote Linsen (müssen nicht eingeweicht werden)
  • 1 EL Rapsöl ( + raffiniertes Rapsöl zum Braten)
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 60 g Vollkornmehl (oder Haferflocken blütenzart)
  • 3 EL Hefeflocken (alternativ körnige Gemüsebrühe)
  • 2 TL Kreuzkümmel (Ein Gewürz, das auch in Dips verwendet werden kann)
  • 2 TL Paprikapulver (rauchiges Paprikapulver verleiht den extra Pfiff)
  • Salz, Pfeffer nach belieben
 

Zubereitung:

  1. Linsen nach Packungsanweisung in gesalzenem Wasser für ca. 10 Minuten kochen. Danach das restliche Wasser abgießen
  2. Parallel Zwiebel und Knoblauch klein hacken, und in 1 EL Rapsöl glasig andünsten
  3. Linsen, Hefeflocken (oder Gemüsebrühe), Salz, Pfeffer, Gewürze, Knoblauch und Zwiebeln, Mehl (oder Haferflocken) in einer Schüssel vermengen.
  4. Die Mischung 1-2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Gegebenenfalls noch etwas Mehl oder Haferflocken hinzugeben
  5. Die Hände leicht mit Wasser befeuchten und 12 Bratlinge formen. Von jeder Seite in heißem Öl ca. 4 Minuten anbraten. (Die Bratlinge nicht zu oft wenden, da sie sonst zerfallen können)
  6. Die Bratlinge heiß servieren.

Tipp: Gerade mit frischer Petersilie, Koriander und einem Joghurtdip sind die Bratlinge ein wahrer Genuss!

Veggieboom im Discounter

Veggieboom im Discounter

Veggieboom im Discounter

Veggiewürstchen vom Discounter – Eine nachhaltige Alternative für die Grillsaison?

Die Grillsaison hat begonnen: Als Alternative zur klassischen Bratwurst kommen vermehrt vegetarische und vegane Fleischersatzprodukte auf den Rost. Die Vielfalt ist groß und lädt zu neuen Geschmackserlebnissen ein – ob saftige Gemüseburger oder knusprige Grillspieße mit mariniertem Tofu. Dabei hat sich in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen: Bratwurst, Burger-Patties und Co. sind mittlerweile im Discounter angekommen. Doch wie steht es um die Produkte, die dort angeboten werden? Können sie mit der Qualität aus dem Supermarkt mithalten? Wie nachhaltig sind sie produziert und sind Fleischersatzprodukte immer besser als Fleisch?

Beginnen wir mit dem wohl wichtigsten Kriterium: dem Geschmack. Viele Unternehmen versuchen bei ihren Fleischersatzprodukten, das Fleisch auf allen sensorischen Ebenen zu imitieren. Heißt, die pflanzlichen Produkte sollen nicht nur nach Fleisch schmecken, sondern auch so aussehen, riechen und… klingen! Denken Sie an das Knacken eines Wiener Würstchens! Je nach Produkt gelingt das schon sehr gut. Besonders, wenn es sich um ein Produkt mit feiner Textur handelt, kommt die pflanzliche Alternative dem Originalprodukt sehr nahe.
Auch beim Mundgefühl und Aussehen der Fleischersatzprodukte machen die Unternehmen große Fortschritte und kommen dem Fleisch immer näher. Beim Knacken der Wiener Würstchen ist allerdings noch Luft nach oben. Unterschiede zwischen Produkten aus dem Supermarkt oder Discounter sind hier subjektiv zu beurteilen, denn am Geschmack scheiden sich bekanntlich die Geister. Zudem können die Gründe für den Griff zur Alternative unterschiedlich sein, so dass z. B. das Aussehen für manche weniger wichtig ist. Die Auswahl an vegetarischen und veganen Alternativen ist in Supermärkten jedoch deutlich größer. Discounter bieten dagegen preisgünstigere Varianten an.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Produktqualität ist die Zusammensetzung der Produkte. Hier muss zwischen vegetarischen und veganen Produkten unterschieden werden. Vegetarische Produkte werden häufig auf Basis von Hühnereiklar hergestellt. Vegane Varianten bestehen meist aus Soja-, Erbsen- oder Linsenprotein. Der Eiweißgehalt ist bei beiden Varianten zunächst positiv zu bewerten. Hinzu kommt aber leider eine lange Liste an Zusatzstoffen. Diese sind für Viele oft nicht nachvollziehbar. Dennoch sind sie bei der Imitation von Fleisch entscheidend.
Leider weisen viele Ersatzprodukte auch einen hohen Anteil an zugesetztem Fett sowie Salz und teilweise auch Zucker auf. Aus gesundheitlicher Sicht sind die Fleischersatzprodukte demnach aktuell eher kritisch zu bewerten. Das gilt für Produkte aus dem Supermarkt und dem Discounter gleichermaßen.

Geschmack und Gesundheit spielen zwar eine wichtige Rolle bei der Wahl von Fleischersatzprodukten, das wichtigste Argument für die Verwendung von Fleischersatzprodukten ist jedoch die Nachhaltigkeit. Viele Menschen haben den Wunsch, sich nachhaltiger und insbesondere tierfreundlicher zu ernähren, möchten aber nicht auf den Geschmack von Fleisch verzichten. Hier können Fleischersatzprodukte eine gute Übergangsmöglichkeit für eine Veränderung des Lebensstils darstellen. Grundsätzlich haben vegetarische und vegane Varianten einen geringeren CO2-Fußabdruck als Fleischprodukte. Allerdings gehören Fleischersatzprodukte zu den hoch verarbeiteten Lebensmitteln. Das bedeutet, dass bei der Herstellung viele Verarbeitungsschritte notwendig sind und somit auch mehr Ressourcen benötigt werden. Zudem sind die Alternativen häufig in Kunststoffverpackungen erhältlich. Auch hier gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen Discountern und Supermärkten.

Die Frage, ob Fleischersatzprodukte immer besser als Fleisch sind, kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Sie hängt von verschiedenen Faktoren wie den individuellen Ernährungsbedürfnissen und -vorlieben ab. Auch wenig verarbeitetes Fleisch liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die vor allem für das Wachstum von Kindern notwendig sind. Ein „Kompromiss“: Den bisherigen Fleischkonsum zu reduzieren, ist bereits ein wertvoller Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährung. Wenn dann noch auf hochwertige Bio-Lebensmittel zurückgegriffen wird, kann das Tierwohl geschützt werden.

Fassen wir noch einmal die wichtigsten Fakten zusammen: Fleischersatzprodukte gibt es heute in vielen verschiedenen Varianten. Geschmacklich stellen sie bereits eine echte Alternative zu klassischen Fleisch- und Fleischerzeugnissen dar. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind die Alternativen teilweise kritisch zu betrachten und auch in Sachen Nachhaltigkeit gibt es noch Luft nach oben. Letztlich kommt es aber auch hier auf die Mengen an.

Zwischen den Produkten aus dem Supermarkt und denen vom Discounter gibt es kaum Unterschiede. Hier entscheiden die individuellen Vorlieben in Bezug auf Preis, Auswahl und natürlich die sensorischen Eigenschaften.

Und noch ein Tipp: Probieren Sie einmal aus, für Ihre nächste Grillparty selbst einen Burger-Patty aus Gemüse zuzubereiten. So können Sie auf natürliche Zutaten zurückgreifen und Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie die Grillsaison!

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

5 Tipps für ein schnelles Feierabendgericht

Handlungsempfehlungen für ein schnelles Feierabendgericht

Wir kennen es alle: Nach einem anstrengenden Arbeitstag fehlen oft Energie und Zeit, ein gesundes und leckeres Abendessen zuzubereiten. Trotz guter Vorsätze wird dann doch die
Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben. Fertiggerichte sind nicht nur viel teurer als frisch zubereitete Speisen, sie liefern auch nicht die Nährstoffe, die unser Körper nach einem anstrengenden Tag braucht.

In diesem Artikel geben wir Ihnen deswegen 5 Tipps, mit denen
Sie in kurzer Zeit ein leckeres und nährstoffreiches Gericht für
den Feierabend zaubern können.

Tipp 1
  1. Planung ist alles: Nach einem langen Arbeitstag ist es verlockend, schnell etwas zu bestellen oder ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben. Die richtige Vorbereitung ist entscheidend für eine schnelle und gesunde Mahlzeit. Nehmen Sie sich am Wochenende oder an einem freien Tag ein paar Minuten Zeit, um einen Wochenplan zu erstellen. Schreiben Sie sich eine Liste mit Ihren Lieblingsgerichten, auf die Sie immer wieder zurückgreifen können. Planen Sie mindestens einen Tag in der Woche als „Restetag“ ein. Erstellen Sie bei der Planung gleich eine Einkaufsliste und erledigen Sie den Einkauf einmal pro Woche.
Tipp 2

Verwenden Sie vorgefertigte Zutaten:

Um Zeit zu sparen, ist es völlig in Ordnung, vorgefertigte Zutaten zu verwenden, solange sie naturbelassen sind. Verwenden Sie zum Beispiel tiefgekühltes Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli oder Erbsen. Auch vorgekochter Naturreis oder Quinoa verkürzen die Zubereitungszeit. Das Gemüse kann auch schon am Vortag gewaschen, geputzt und geschnitten werden. Wer doch einmal zur Tiefkühlpizza greift, kann das Gericht mit ein paar frischen Zutaten aufwerten.

Tipp 3

Kochen Sie vor:

Bereiten Sie größere Portionen vor. So haben Sie auch für die nächsten Tage ein leckeres Gericht parat und müssen nicht immer wieder in der Küche stehen. Empfehlenswert ist es auch, immer ein paar Standardgerichte in der Tiefkühltruhe zu haben. Suppen mit saisonalem Gemüse, Gemüsecurry oder Ratatouille bieten sich hier an.

Tipp 4

Keep it simple:

Es muss kein 5-Sterne-Gericht sein. Viele Gerichte sind schnell zubereitet, oft in weniger als 20 Minuten, und trotzdem sehr nahrhaft und lecker. Lassen Sie sich von Freunden, der Familie oder dem Internet inspirieren. Trauen Sie sich, neue Kombinationen auszuprobieren und unbekannte Lebensmittel in Ihren Speiseplan aufzunehmen. Wichtig ist, dass mindestens die Hälfte des Tellers mit Gemüse gefüllt wird. Ein Viertel des Tellers besteht aus Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Quinoa oder Buchweizen. Das letzte Viertel des Tellers besteht aus eiweißhaltigen Produkten wie Hülsenfrüchten, Milch und Milchprodukten oder Fleisch, Fisch und Eiern. Ein Beispiel: Leckeres Ofengemüse mit einem Kräuterquark ist nicht nur zum Probieren neuer Kombinationen toll, sondern spart auch Zeit, da in der Zwischenzeit zum Beispiel noch der Haushalt erledigt werden kann.

Tipp 5

Gemeinsam kochen:

Besonders am Wochenende ist es schön, mit dem Partner, der Partnerin oder den Kindern zu kochen. Es kann auch Spaß machen, Freunde zu sich nach Hause einzuladen und so gemeinsam für die Woche vorzukochen.

Sie sehen, auch nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag lässt sich mit ein paar Tricks und Kniffen ein gesundes und schmackhaftes Gericht zubereiten. Mit ein wenig Planung und der richtigen Einstellung sind Sie schon auf dem richtigen Weg.

Schnelles Feierabendgericht: Ofengemüse mit Kräuterquark

Zutaten: 

          Ofengemüse

  • Zitronensaft
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Zucchini
  • 100 g Champignons
  • 70 g Cherrytomaten
  • 1 Süßkartoffel
  • 100 g Feta
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • Wahlweise: 2 Lachsfilet

 

Zubereitung:

 

  • Die Kürbiskerne unter Rühren in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und etwas aufspringen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  • Etwa 1/4 der Kürbiskerne zum Garnieren beiseitelegen, die restlichen Kerne hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls hacken. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen schneiden.
  • Gehackte Kürbiskerne, Knoblauch und Schnittlauch in einer Schüssel mit dem Quark mischen und alles mit dem Kürbiskernöl verrühren, salzen und pfeffern. Kürbiskernquark mit Vollkornbrot servieren – oder auch zu Pellkartoffeln.

Zutaten: 

           Kräuterquark

  • 40 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 200 g Magerquark
  • 1 TL Kürbiskernöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  • Backofen auf 180° Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen und Gemüse waschen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden.
  • Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl würzen. Anschließend Feta über das Gemüse bröseln.
  • (wahlweise: Lachsfilets kurz unter fließendem Wasser abspülen, abtupfen, auf ein zweites Blech legen und mit Zitronensaft, Rosmarin und ebenfalls etwas Salz und Pfeffer würzen.)
  • (Alles zusammen) für 30 – 35 Minuten im Ofen garen.
Netzwerken, die gemeinsame Power!

Netzwerken, die gemeinsame Power!

Netzwerken, die gemeinsame Power!

Aus dem Netzwerk für das Netzwerk. Wir möchten einen Mehrwert für unsere Fachkräfte schaffen. Kollegialer Austausch ist einfach sehr sehr wichtig.

In unserer letzten Wissenshappen hatten wir zwei Kolleginnen zu Besuch, die uns die „Satisfaction durch action“ in online-Maßnahmen näher gebracht haben.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch einmal auf den Input unserer Kollegin Denise Schiebel von Schiebel-Consulting zurückkommen, die uns im vergangenen Jahr die Power des Netzwerkens im beruflichen Kontext anschaulich erläutert hat. Der Titel der Veranstaltung lautete LinkedIn für Dummies – Warum LinkdeIn das Vitamin-B für Deine Vernetzung ist.  Hier noch einnal Denises schriftliche Gedanken zum Thema Netzwerken!

 

Warum ist es wichtig sich zu Netzwerken zusammenzuschließen?

Ein Netzwerk bietet Vorteile und Chancen

Netzwerken ist nicht nur im privaten Umfeld wichtig, sondern hat auch im beruflichen Kontext viele Vorteile. Dennoch nutzen die Wenigsten das Netzwerken bewusst und verschenken dabei sehr viel Potenzial – nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihr Unternehmen.

Gerade in der Ernährungsbranche ist es weniger üblich sich zusammenzutun, viele KollegInnen arbeiten allein (als Praxis Inhaber/in mit oder ohne Angestellte). Sie gehen ebenfalls seltener auf Business-Lunches oder ähnliche Netzwerktreffen. Dabei bietet der Zusammenschluss unter Freiberuflern oder branchenübergreifend großartige Chancen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind schon jahrelang selbstständig und unerwartet sagt Ihnen ein großer Auftraggeber ab. Wer dann ein gutes Netzwerk hat, kann diese „Lücke“ schneller wieder schließen.

Für eine einzelne Fachkraft oder eine kleine Ernährungspraxis sind Angebote, wie Einzelberatungen vielleicht etwas einfacher zu akquirieren, weil Sie Ansprechpartner, wie Arztpraxen, Apotheken oder Sportvereine / Fitnessstudios haben und diese sind es gewohnt ihre Patienten bzw. Klienten vereinzelnd zu empfehlen. Oder Sie sind in der Zentralen Prüfstelle Prävention registriert und erhalten darüber Anfragen. Anders sieht es aus, wenn Sie Kunden im Businessbereich haben.

Ein kleines Beispiel: Sie sind freiberufliche Ernährungsfachkraft und haben einen Pitch in einem Unternehmen vor Ort. Das Unternehmen hat eine Mitarbeitergröße von 670 Angestellten. Das Unternehmen lädt nicht nur Sie ein, sondern hat auch ein Gespräch mit einer großen Krankenkasse. Diese hat einen Pool an freiberuflichen Honorarkräften. Nun wechseln Sie bitte die Sichtweise. Sie entscheiden, welcher Dienstleister das Ernährungs-Projekt umsetzt. Einzelunternehmer/in oder Team? Wenn das Projekt nicht in der geplanten Zeit umgesetzt wird, dann verantworten sie den Nicht-Erfolg – das Ziel wird nicht erreicht. Entscheiden Sie sich nun für den/die freiberufliche Einzelunternehmer/in, oder für das Team, bei dem das Ausfallrisiko bei fast null liegt?

Im Netzwerk liegen Ressourcen und Risiken minimieren sich
Unsere Gesellschaft ist aktuell stärker im Einzelkämpfer-Modus. Beispielsweise müssen Aufgaben und Prüfungen in der Schule, im Studium und in der Arbeit allein gelöst werden. Gruppenarbeiten machen hier nur einen geringen Anteil der Bewertung aus. Die Einzelkämpfer-Mentalität ist über viele Jahre „entwickelt“ worden. Obwohl es nicht ganz der Natur des Menschen entspricht – der Mensch als „soziales Wesen“.

Um als Freiberufler erfolgreicher zu werden, sollte öfter diese Einzelkämpfer-Mentalität abgelegt werden. Klar, vereinzelt und in manchen Kontexten ist Sie natürlich sehr sinnvoll. Wir neigen nur allzu oft dazu alles zu 100 % kontrollieren zu wollen und alle Entscheidungen selbst zu treffen oder haben den Glauben, dass wir das allein schaffen müssen.

In einem Netzwerk können wir Ressourcen teilen, Risiken minimieren, Kompetenzen ausweiten, Fachgebiete erweitern, Stärken bündeln, Krisen besser überwinden und in der Summe mit einem deutlich besseren Angebot und Service beim Kunden unterstützen und motivieren.

Das eigene Netzwerk bringt ein enormes Unterstützungspotenzial
High-Performer, sogenannte „Stars im Unternehmen“, können meist deshalb so gut performen, weil sie in ein Netzwerk aus hochkompetenten Kollegen / Kolleginnen eingebunden sind, die die außergewöhnliche Performance der „Stars“ erst ermöglichen (Aguinis und Kollegen).

Übertragen auf die Situation als Ernährungsfachkraft könnte das die gegenseitige Unterstützung in einem guten Netzwerk sein, in dem Sie sich an kompetenten Menschen orientieren können. Der Austausch mit Menschen, die Sie inspirieren, die Ihre tägliche Arbeit gut verstehen, Sinn darin finden und aufgehen im Tun, bringt zum einen fachliches Wissen und / oder dient als Rollenvorbild und / oder ist eine optimale Ergänzung zum eigenen Fachgebiet.

Image-Gewinn und erweitertes Angebot für Kunden /-innen
Ein weiterer Aspekt ist, dass ich zum Beispiel Anfragen von Kunden /-innen zum Thema Allergie oder Essstörungen immer an KollegInnen empfehle, die sich auf diese Thematik spezialisiert haben. Ich möchte gerne, dass sich die kompetente Ernährungsbranche sehr gut zeigt (Image) – wir handeln im Sinne unsere KlientInnen. So können wir unsere KlientInnen optimal beraten. Ein Kompetenzteam, dass breiter aufgestellt ist, kann auch mehr erreichen. Wir schaffen durch einen Zusammenschluss ein umfangreicheres Angebot.

„Was macht ein Netzwerk wertvoll?“
Als Ernährungsfachkraft können Sie nicht an allen Informations-, Unternehmens-, Wissenschafts- und Auftragsfronten gleichzeitig präsent sein. Wir agieren zunehmend in einer Arbeitswelt und Gesellschaft, die von großer Komplexität und Dynamik geprägt sind. Nachhaltige und fundierte Entscheidungen, innovative Projekte und Produkte, werden nicht allein, sondern gemeinsam getroffen. Die Digitalisierung mit der ständig wachsenden Dichte und Geschwindigkeit von Datenströmen und Produktentwicklung erhöht den Leistungs- und Konkurrenzdruck zusätzlich. Deshalb ist es so wertvoll, Synergien, Kompetenzen, Kooperationen und Informationen aus Netzwerken zu nutzen und nicht alles allein bewältigen zu müssen. Dieses Beziehungs-Netzwerk hilft, Komplexität aufzulösen und besonders herausfordernde und unübersichtliche Projekte effektiv zu bewältigen.

Gerade für diese vielen Themen ist die Unterschiedlichkeit, aus meiner Sicht, so nützlich. Unterschiedlichkeit in Bezug auf die Persönlichkeit, die verschiedenen Fachgebiete und auch in fachfremden Themen (über den Tellerrand hinweg). Zudem verbindet oft eine gemeinsame Haltung zum Thema Ernährung bzw. Gesundheit bzw. Prävention, etc. sehr. Je vielfältiger die Gruppe, umso vielfältiger auch die Stärken, Erfahrungen, Kompetenzen und die Impulse zur Orientierung und Weiterentwicklung. Diese Anstöße und Feedbacks aus dem Netzwerk können enorm anregen, die eigenen Schwächen und Stärken, die eigenen Werte und Prioritäten zu erkennen und einzuordnen. Ein Netzwerk, das in diesem Sinne gemeinsam lernt, baut immer mehr Stärken für alle Beteiligten auf und erzielt eine größere Wirkung als in der reinen Summe der Einzelnen. Ein gelungenes Beispiel sind die sogenannten WOL-Zirkel von John Stepper.

Netzwerke können auch eine große Vision schaffen.
Finden Sie für sich die passenden und unterstützenden Netzwerke, an denen Sie wachsen können. Kern eines unterstützenden Netzwerkes sollte ein Beziehungsaufbau mit Empathie und Aufgeschlossenheit sein. Das impliziert einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Die Fähigkeit auf das Gegenüber einzugehen, die Bereitschaft Wissen auszutauschen und das ehrliche Interesse bauen Vertrauen auf. Vertrauen wiederum ist die Basis für nachhaltige Beziehungen. Wenn Sie sich am Miteinander beteiligen, gibt Ihnen das viel zurück.

Gerade für Solo-Selbstständige oder kleine Unternehmen ist ein gutes Netzwerk wichtig. Es kann beispielsweise folgendes entstehen:

  • Neukunden durch Empfehlungen
  • Gegenseitige Unterstützung für ein spannendes Projekt
  • Kooperationen mit Dienstleistern oder Geschäftspartnern

Das Mindset: Von und miteinander Lernen

Jedes erfolgreiche Vernetzen startet mit einem „growth“-Mindset: Offenheit für Neues, für ungewohnte Umgebungen, neue Themen und unbekannte Menschen mit der Bereitschaft zum Lernen und Sich-Zeigen. Gleich, ob sich die Themen ähnlich sind, oder ob es eine Ergänzung ist (branchenübergreifende Netzwerke) – wir lernen immer davon und wachsen daran. Kombiniert mit einer unternehmerischen Denkweise bringt dies Erfolge. Das bedeutet, u.a. Herausforderungen zu meistern, eigene Ziele zu kennen, proaktiv sein und Verantwortung für Ergebnisse zu übernehmen und den Fokus zu halten. Es ist ein ständiges Bedürfnis, Fähigkeiten zu verbessern, aus Fehlern zu lernen und kontinuierlich an Ideen zu arbeiten und diese umzusetzen.

Ein gutes Gleichgewicht von Geben und Nehmen ist effektiv und motivierend und schafft das Vertrauen für ein nachhaltiges Netzwerk. Der Ausgangspunkt darf der eigene sein. Wenn ich dann mal Unterstützung benötige, wird dann auch sehr gerne gegeben.

Netzwerke sind Beziehungen und Beziehungen haben auch Einfluss auf unsere Gesundheit. Durch verschiedene Studien ist bewiesen, soziale Beziehungen, die uns guttun und in denen wir andere guttun, sind gesundheitsförderlich. Zwei Aspekte sollen näher beleuchtet werden:

  • Resonanzbeziehungen: Inspiration durch Begegnungen. Für ein gelingendes (Arbeits-)Leben sind lebendige Verbindungen zu anderen Menschen, zur Natur, zu Ihrer Arbeit wichtig. Das Leben gelingt nicht allein. Wenn wir von einer Person oder einer Sache bewegt, inspiriert oder berührt werden, von ihr angesprochen werden, gehen wir in Resonanz.
  • Ein gutes Netzwerk in dem kollegiale, wertschätzende und positive Beziehungen gepflegt werden, hat auch physiologische Effekte. Ein offener, inniglicher zwischenmenschlicher Kontakt wird belohnt und im Körper glückbringend und selbstversichernd, beruhigend sowie angstlösend „übersetzt“. Die Fähigkeit zur inneren Einstimmung und sicheren Einlassung auf andere Menschen ist grundsätzlich in uns Menschen angelegt. Im Netzwerk erfahren wir, dass wir soziale Unterstützung geben können und bei Bedarf auch einfordern können. Das erhöht nebenbei u.a. das Sinnerleben und die Sicherheit, demzufolge das Vertrauen.

Etwas Neues kann entstehen:

  • Eine Urlaubs- und Krankheitsvertretung ist mit einem tollen Netzwerk möglich und sorgt für stabile Umsätze und Betreuung der Klient/innen über das gesamte Jahr.
  • Durch das Kennenlernen von neuen Kontakten können spannende Dinge entstehen, z.B. Masterminds, Communitys, Coworking oder auch Freundschaften.
  • Für angestellte KollegInnen ergibt sich eine neue Anstellung.
  • Gerade in der Zeit des Lockdowns war es vielleicht für den ein oder andere/n Kollegen/in wichtiger denn je, z.B. Überwindung des Homeoffice-Blues, zeigen von digitaler Technik, neuen Aufgabengebieten, etc.​

 

„Warum ist Austausch untereinander so wichtig?“

Es geht nicht primär darum Aufträge zu generieren, vielmehr geht es darum sichtbar zu sein und sich in seinem Umfeld zu positionieren gemeinsam auf Augenhöhe. Erste Eindrücke zu vermitteln und Kontakte aufzubauen. Ein Netzwerk baut sich Schritt für Schritt auf und manchmal ist es auch hart investierte Zeit. Selbst wenn es digital ist.

Allerdings mithilfe der Digitalisierung erreichen Netzwerkaktivitäten weit mehr Potenzial. Sie erweitern unsere Möglichkeiten Verbindungen zu pflegen und erleichtern die Vernetzung, vor allem in der global agierenden Welt. Das Angebot kann leichter verbreitet und sichtbar werden. Hinzu kommt die Vielfalt an Kanälen und Werkzeugen, die die Kommunikationsmöglichkeiten unterstützen und multiplizieren. Das gilt für Ihren Content, Ihre Angebote und für Ihre Persönlichkeit.

Ein solches Netzwerk ist das Business-Netzwerk LinkedIn. Es ist weltweit das größte Business-Netzwerk. In der DACH-Region sind über 18 Millionen Profile angemeldet. Nicht nur die Einzelpersonen sind zu finden, sondern auch die Unternehmen präsentieren sich mit einem entsprechenden Unternehmensprofil, aktuell sind 55 Millionen Unternehmensprofile angelegt. Hier liegt großes, noch unausgeschöpftes Potenzial für Ernährungsfachkräfte.

In LinkedIn ist es besonders wichtig, dass Sie sich ein professionelles Expertenprofil anlegen, das auch „business-like“ ist. Denn, potenzielle Auftraggeber recherchieren, suchen und finden Sie über digitale Netzwerke. Soziale Plattformen sind sehr gute Möglichkeiten sich zu präsentieren. LinkedIn bietet viele Wege eine hohe Reichweite zu generieren. Wenn die Basis gelegt ist, können Sie mit dem Netzwerkaufbau und der Kontaktpflege bzw. Ihrer Vermarktung beginnen!

Viele bedenken nur die direkten Kontakte. Doch, durch die Kontakte 2.ten und 3.ten Grades potenziert sich die Reichweite extrem. So viele Menschen könnten Sie über analoge Wege nicht erreichen. Ein neues Projekt wird von Anfang an viel bekannter. Wertvolles Feedback entsteht durch Austausch in den sozialen Medien und man selbst wird als Experte in einem oder in mehreren Bereichen wahrgenommen und zu Konferenzen oder Vorträgen eingeladen.

 

error: Content ist geschützt!!