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Hand auf’s Herz: Wie sehen Ihre Pausen an einem typischen Arbeitstag aus?

Schnell einen Kaffee geschnappt, denn es ist nicht viel Zeit, vielleicht wird die Pause gar verkürzt, denn essen geht auch nebenbei.
Oder: Laptop zu, durchatmen, ein bisschen Bewegung, ein netter Plausch mit Kolleg:innen und ein Mittagessen für mehr Energie.

Was denken Sie, welche Variante öfter vorkommt? Wahrscheinlich (leider) die erste. Gerade bei hoher Arbeitsdichte, Schichtwechseln oder parallel
laufenden Anforderungen wird häufig „durchgezogen“. Noch schnell diese Aufgabe erledigen, noch kurz die E-Mails checken – und zack, ist die Pause vorbei.

Was, wenn Pausen fehlen?

Wenn das ab und an mal vorkommt, ist das in der Regel kein Problem. Kurzfristige Stressphasen können wir gut kompensieren. Langfristig jedoch entsteht
dadurch ein Problem, vor allem für unsere Gesundheit: fehlende Konzentration, weniger Energie und Motivation, Überforderung, Erschöpfung.
Wir brennen auf lange Sicht aus. Vor allem dann, wenn uns wertvolle Erholung, also Pausen, fehlt.

Gleichzeitig leidet unsere Arbeit darunter. Fehler häufen sich, man ist unzufrieden, denn man wird Anforderungen nicht mehr gerecht.
Wenn wir das Ganze weiterspinnen, kann ein Burnout die Folge sein.

Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft. – Ovid, römischer Epiker

 

Wenn Pause, dann richtig

Nun wollen wir aber nicht den Teufel an die Wand malen. Sondern uns anschauen, wie wir Pausen so gestalten können,
dass sie wirklich erholsam sind. Trotz und gerade weil „viel zu tun“ ist.

Wichtig ist allem voran ein Mindset-Shift: Pausen sind kein Zeitverlust. Sondern eine wichtige Investition in Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Mit klarem Kopf können wir unsere Aufgaben besser meistern, sind leistungsfähiger, haben mehr Energie – auch abseits der Arbeit.

Arbeitskolleg:innen beim gemeinsamen Kaffeetrinken in der Pause

Diese Dinge machen eine Pause zur ECHTEN Pause:

  • Arbeitsplatz bewusst verlassen: Ein Perspektivwechsel hilft, abzuschalten und die Gedanken wandern zu lassen.
  • Bewegung einbauen: Ein kurzer Spaziergang, ein paar Dehnübungen und frische Luft sind eine Wohltat für Körper und Geist.
  • Bildschirm aus: Vor allem dann, wenn Sie viel an Laptop, PC, Smartphone und Co arbeiten.
    Legen Sie bewusst für ein paar Minuten alles beiseite.
  • Food is fuel: Eine ausgewogene Mahlzeit gibt Ihnen die nötige Energie, damit Sie konzentriert, leistungsfähig und ausgeglichen
    durch den Arbeitsalltag gehen können Nehmen Sie sich Zeit dafür.
  • Atmen: Und zwar bewusst und tief. Atmen Sie in den Bauch ein und durch den Mund aus. Achten Sie bewusst auf Ihre Atmung.
    Das beruhigt und kann Stress reduzieren. Schon 3-5 Minuten reichen aus.

 

Warum Unternehmen von Pausen profitieren

Aber nicht nur unsere eigene Einstellung bestimmt, wie wir Pausen gestalten. Auch die Unternehmenskultur hat maßgeblichen Einfluss darauf.
Deshalb ist es umso wichtiger, eine gesunde Pausenkultur zentral zu verankern, sodass Pausen nicht als Zeichen fehlender Arbeitsmotivation erlebt werden.

Eine gesunde Pausenkultur bedeutet:

  • Pausen sind erlaubt und erwünscht

  • Führungskräfte leben Pausen vor

  • Rahmenbedingungen ermöglichen echte Erholung (Rückzugsorte, klare Pausenzeiten)

Unternehmen, die Pausen aktiv fördern, profitieren langfristig von:

✔ geringerer Erschöpfung
✔ höherer Konzentration
✔ weniger Fehlern
✔ mehr Motivation

Ein Win-Win für alle! Oder?

Fazit: Gesunde Pausen bedeuten nicht mehr Aufwand, sondern mehr Wirkung – wenn sie ernst genommen und gelebt werden.

 
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