Lebenslanges Lernen on the Job

Lebenslanges Lernen on the Job

Lebenslanges Lernen on the Job

Wenn Ausbildung und Studium erst der Anfang von allem sind….

Nach einer fundierten Ausbildung sind stetige Fortbildungen zur Erweiterung der Wissensbasis für jede Fachkraft essentiell.

Ausbildung und Studium beinhalten schon wesentliche Elemente der späteren Tätigkeit. Die Erfahrung oder die Anforderungen im Beruf kann jedoch niemand vorwegnehmen. Ebenso wenig wie die Kenntnis, welche Märkte bzw. Einsatzfelder Ernährungsfachkräften offenstehen.

Das Kraaibeek Kompetenzhaus hat hierfür eine zweitägige Fortbildung kreiert, die nicht nur Berufseinsteiger*innen, sondern auch alten Hasen und Häsinnen einen neuen Blick auf ihre Einsatzmöglichkeiten in das oft zu wenig bedachte Tätigkeitsfeld der Prävention gibt.

Folgende Fragen werden betrachtet:
Wie bewege ich mich in den manchmal undurchdringlich erscheinenden Anforderungen der Krankenkassen? Welche Möglichkeiten werden mir hier eröffnet? Wo finde ich für mich relevante Ausschreibungen? Und wie bringe ich die richtigen Ansprechpartner in Erfahrung?

Denn nicht nur in der Therapie und der Einzelberatung liegen viele Möglichkeiten. Auch die betriebliche Gesundheitsförderung bietet ein sehr breites Betätigungsfeld, das in Ausbildung und Studium nur sehr kurz beleuchtet wird. Hier ist es enorm wichtig, die Anforderungen des Leitfadens Prävention zu kennen und im Anwendungsfall auch das richtige Wording anzubringen!

Wir klären auf über die Global Player des Marktes, aktuelle Entwicklungen und vor allen Dingen, die erklärten Ziele der Krankenkassen, aus denen sich für Ernährungsfachkräfte ein weites Betätigungsfeld ergibt. Und wir möchten das nötige Rüstzeug vermitteln die Theorie in der Praxis umzusetzen.

Die Durchführung dieser Fortbildung erfolgt durch Hanna-Kathrin Kraaibeek die als Dienstleisterin im Bereich der Prävention über komplexes Hintergrundwissen und langjährige Erfahrung verfügt.

Ran an den Rhabarber

Ran an den Rhabarber

Ran an den Rhabarber

Ran an den Rhabarber

Der Frühling ist da und bringt ab Anfang April den Rhabarber in die Küchen und auf die Teller. Ob als Kompott, im Kuchen oder im Brotaufstrich – die rosaroten Stängel mit dem sauren Geschmack läuten die wärmere Jahreszeit ein.

 

Wo kommt der Rhabarber her?

Ursprünglich stammt der Rhabarber aus China, wo er anfangs gar nicht als Lebensmittel, sondern als Heilpflanze für die Verdauung verwendet wurde. Erst seit etwa 160 Jahren ist er auch in Deutschland bekannt.

Mittlerweile wird das Gemüse flächendeckend bei uns angebaut und ist in vielen Köpfen als typisch deutsches Lebensmittel verankert. Wer Kapazität im eigenen Garten hat, der kann die Stauden auch selbst anbauen. Die Rhabarberpflanze gilt als sehr anspruchsloses Gewächs und erfreut dadurch mehr oder weniger talentierte Hobbygärtner:innen gleichermaßen.

 

Rhabarber – Gesund oder doch giftig?

In einigen Ländern – darunter auch Russland – gilt Rhabarber schlicht als nicht essbar. Das liegt an dem hohen Gehalt an Oxalsäure, der leider nicht jedem gut tut. Wer Probleme mit Nieren- oder Gallensteinen hat oder an Rheuma, Gicht oder Diabetes leidet, sollte bei Rhabarber vorsichtig sein. Außerdem sollte Rhabarber nicht roh gegessen werden und die Blätter sind sogar giftig.

Bei gesunden Menschen hingegen kann Rhabarber gerne auf die Teller! Die enthaltene Apfel- und Oxalsäure macht nicht nur den sauren Geschmack des Rhabarbers aus, sondern hat auch Vorteile für die Gesundheit.

So bringt Rhabarber durch die enthaltene Säure unsere Verdauung auf Trab. Und auch krankmachende Bakterien bekämpft die Oxalsäure in Magen und Darm. Noch dazu sticht der Rhabarber durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und dabei auffällig wenig Zucker und Fett hervor! Es lohnt sich also, die rosaroten Stängel in die Frühlingsküche einzubauen!

Süße Speisen und deftige Gerichte: Wie verwendet man Rhabarber?

Der essbare Teil des Rhabarbers ist – einfach gesagt – der ziemlich breite rosafarbene Blattstiel. Die faserige Haut der Stängel kann nach dem Waschen gut mit einem Messer abgezogen werden. Jungen Rhabarber isst man aber gerne direkt mit der Haut, da sie so sehr zart ist!

Dann geht es an die Verarbeitung: Wird Rhabarber im Kuchen verwendet, kann der rohe Rhabarber samt Teig im Ofen landen und gebacken werden. Für die Herstellung von Saft oder Kompott werden die Stängel im Kochtopf eingekocht.

Während Rhabarber in süßen Speisen oft der Star im Frühling ist, findet er seltener den Weg in deftige Gerichte. Von der Haut befreit lässt er sich allerdings auch wunderbar kochen oder blanchieren und kann dann zum Beispiel in herzhaften Pfannengerichten glänzen. Leicht gedünstet macht er sich vor allem als Beilage zu Geflügel oder Fisch besonders gut!

Fazit

1 – Rhabarber enthält Oxalsäure, die bei gesunden Menschen die Verdauung ankurbelt und krankmachende Keime bekämpft.
2 – Rhabarber schmeckt nicht nur im Kuchen oder als Kompott! Es lohnt sich, ihn auch in deftige Gerichte einzubauen.
3 – Wer Probleme mit Nieren- oder Gallensteinen hat oder an Rheuma, Gicht oder Diabetes leidet, sollte bei Rhabarber generell vorsichtig sein. Auch für gesunde Menschen gilt: Roher Rhabarber und die Rhabarber-Blätter sind giftig. Essbar und gesund sind nur die verarbeiteten rosaroten Stängel des Rhabarbers.

Unser Rezept zum Beitrag

Zutaten: 

Für den Crumble

  • 100 g Rhabarber
  • 150 g Erdbeeren
  • 2 EL Kokosöl
  • 30 g Zucker
  • 30 g Walnüsse
  • 30 g Mandeln
  • 100 g Haferflocken
  • 30 g Kokosflocken

Für die Heidelbeercreme

  • 30 g Heidelbeeren
  • 50 g Cashewkerne
  • 1 TL Ahornsirup

Zubereitung:

    • Rhabarber waschen, Fäden ziehen falls vorhanden und in kleine Stücke schneiden
    • Erdbeeren waschen, Blattgrün entfernen und halbieren
    • Eine ofenfeste Form mit 1 TL Kokosöl einfetten, Rhabarber und Erdbeeren hineingeben und mit 1 EL Zucker vermengen
    • Walnusskerne und Mandeln grob hacken zusammen mit dem restlichen Zucker, den Haferflocken und den Kokosflocken in eine Schüssel geben und vermengen
    • Das übrigen Kokosöl hinzugeben und rühren bis sich alles gut vermischt hat.
    • Die Mischung gleichmäßig über die Früchte verteilen und den Crumlbe bei 180°C Umluft auf mittlerer Schiene ca. 50 Min. backen
    • Inzwischen die Heidelbeeren waschen und mit zusammen den Cashewkernen und dem Ahornsirup in einen Mixer geben und pürieren. Ggf. etwas Wasser hinzufügen.
    • Crumble aus dem Ofen nehmen, mit der Heidelbeercreme garnieren und servieren.
Rhabarber Crumble

Rhabarber Crumble

Rhabarber Crumble

Zutaten: 

Für den Crumble

      • 100 g Rhabarber
      • 150 g Erdbeeren
      • 2 EL Kokosöl
      • 30 g Zucker
      • 30 g Walnüsse
      • 30 g Mandeln
      • 100 g Haferflocken
      • 30 g Kokosflocken

Für die Heidelbeercreme

      • 30 g Heidelbeeren
      • 50 g Cashewkerne
      • 1 TL Ahornsirup

Zubereitung:

    • Rhabarber waschen, Fäden ziehen falls vorhanden und in kleine Stücke schneiden
    • Erdbeeren waschen, Blattgrün entfernen und halbieren
    • Eine ofenfeste Form mit 1 TL Kokosöl einfetten, Rhabarber und Erdbeeren hineingeben und mit 1 EL Zucker vermengen
    • Walnusskerne und Mandeln grob hacken zusammen mit dem restlichen Zucker, den Haferflocken und den Kokosflocken in eine Schüssel geben und vermengen
    • Das übrigen Kokosöl hinzugeben und rühren bis sich alles gut vermischt hat.
    • Die Mischung gleichmäßig über die Früchte verteilen und den Crumlbe bei 180°C Umluft auf mittlerer Schiene ca. 50 Min. backen
    • Inzwischen die Heidelbeeren waschen und mit zusammen den Cashewkernen und dem Ahornsirup in einen Mixer geben und pürieren. Ggf. etwas Wasser hinzufügen.
    • Crumble aus dem Ofen nehmen, mit der Heidelbeercreme garnieren und servieren.
Kräuterbrot mit Cheddar

Kräuterbrot mit Cheddar

Kräuterbrot mit Cheddar

Warum ein Kräuterbrot mit Cheddar einfach nur gut ist?

Das liegt eigentlich schon auf der Hand: Es sieht gut aus, unterscheidet sich von vielen anderen Rezepten und passt supergut in die Ostervorbereitung. Wenn Sie also noch planen, womit Sie Ihre Gäste zu Ostern überraschen wollen, dann versuchen Sie es gerne mit dieser Variante eines strahlend „gelben“ Brotes!

Zutaten: 

  • 500 g Weizen- oder Dinkelmehl (Type 550 oder 630)
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder ½ Würfel frische Hefe
  • 250 ml Wasser
  • 30 ml Olivenöl
  • 200 g Cheddar, gerieben
  • 1-2 Frühlingszwiebel/n
  • ½ Bund Schnittlauch, frisch
  • ½ Bund Petersilie, frisch
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Kurkuma
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Frühlingszwiebeln kurz unter kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe abziehen und fein hacken.
  2. Schnittlauch und Petersilie ebenfalls kalt abspülen und trockenschütteln / -tupfen. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und die Petersilie hacken.
  3. Mehl, Trockenhefe, Salz, Kurkuma und eine Prise Pfeffer in einer ausreichend großen Schüssel vermischen. – Wenn frische Hefe verwendet wird, diese zunächst mit etwas Wasser auflösen.
  4. 250 ml Wasser und das Olivenöl hinzugeben und alles kurz miteinander verkneten. Tipp: Aufgrund des enthaltenen Gewürzes Kurkuma empfiehlt es sich eine Küchenmaschine oder einen Mixer mit Knethaken zu verwenden.
  5. Geriebenen Cheddar, Frühlingszwiebeln, Schnittlauch, Petersilie und Knoblauch zu der Maße geben und vorsichtig, aber gut durchkneten. Den Teig nun für ca. 60 Minuten gehen lassen. Dafür eignet sich am besten ein warmer Ort, z.B. unter der Bettdecke.
  6. Den Teig auf einem bemehlten Backpapier nochmals durchkneten, mit dem Backpapier in die Kastenform legen – kein einfetten notwendig – und anschließend nochmal ca. eine halbe Stunde in der Backform gehen lassen.
  7. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze einstellen und das Brot für ca. 40 Minuten backen. Tipp: Bei einem modernen Backofen ist kein vorheizen notwendig. Die Backzeit kann sich lediglich um einige Minuten verlängern.
  8. Das Brot mit dem Backpapier aus der Form heben, auskühlen lassen und genießen. Lecker dazu: Vegetarische Aufstriche oder ein selbstgemachter Frischkäse.
Ernährungsberatung – kann jeder?

Ernährungsberatung – kann jeder?

Ernährungsberatung – kann jeder?

Ernährungs-Fachkraft – woran erkenne ich sie?

Egal ob Sie sich zurzeit in einer besonderen Lebensphase befinden (z. B. aufgrund einer Schwangerschaft), Sie ein paar Kilo verlieren oder sich vegan ernähren möchten: Eine Ernährungsumstellung ist in jedem Fall eine Herausforderung. Qualifizierte Ernährungsfachkräfte können uns auf dem Weg zu einem gesunden Leben begleiten und sind ausschlaggebend für den Erfolg einer Lebensstilveränderung. Doch in Deutschland ist es schwierig, eine qualifizierte Ernährungsfachkraft zu finden. Das Problem: Die Bezeichnung „Ernährungsberater“ ist nicht geschützt. Daher haben wir heute für Sie fünf Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, eine kompetente Fachkraft zu erkennen.

Tipp 1

1. Achten Sie auf eine qualifizierte Ausbildung

In Deutschland gibt es sowohl die Berufsausbildung als „Diätassistent“ als auch die Studienabschlüsse als „Oecotrophologe“, „Ernährungswissenschaftler“ sowie Haus- und Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung „Ernährungsmedizin“.

Tipp 2

2. Achten Sie darauf, dass die Ernährungsfachkraft „zertifiziert“ ist!

Zertifizierungen verweisen zusätzlich zur Qualifikation auf eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung.

Diese Verbände stellen seriöse Zertifikate aus und bieten eine Expertensuche an:

  • Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD)
  • BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE)
  • Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED)
  • Deutsche Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater e. V. (QUETHEB)
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Dieser Verband stellt ebenso ein seriöses Zertifikat aus, bietet jedoch keine Expertensuche an:

  • Verein für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB)

Die Zertifizierung für eine gesamte Klinikabteilung erfolgt über folgendes Zertifikat:

  • Qualitätszertifikat Ernährungsmedizin (QZE – derzeit noch im Aufbau)
Tipp 3

Suchen Sie auf der Webseite der Zentralen Prüfstelle Prävention nach einem für Sie geeigneten Ernährungsexperten

Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) ist eine zentrale Einrichtung, die von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland eingerichtet wurde. Sie prüft und zertifiziert Präventionsangebote von Anbietern aus den Bereichen Sport, Ernährung sowie Stressbewältigung und Reduktion von Suchtmittelkonsum, um sicherzustellen, dass diese den Qualitätsanforderungen entsprechen und somit von den Krankenkassen bezuschusst werden können.

Tipp 4

Auch Gesundheitskurse zur Prävention im Angebot

Auch Gesundheitskurse zur Prävention werden über die ZPP angeboten. Für die erleichterte Suche empfehlen wir den direkten Zugang über Ihre eigene Krankenkasse. Auch Ernährungsexperten für eine Beratung oder Therapie sind so zu finden.

  • Deutsche Krankenkasse (DAK)
  • Die Gesundheitskasse (AOK)
  • Die Techniker (TK )
  • Barmer
  • Kaufmännische Krankenkasse (KKH)

 

Tipp 5

Eine kompetente Ernährungsfachkraft arbeitet wissenschaftlich

Abgesehen von den formalen Qualifikationen arbeitet eine kompetente Ernährungsfachkraft wissenschaftlich.Das zeigt sich, indem sie z. B. keine bestimmte Ernährungsform empfiehlt und eine individuelle, bedürfnisorientierte Ernährungsweise zusammen mit Ihnen erarbeitet. Achten Sie unbedingt auch auf die jeweilige Spezialisierung der Fachkraft. Das erhöht die Chancen einer professionellen Beratung, die zu Ihnen und Ihren Wünschen und Bedürfnissen passt.

Wenn Sie weitere Tipps und Unterstützung brauchen, sprechen Sie uns gerne an.
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